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Rudern

Eine dreitägige „heiße Rudertour“

Rainer Wollenschneider

Eine dreitägige „heiße Rudertour“

Mit Fahrtenleiter Peter Hacker auf dem Main

Die von Peter Hacker 2015 organisierte Rudertour auf dem Main war schon ein Volltreffer. Da freute man sich, dass der erfahrene Fahrtenleiter nochmals eine 80 Kilometer-Tour von Röllfeld nach Frankfurt anbot. Die schließlich angetretene 14er-Truppe sollte einige Überraschungen, aber auch bei Temperaturen von über 30 Grad, eine „heiße Rudertour“ erleben. Jedenfalls, der Main mit dem im Vergleich zum Rhein humanen Großschifffahrtsverkehr bietet Landschaft in Grün pur. Und selbst viele Motorbootfahrer hatten ein Herz für die Rastatter Ruderertruppe in ihren drei Booten.

Der Fahrtenleiter ließ sich beim ADAC beraten, welches der günstigste Weg mit dem großen Bootshänger zum Startort wäre. Heraus kam eine Fahrt durch die Orte mit mancher, vorsichtig zu umfahrenden Ecken. Doch man kam neben dem zweiten Oldie-Begleitfahrzeug von Susanne dann glücklich an. Nicht ganz, denn vor dem Startplatz auf dem Röllfelder Campingplatz sollte ein Start unter der Devise folgen: Wie bringe ich den Hänger zum Wasser? Doch in gemeinsamer Arbeit wurde das schweißtreibende Projekt hinterher mit einem zünftigen Vesper realisiert. Abgesehen davon, dass Dieter B’s geniale handwerkliche Künste gefragt waren, ein nicht passendes Stemmbrett (das Original hatte man am Goldkanal vergessen) im Zweier „Flotter Dreier“ passend zu machen.

Dann konnte das Rastatter Ruderteam endlich starten. Positiv, wie auf der ganzen Tour, war, dass in keinem einzigen Fall auf den über 80 Flusskilometern die Bootsschleuse benutzt werden musste. Per Smartphone kontaktete man mit der Schleusenzentrale und wurde nie abgelehnt. Allerdings, die Berufsschifffahrt geht beim Schleusen vor! Da kam es dann doch zweimal vor, dass bis zu eineinhalb Stunden Wartezeit angesagt waren. Eileen und Susanne waren dazu einmal gar nicht „amused“, als sie beim Warten vor der Schleuse nach einem kühlenden Trip in eine nahe Eisdiele, ihre reduzierte Mannschaft im Vierer nur noch beim Einfahren in die Schleuse beobachten konnten. Der Schleusenoperator hatte nicht mehr warten wollen und mit dem Schließen der Tore gedroht. Doch auch diese Episode endete glücklich und die Mannschaft unter Obfrau Eileen fand wieder zusammen, um gemeinsam das Tagesziel anzusteuern.

Auf jeden Fall nach einem Tag mit heißen Temperaturen lockte das ideale Quartier in Kleinostheim, „Zum Schwanen“, direkt am Main. Nicht nur hier erfuhr man im Grenzgebiet zwischen Baden-Württemberg, Bayern und Hessen beispielhafte Biergartenatmosphäre. Dieses bei einem äußerst angenehmen Preisniveau, dass man in Rastatt mit den Ohren schlackern könnte. Doch zurück zum Rudern auf dem sehr gemächlich dahinfließenden Main. Vorbei ging es an Aschaffenburg mit seinem wuchtigen Schloss, wo der Ruderwart des Ruderclubs vorbildliche Gastfreundschaft demonstrierte und sogar seine Freizeit für die Rastatter opferte.

So sollte es dann auch bei der Hanauer RG sein, wo die Junioren-Trainerin die Hacker-Truppe herzlich empfing. Auf dem Weg dorthin, in Nachbarschaft mit vielen anderen Wochenendfreizeitsportlern, landete man in Seligenstadt (allerdings technisch sehr schwierig beim Ausheben der Boote) an. Die ehemalige Kaiserpfalz mit dem berühmten Kloster-Kräutergarten und einladender Openair-Gastronomie war ganz nach dem Geschmack der Rastatter Ruderer.

In brütender Hitze führte die letzte Etappe der Mainrudertour von Hanau bis zum Frankfurter Ruderdorf, wo bei der Borussia offene Türen und Hilfe gefunden wurde. Auf die letzten gut zehn Kilometer nach Hoechst musste der Fahrtenleiter wegen Wettläufen der Ruderbundesliga auf der Mainstrecke verzichten. Aber Anbetracht der Hitze, war das gut so! Noch eine Anmerkung: Die Landdienste mit dem Bootshänger hatten im Frankfurter Raum einen harten Job. Dazu ging ein besonderes Lob an Peter Hacker und Konrad Roth.

Mit „Handkäs mit Musik“, Eiern mit grüner Soße und Äppelwoi verabschiedete sich nach einer harmonisch verlaufenen Mainrudertour die Truppe von Frankfurt und landete wieder am Goldkanal. Die Teilnehmer und Fahrtenleiter Peter Hacker konnten auf drei ereignisreiche, heiße Tage happy zurückblicken.

Quelle: Bild und Text, Rainer Wollenschneider

Segeln

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Buchungsablauf

  1. Zuerst im u.g. Kalender prüfen, ob der gewünschte Termin zum Segeln auch frei ist.
  2. Nun eine E-Mail mit Namen, Telefonnummer, E-Mail-Adresse und Buchungszeit senden an

    segeln@ruder-club-rastatt.de

    .
  3. Sofern Freigabekonventionen erfüllt sind (mögliche Buchungszeiträume, Prüfung der Mitgliedschaft im RCR), erhält der Absender eine Bestätigung per E-Mail und der Termin ist in u.g. Kalender als gebucht eingetragen.
  4. Terminabsagen sind rechtzeitig bekannt zu geben (mind. 24h vor Segelbeginn).
  5. Kosten für die Buchung (40 €), Evtl. Gebühren für Terminabsagen < 24h vor Segelbeginn oder Nichterscheinen (40 €)

Internationale Osterregatta 2017


Internationale Osterregatta auf dem Goldkanal


Rastatter Segler setzen Siegesserie fort


„Finn Dinghy“ und „Europe“ mit fünf Regattaläufen


Rastatt/Elchesheim-Illingen(wo).

Waren andere mit dem Osterwetter gar nicht zufrieden, die fast 50 Einhandsegler auf dem Goldkanal kamen an zwei Regattatagen voll auf ihre Kosten. Bei einer Ranglistenregatta um Punkte für die Qualifikation zu den deutschen Meisterschaften, veranstaltete die Segelabteilung des Ruder-Club Rastatt (RCR) ihre zweite Regatta in diesem Jahr. Wettfahrtleiter Jürgen Gerbig konnte mit den startenden „Finn Dinghy“ und „Europe“ fünf Läufe durchführen. Dabei ging es bei den gezeigten Bord-an-Bord-Kämpfen äußerst fair zu und die Schiedsrichterobleute Marc Oberheim und Gunnar Roters mussten nicht eingreifen.

Einiges an Arbeit gab es am ersten Regattatag für das Team der DLRG, als es bei Böen bis sechs Beaufort zu Kenterungen kam. In der Bootsklasse der „Europe“ waren gleich fünf RCR-Segler bei der Endabrechnung vorne dabei. Hier gewann souverän Elisa Kebschull vier Läufe und damit auch ihre Klasse. Christian Diebold vom RCR platzierte sich auf dem zweiten und Dominic Pesi auf dem vierten Platz, gefolgt von Charlotte Metzger, ebenfalls vom RCR. Nur Viola Loos vom Stuttgarter Segel-Club konnte mit einem dritten Platz die Rastatter Dominanz durchbrechen.

In der olympischen Bootsklasse der Finn Dinghy kamen 29 Segler in die Wertung. Schon bei der „Schneeglöckchenregatta“ auf dem Goldkanal vor 14 Tagen hatte der RCR-Segler Jürgen Eiermann die Konkurrenz hinter sich lassen können. Bei der Osterregatta war nun eine noch stärkere Konkurrenz angetreten. Darunter die Finn Dinghy-Segellegende Walter Mai. Der Olympiateilnehmer und bei World Masters ganz vorne Platzierte mischte wie erwartet vorne mit.

Doch für Jürgen Eiermann stellte dieses kein Problem dar. Er gewann vier Läufe vor Claus Wimmer vom Segelclub Laacher See, der dann doch den fünften Lauf gewinnen konnte. Walter Mai wurde Dritter, ganz knapp vor dem RCR-Segeltalent Daniel Uhl. Der konnte im letzten Lauf hinter Claus Wimmer den zweiten Platz belegen.

Vorbildlich wurden vom RCR-Team auch die Rahmenbedingungen an den beiden Wettkampftagen gestaltet. Am Goldkanal tritt nun eine Regattapause beim RCR ein. Die „Korsare“ werden dann wieder vom 22. auf den 23. Juli ihre Wettfahrten veranstalten. Interessant auch, dass die ebenfalls am Goldkanal beheimatete Segelkameradschaft Pforzheim vom 25. bis 26. Mai die Hobie 16 Segel-Jugendmeisterschaft v durchführen wird.


Ergebnisse

Bild:

Gleich zwei Klassensieger konnten Segler vom Ruder-Club Rastatt bei der Osterregatta auf dem Goldkanal stellen. Souverän dabei bei den Finn Dinghy, Jürgen Eiermann (Segelnummer 8), der Segellegende Walter Mai (3) hinter sich lassen konnte.

Foto:


Wollenschneider

Rudern

Obleute-Kurs der Ruderabteilung am 17. und 18. Februar 2017

Am Freitag, den 17.02.17 und Samstag, den 18.02.17 veranstaltete unsere Wanderruderwartin Isolde Orschulko einen Obleute-Lehrgang für insgesamt elf Mitglieder unserer Ruderabteilung. Bereits im Juni 2016 hatte ein Steuermannskurs mit zwei theoretischen und einem praktischen Teil stattgefunden. Auf dieses Basiswissen wurde nun aufgebaut. Zentrales Thema ist die Sicherheit auf dem Wasser, damit Schäden für Mannschaft und Boot weiterhin vermieden werden.

Freitagabends um 18 Uhr ging es mit dem Thema generelle Verantwortung der Ob- und Steuerleute los, insbesondere mit einer Einführung in die Sicherheitsrichtlinie des DRV. Neben den theoretischen Erläuterungen von Isolde gab es von Peter Möller, unserem erfahrenen Ruderkamerad und Fahrtenleiter, immer wieder interessante Beispiele aus seiner langjährigen Ruderpraxis zu diesem Thema, so dass die vorgetragenen Punkte auch gut haften blieben.

Nach einer kulinarisch hochwertigen Vesperpause mit Käse, Brot und Wein wurde im zweiten Teil des Abends über die Verantwortung des Obmanns (= Schiffsführer) und die Ruderordnung gesprochen. Als wichtige Grundlage wurde die Broschüre „Sicher rudern“ des DRV verwendet.

Am Samstag begann der Tag mit einem Vortrag „Sicherheit auf dem Wasser“, welcher von Herrn Bauer von der Wasserschutzpolizei Karlsruhe gehalten wurde. An der großen Teilnehmerzahl – es waren neben den Kursteilnehmern noch viele weitere Clubmitglieder anwesend – konnte man erkennen, wie wichtig dieses Thema für uns Ruderer ist. Herr Bauer hat in seinem Vortrag neben den obligatorischen gesetzlichen Vorgaben und Bestimmungen, wie zum Beispiel der Rheinschiffahrts-Polizeiverordnung, auch viele weitere interessante und wichtige Punkte zur Sicherheit aus Sicht der Wasserschutzpolizei aufgezeigt. Dazu gehört unter anderem die Empfehlung an die Ruderer auf den Positionen in Bug und Heck des Bootes, Oberteile in Warnfarben zu tragen, damit Boot und Besatzung für andere Verkehrsteilnehmer auf dem Wasser besser sichtbar sind.

Nach der Mittagspause – Isolde hatte Weißwurst und Wienerle für uns organisiert – wurde in der Bootshalle das Thema Bootskunde und Bootstransport besprochen, denn die Ausrüstung der Ruderboote muss auch zur Sicherheit beitragen. Anschließend haben wir die wichtigsten Steuerregeln wiederholt. Nach einer kleinen Kaffeepause wurde dann das erlernte Wissen in einem Test mit 68!!! Fragen abgeprüft. Alle elf Teilnehmer des Kurses haben bestanden und erhielten von Isolde eine Teilnahmebescheinigung mit dem Hinweis zur Steuerberechtigung auf bestimmten Gewässern.

Internationale Schneeglöckchenregatta 2017



Internationale Schneeglöckchenregatta Championnat Grand Est(CE1)



Laser Standard, Radial, 4.7 und Finn „Nachwuchs“ als Gäste




Für die angereisten Gäste und


die Segelabteilung des RCR war die Schneeglöckchenregatta am ersten Aprilwochenende ein voller Erfolg. Beim ersten Lauf zur Ostfranzösischen Meisterschaft,


starteten 63 Boote am Goldkanal. Die Regatta war damit eine der zehnt größten Regatten im gesamten Bundesgebiet. Das bewährte RCR-Wettfahrteam unter der Leitung des Regattawarts Gunnar Roters konnte zwei Wettfahrten am Samstag ausrichten. Nach dem Wetterwechsel am Samstagabend stellten sich am Sonntag keine segelbaren Verhältnisse mehr ein, so das es bei zwei Läufen blieb.

Erstmals segelten die Finn Dinghys mit dem „Nachwuchs“ als Gäste mit. Es war ein gelungener Versuch den Finn-Nachwuchs mit ins Feld zu nehmen, zumal der RCR-ler Jürgen Eiermann den Nachwuchs die Tage zuvor bestens instruiert hatte.

Wer jetzt auf den Geschmack gekommen ist, kann jetzt am Osterwochenende eine Regatta live miterleben. Bei der Internationalen Osteregatta starten die Bootsklassen Finn Dinghy und Europe. Gemeldet haben ca. 40 Boote, die vom Wettfahrtleiterteam Jürgen Gerbig und Andrea Weingärtner über die Bahn geführt werden. Wer also Interesse hat, ist gerne eingeladen zum RCR an den Goldkanal zu kommen. Der Start zum ersten Lauf ist am Samstag um 14.00 Uhr geplant, vorausgesetzt der Wind spielt mit.

Ergebnisse Schneeglöckchenregatta


Foto privat: Laser Standard Feld