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23 | 11 | 2017
Wir über uns - Der Ruder-Club Rastatt 1898 e.V.

Längst ist das Domizil der Rastatter Wassersportler, der Goldkanal, zu einem ausgewiesenen Platz für Regattasegler aus ganz Deutschland geworden; auch Landesmeisterschaften wurden hier schon ausgetragen. Für die Motorbootfahrer ist die Anbindung zum Rhein günstig, um gar bis zum Mittelmeer Fahrten zu unternehmen. Die Möglichkeiten zu Rudertouren auf dem Rhein, auf der Murg, auf der Sauer und am Rande der geschützten Rheinauen bieten sich wunderbar an.

Mitten in einer Retensionsfläche (Überschwemmungsgebiet) findet der Ruderbetrieb heute im deutsch-französischen Dreieck und dem Banne des Umweltschutzes statt. Eingebunden in den "Rhenania-Park", ein deutsch-französisches Projekt unterstützt von der Europäischen Union, sind für die Ruderer des RC Rastatt Kormorane und Reiher zu gewohnten Beobachtern geworden.

Rastatt ist eine Barock- und Europastadt in der Rheinebene, unweit der lockenden Schwarzwaldregion und in der Nachbarschaft des gastlichen Elsass, am Ostrand Frankreichs. Rastatt - im Jahre 1084 erstmalig als "Rastetten" urkundlich erwähnt - war schon immer dem Element Wasser verbunden. Dort, wo sich heute am Rande der Stadt 24 km von Karlsruhe, 14 km von Baden-Baden und 60 km von Straßburg entfernt, das große Daimler-Werk befindet, dort floss noch im Mittelalter der Rhein. Rastatt ist der Produktionsort für den A-Klasse-Mercedes, welcher ein Garant für sichere Arbeitsplätze auf mehrere Jahre hinaus ist.

Rastatt ist auch ein Teil des PAMINA-Raumes. Diese Abkürzung steht für PA=Palatina/Rheinland-Pfalz - MI = die deutsche Region mittlerer Oberrhein - NA = Nordelsass. Von einer koordinierenden Stelle in Lauterbourg an der deutsch-französischen Grenze, nahe bei Rastatt, ist schon deutsch-französische Zusammenarbeit die Realität. Kurios auch, dass französische Besitzverhältnisse in das Revier des Ruder-Club Rastatt mit den Territorien der elsässischen Gemeinden Munchhausen und Mothern mit hinein schwingen.