Kategorie: Der Club

Wakeboard statt Wende oder Ruderschlag – ein heißer Sonntag auf dem Rhein

 

Was macht man am heißesten Wochenende des Jahres? Genau – man tauscht Segel und Ruder gegen ein Wakeboard!

Unsere Motorbootabteilung hatte die Idee, einmal etwas ganz Neues für das abteilungsübergreifende Vereinsleben auf die Beine zu stellen und lud zu einem gemeinsamen Wakeboard- und Wakesurf-Nachmittag ein. Und tatsächlich fanden sich sechs mutige Freiwillige, die sich dieses Abenteuer nicht entgehen lassen wollten.

Pünktlich um 13 Uhr trafen wir uns am Club, machten das Wakeboard-Boot startklar und liefen gemütlich auf den Rhein aus. Auf unserer Trainingsstrecke angekommen, wurde schnell klar: Die ersten Versuche erinnerten eher an eine Badeveranstaltung als an elegantes Wakeboarden. Das Wasser war an diesem Sonntag definitiv öfter näher als das Brett.

Doch Aufgeben war keine Option! Mit jeder Runde wurden die Versuche besser und am Ende schaffte es fast jeder, mindestens einmal aufzustehen und ein paar Meter über die Wellen zu gleiten. Die schönsten Momente – und vermutlich auch die spektakulärsten Abflüge – findet ihr unten in unserer Bildergalerie.

Ein riesiges Dankeschön geht an Christoph und Thorsten, die mit Engelsgeduld, guten Tipps und einer ordentlichen Portion Humor unzählige Startversuche begleiteten. Dass sie dabei immer wieder die gleichen Anfängerfehler ertragen mussten, verdient höchsten Respekt.

Nach einem sportlichen Nachmittag wurden die kleinen und größeren Wehwehchen stilecht am Clubgelände versorgt: Bei einem kühlen Bier, Leckereien vom Grill und einem wunderschönen Sonnenuntergang ließen wir den Tag gemütlich ausklingen. Gegen 22 Uhr machten sich schließlich alle auf den Heimweg – glücklich, um viele Erfahrungen reicher und mit Muskelkater an Stellen, von denen man bisher gar nicht wusste, dass es dort Muskeln gibt.

Fazit: Ein rundum gelungener Nachmittag mit jeder Menge Spaß, vielen Lachern und definitiv Wiederholungsbedarf!

 
 
 
Text und Bilder: D. Uhl
 
 

Wanderfahrt – RCR nach Ingelheim in Juni 2026

Wanderfahrt – RCR nach Ingelheim vom 20. – 22.06.2026

Fünf verwegene Ingelheim-Ruderer machten sich am Samstag, 20. Juni recht zeitig auf dieStrecke vom Bootshaus bis nach Speyer. Zeitiges Ankommen um 13 Uhr in Speyer war das Ziel, denn dann wurde es recht warm! Bei der RG Speyer fand eine Kirchboot-Regatta von Betriebssportmannschaften statt, wo zugeschaut wurde. Dann ging es in den kühlen Dom und im Alten Hammer“ gab es im Biergarten leckere Pfälzer Spezialitäten.

Am Sonntag musste das morgendliche Gewitter abgewartet werden, was eine frühe Abfahrtzeitum einige Stunden verzögerte. Bei den Kanuten in Worms wurde beim Griechen eine leckere Mittagspause eingelegt.

Am Tagesziel Gernsheim etwas verschwitzt angekommen, brachte ein „Radler“ am Kiosk an der Fähre schnelle Erholung.

Auch am dritten Tag wurde die Etappe von Gernsheim bis Ingelheim gemeistert. Eine Pause beim Italiener in Mainz, dann vorbei am Schloss Biebrich in Wiesbaden, an Eltvillebis ans Ziel in Ingelheim – alles lief nach Plan.

Mannschaft mit Bus und Bootsanhänger kam wohlbehalten und akkurat gemäß dem Detailzeitplan am RCR an.

Ganz persönliche Eindrücke: wir mussten nicht frieren, die wohltuende Wärme hat den alten Knochen stundenlang fast schmerzfreie Bewegung verschafft und die kühlen Notbiere zur Flüssigkeitsregulation mit Panoramablick schweißten die Crew zusammen, viel gelacht, wenige Blasen, kein Sonnenbrand – alles gut.

Herzlichen Dank an den nicht zurückgeschreckten Fahrtenleiter Ralph.

 

Text und Fotos: I.Orschulko

RCR-Gemeinschaftswanderfahrt Juni 2026

RCR-Gemeinschaftswanderfahrt 4. – 6. Juni 2026

 

Mit 8 Gästen aus Berlin, Leer, Regensburg und Wien hatten Norbert und Isolde für weitere 13 aktive RCR-Ruderer/-innen eine 3-tägige Wanderfahrt auf dem Rhein und seinen Nebengewässern organisiert.

Am Donnerstag ging es mit 4 Booten vom RCR-Bootshaus bis nach Germersheim. Ruderbus mit Anhänger und 2 Pkw’s waren bereits vorgestellt. Auf der Strecke wurden 3 Abzweige genommen:

Zuerst in den Wörther Hafen bis zum Segelclub RKC Wörth e.V., nächster Abzweig war bei Rhein-Km 371,2 in das Schmugglermeer, der dritte Abstecher führte in den Leopoldshafen mit Vesperpause. In Germersheim blieben die Boote im Bootshaus der Rhenania bis zum nächsten Tag.

Am Freitag ging es mit den Autos wieder nach Germersheim zur 2. Tagesetappe. Dort wurden die Boote ruderfertig gemacht, während die Autos wieder zum Zielvorgestellt wurden. Von der Rhenania ging es zuerst zur Insel Korsika im OberhauserAltrhein, es folgte der Abzweig bei Rhein-km 393,6 in das Berghäuser Altwasserund bei gutem Wasserstand war zuletzt auch die Durchfahrt des Ketscher Altrheins möglich.

Ziel war der Otterstädter Altrhein, wo bei der „Altrheinklause“ die Boote verladen wurden und die Rückfahrt zum RCR erfolgte.

Der 3. Rudertag begann mit dem Transfer von Bus, Bootsanhänger und 2 Pkw’s nach La Wantzenau an die Ill, die bei Rhein-Km 311 in den Rhein mündet.

Im Hafen von Greffern wurde Picknick-Pause gemacht und dann ging es durch die Schleuse Iffezheim bis zum Bootshaus des RCR am Goldkanal. Die Boote wurden geputzt und aufgeräumt und es gab ein herzliches Dankeschön an die Organisatoren und Helfer. Es war eine gelungene Wanderfahrt mit Freunden, denen es sehr gut gefallen hatte. Wir hatten Glück mit dem Wetter und dem Rhein-Wasserstand, sonst wären nicht alle Altrheingewässer befahrbar gewesen.

Text und Foto: I. Orschulko

Hessenmeisterschaft holt Baden!

Hessenmeisterschaft holt Baden!

Hessenmeisterschaft auf der Krombachtalsperre – Inoffizieller "Hessenmeistertitel" geht nach Baden!

Hessenmeisterschaft auf der Krombachtalsperre – Inoffizieller "Hessenmeistertitel" geht nach Baden!

Über das verlängerte Wochenende rund um den Brückentag traf sich die Seglergemeinschaft auf der Krombachtalsperre beim SCWw - Segelclub Westerwald zur Hessenmeisterschaft der Finn Klasse. Bereits am Donnerstag und Freitag nutzten viele Teilnehmer die Gelegenheit, das Revier bei einem lockeren Trainings kennenzulernen. Kleine Ausfahrten, Erfahrungsaustausch auf dem Wasser und gesellige Abende an Land sorgten für einen gelungenen Auftakt und machten schnell deutlich, dass dieses Wochenende nicht nur sportlich, sondern auch kameradschaftlich ein voller Erfolg werden würde.

Am Samstag startete dann die eigentliche Regatta. Die Wettervorhersage ließ bereits erahnen, dass es kein einfacher Segeltag werden würde und die Krombachtalsperre hielt, was sie versprach. Drehende und teilweise unberechenbare Winde stellten die Segler vor große Herausforderungen. Wer vorne mitsegeln wollte, brauchte nicht nur Geschwindigkeit, sondern auch ein gutes Auge für Winddreher und manchmal durchaus eine Portion Glück. Angesichts der schwierigen Bedingungen entschied sich die Wettfahrtleiterin Ann-Kristin Neuroth, am Samstag lediglich zwei Wettfahrten durchzuführen und die ursprünglich geplanten Läufe auf den Sonntag zu verschieben, für den deutlich mehr Wind angekündigt war.

Und mehr Wind gab es tatsächlich!
Der Sonntag präsentierte sich von seiner deutlich lebhafteren Seite. Ob der Wind dabei wirklich konstanter war, darüber dürften die Meinungen im Teilnehmerfeld auseinandergehen. Fest steht jedoch: Es wurde ordentlich gesegelt, und mit drei weiteren Wettfahrten konnte das geplante Programm erfolgreich abgeschlossen werden.

Besonders erfreulich aus Sicht des Ruderclubs Rastatt: Andreas Franke sicherte sich mit einer starken und konstanten Leistung den 1. Platz der Landesmeisterschaft Hessen und brachte damit den begehrten Titel kurzerhand nach Baden-Württemberg. Eine bemerkenswerte Leistung in einem starken Teilnehmerfeld und unter anspruchsvollen Bedingungen. Als besondere Auszeichnung durfte er außerdem den traditionsreichen Halbschalen-Wanderpokal mit nach Hause nehmen. Auch die übrigen Rastatter Segler konnten sich sehen lassen. Daniel Uhl belegte in dem 24 Boote starken Feld einen respektablen achten Platz und konnte ebenfalls zahlreiche wertvolle Erfahrungen auf dem anspruchsvollen Revier sammeln.

Doch nicht nur auf dem Wasser war die Veranstaltung hervorragend organisiert. Den Landteil hatte Ingo gemeinsam mit seiner Crew wieder einmal vorbildlich im Griff. Von einem reichhaltigen Frühstück über das wohlverdiente Einlaufbier bis hin zum Abendessen war jederzeit bestens für das leibliche Wohl gesorgt. Besonders die Pasta mit zwei verschiedenen Varianten und frischem Salat fand großen Anklang bei den Teilnehmern. Am Samstagabend übernahm dann das engagierte Thekenteam, vor allem unterstützt von den jüngeren Vereinsmitgliedern, die Versorgung der Segler. So konnte bei kühlen Getränken und dem Fußballspiel des Abends noch lange gefachsimpelt, gelacht und über die zahlreichen Winddreher diskutiert werden. Die perfekte Vorbereitung also für den letzten Regattatag.

Damit geht der Sieg zwar nach Baden, der Titel „Hessenmeister“ bleibt jedoch aus formalen Gründen im Bundesland. Schließlich kann bei einer nicht offenen Landesmeisterschaft nur ein echter Hesse Hessenmeister werden. Andreas Franke darf sich daher mit einem Augenzwinkern als „inoffizieller Hessenmeister“ bezeichnen – und den Pokal trotzdem völlig offiziell nach Rastatt entführen.

Text und Bild: D. Uhl

 

 

Schneeglöckchen-Regatta 2026

Saisonauftakt 2.0 am Goldkanal: Erfolgreiche Ranglisten-Regatta beim RCR

Nach dem großen Regattawochenende an Ostern mit der Finn- und Europe-Regatta hat der Ruder Club Rastatt am 18. und 19. April direkt nachgelegt: Mit der traditionellen Schneeglöckchen-Regatta für ILCA 7- und ILCA 6-Jollen wurde die Segelsaison 2026 am Goldkanal gewissermaßen im „Auftakt 2.0“ fortgesetzt.

Insgesamt 36 Boote gingen an den Start – darunter auch zahlreiche Gäste aus Frankreich, da die Regatta Teil der Serie „Grand Est“ ist. Zwölf Teilnehmer kamen von der anderen Rheinseite und sorgten erneut für ein starkes internationales Feld.

Der Vorsitzende Mattias Koerwer begrüßte die Seglerinnen und Segler herzlich, bevor Regattaleiter Andreas Deckers das Kommando übernahm. Geduld war jedoch zunächst gefragt: Der Samstag präsentierte sich zwar von seiner sonnigen Seite, blieb aber nahezu windstill – perfekte Bedingungen für Spaziergänger, weniger für Regattasegler.

Auch der Sonntag begann alles andere als verheißungsvoll: Regen, Kälte und erneut Flaute bestimmten das Bild. Doch im Laufe des Tages setzte schließlich der angekündigte Wetterumschwung ein. Mit auffrischendem Nordwind und ersten Sonnenstrahlen konnten Andreas Deckers und sein Team drei Wettfahrten durchführen. Die drehenden und böigen Bedingungen am Goldkanal verlangten den Teilnehmenden einmal mehr volle Konzentration und taktisches Feingefühl ab – eine echte Herausforderung, wie man sie hier kennt.

In der Klasse ILCA 7 setzte sich Bertrand Blanchet (FRA 211254) vor Benoit Vandereck (FRA 224207) und Miro Taphanel (GER 198607) durch.
In der ILCA 6 gewann Lukas Fangmeyer (GER 220962) vor Lukas Philipps (GER 205820) und Claude Wurz (FRA 207657).

Ein besonderer Dank gilt allen Helferinnen und Helfern, die auch dieses zweite große Regattawochenende möglich gemacht haben: dem Wettfahrtteam, unserem Clubwirt Ralph in der Kombüse sowie der DLRG für ihre Unterstützung an Land und auf dem Wasser.

Mit diesem gelungenen „Auftakt 2.0“ ist der RCR nun endgültig in der Segelsaison 2026 angekommen.

Saisoneröffnung im RCR 2026


Bei bestem Frühlingswetter eröffnete der Vereinsvorsitzende Matthias Koerwer am 22. März die Saison 2026 des Ruder-Club Rastatt 1898 (RCR) am Goldkanal. Sonnenschein und gute Laune sorgten für einen gelungenen Start in die neue Saison.
Endlich geht es wieder aufs Wasser – zum Rudern, Segeln und Motorbootfahren. Die Vorfreude auf die kommenden Monate und viele gemeinsame Stunden im und am Verein war deutlich spürbar.
Wie jedes Jahr wurden auch diesmal die Fahrtenabzeichen verliehen. Die Ruderinnen und Ruderer erhielten sie für ihre im vergangenen Jahr zurückgelegten Kilometer – eine schöne Anerkennung für ihren Einsatz.
Zum Abschluss wünschte der Vorsitzende allen eine unfallfreie Saison – und dass immer genauso viele glückliche Ablegerinnen und Ableger wie glückliche Anlegerinnen und Anleger unterwegs sind. Mit diesem Wunsch stoßen alle gemeinsam auf eine spannende und sichere Saison an.
Damit ist die Saison offiziell eröffnet – und der RCR freut sich auf viele tolle Stunden am und auf dem Wasser.

Text und Bilder: Nicoletta Arndt