Kategorie: Jugend

Int. Osterregatta 2026

04.-05.04.2026 Int. Osterregatta ~ Saisonauftakt am Goldkanal:

Starkes Feld, starke Rennen, starke Gemeinschaft!

Mit Vollgas in die neue Saison: Der Ruder Club Rastatt ist mit der traditionellen Osterregatta für Finn- und Europe-Jollen eindrucksvoll in das Segeljahr 2026 gestartet – und der Goldkanal zeigte sich dabei einmal mehr als perfekte Bühne für hochklassigen Segelsport.

Ralf Rössler, Abteilungsleiter Segeln und Regattawart Stefan Möcklin konnten ein beeindruckendes Starterfeld begrüßen: 53 Jollen aus ganz Deutschland gingen an den Start. Dass die Regatta längst über die Region hinaus Strahlkraft besitzt, zeigte sich auch an der weitesten Anreise – in diesem Jahr aus Zwickau.

Doch die Osterregatta ist mehr als nur Wettkampf. Sie steht für das, was den Segelsport ausmacht: Gemeinschaft, Leidenschaft und das besondere Miteinander. Viele Teilnehmer reisten bereits ab Mittwoch an, um bewusst mehr Zeit am Goldkanal zu verbringen. Das Revier, die Atmosphäre und die Gastfreundschaft beim RCR machen das Event für viele zu einem festen Termin im Kalender.

Passend dazu wurde das Wochenende von einem lebendigen Rahmenprogramm begleitet: Die Karfreitags-Grillparty entwickelte sich bis in die frühen Morgenstunden zum Treffpunkt für Seglerinnen und Segler aller Generationen. Bei der gemeinsamen Reviererkundung wurde gefachsimpelt, gelacht und sich optimal auf die kommenden Wettfahrten eingestimmt. Ein großes Dankeschön geht hier stellvertretend an die Familien Eiermann und Uhl, die diesen besonderen Spirit mit möglich gemacht haben.

Auf dem Wasser wurde es dann ernst – und anspruchsvoll. Der Samstag forderte mit wechselhaften Bedingungen, drehenden Winden, Regen und Flauten vor allem taktisches Geschick. Am Sonntag zeigte der Goldkanal seine kraftvolle Seite: Bei bis zu 5 Beaufort und böigem Wind war volle Konzentration und körperlicher Einsatz gefragt. Wettfahrtleiter Jürgen Gerbig und sein Team behielten jederzeit den Überblick und sorgten für einen reibungslosen Ablauf.

Dank der südwestlichen Windrichtung konnte ein Kurs über nahezu die gesamte Länge des Goldkanals gesegelt werden – ein echtes Highlight für die Teilnehmer. Mit insgesamt fünf Wettfahrten (zwei am Samstag, drei am Sonntag) wurde das Programm vollständig und sportlich hochwertig durchgezogen.

Nach den intensiven Rennen waren die Kräfte spürbar erschöpft – umso größer die Zufriedenheit an Land. Überall zufriedene Gesichter, faire Glückwünsche und das gute Gefühl, alles gegeben zu haben. Der sportliche Austausch ging nahtlos weiter: Beim „Einlaufbier“ im Hafen – für den Nachwuchs natürlich alkoholfrei – wurde analysiert, diskutiert und auch ein bisschen gefachsimpelt, bevor es gemeinsam zum Essen bei Clubwirt Ralf ging.

Sportlich setzten sich in der Finn-Dinghy-Klasse Rainer Haacks (Freier Sportverein von 1898 Dortmund) vor Jürgen Eiermann (RCR) und Janne Handermann (Segelclub Otterstadt) durch.
In der Europe-Klasse sicherte sich Elisa Kebschull (RCR) den Sieg vor Pilar Hernandez Mesa (RCR) und Jens Morscheid (Segel- und Surfgemeinschaft Rottachsee).

In seiner Abschlussrede bedankte sich Wettfahrtleiter Jürgen Gerbig bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für die starke Beteiligung und die fairen Wettfahrten – und verabschiedete sie müde, aber zufrieden in die wohlverdiente Heimreise.

Die Osterregatta 2026 hat damit ein klares Zeichen gesetzt: ein Saisonauftakt, der sportlich fordert, organisatorisch überzeugt und menschlich verbindet. Ein besonderer Dank gilt allen Helferinnen und Helfern im Hintergrund – dem Wettfahrtteam, der DLRG sowie Clubwirt Ralf und seinem Team. Ohne sie wäre ein solches Event nicht möglich.

Text: D. Uhl

Fotos: RCR

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Herbstwind(-Regatta) 2025 …und er kam doch noch!

Die Herbstwindregatta in der 35. Auflage für die Europe- und Opti-Klasse fand bei wechselnden Wetterbedingungen am Goldkanal statt. Wenn auch das Wetter etwas freundlicher war als die garstig kalten und regnerischen Tagen zuvor, ließ der Wind am Samstag auf sich warten. Es wurden Boote getrimmt und geputzt, gefachsimpelt und und und, aber leider nicht gesegelt. Zumindest die Opti-Kinder hatten ihren Badespaß.
Am Sonntagmorgen löste sich der Nebel langsam auf und wurde durch einer beständigen Nordwind verdrängt. Später kam auch noch die Sonne dazu – Champagner Segeln! Wettfahrtleiter Jürgen Gerbig und sein Team konnten vier Wettfahrten für die Europe und drei für die Kinder im Opti durchführen. Der teilweise böige und drehende Wind hat die Segler(innen) gefordert. Es wurde hart aber fair gesegelt und am Ende waren viele zufriedene Gesichter an Land zu sehen.
In der Europe Klasse (20 Teilnehmern) hat Pilar Hernandez Mesa (RCR) vor Jens Morscheid (SSG Rottachsee) und Claire-Marie Dubreucq (AC d'Alsace et de Lorraine) gesiegt. Elza Shurina (SMYV Böblingen) hat in der Opti-Klasse (9 Teilnehmern) gewonnen vor Karla Ebert (Stuttgarter SC) und Salomon Bode (RCR).
Es war ein schöner Segeltag und eine gelungene Veranstaltung. Hoffentlich sehen wir uns alle (plus ein Paar mehr) nächstes Jahr wieder.
Wie immer, vielen Dank an alle Helfer, die hinter den Kulissen gearbeitet haben, insbesondere Gesine Diebold und dem Grill- und Kuchenteam. Nach fünfzehn Jahren möchte Gesine nun die Fackel weitergeben. Wir suchen eine(n) Nachfolger(in) und danken Gesine ganz ganz herzlich für ihren Einsatz über so viele Jahre.

WM-Abenteuer Gardasee

WM-Abenteuer am Gardasee – Erfahrungsbericht Elisa Kebschull

Die Europe Weltmeisterschaft am Gardasee begann alles andere als traumhaft. Statt Sonne und Postkartenkulisse begrüßten uns am ersten beiden Tag graue Wolken und ununterbrochener Regen. Die Vermessung der Europes – ohnehin schon eine nervenaufreibende Pflicht – wurde damit zu einer rutschigen Geduldsprobe. Doch wir Deutschen ließen uns nicht beirren: Alle kamen ohne größere Probleme durch die Kontrolle und konnten sich auf das eigentliche Ziel konzentrieren – das Segeln.
Ab Tag drei änderte sich das Bild. Der Regen zog ab, und pünktlich zum Start der Rennen zeigte sich der Gardasee von einer seiner typischen Seiten – zumindest auf den ersten Blick. Doch die Bedingungen waren tückischer, als es schien: Anstatt dass der erwartete Vorteil klar an der Felswand lag, gab es immer wieder Phasen, in denen sich ein mutiger Schlag über die Mitte des Sees lohnte. Diese unvorhersehbaren Momente wirbelten das Feld mehr als einmal durcheinander und machten die Rennen taktisch spannend – und manchmal auch nervenaufreibend.
Der erste Segeltag lief daher etwas holprig für mich. Es fiel mir schwer, mich auf die Gardasee-Verhältnisse einzustellen und mein Boot optimal zu trimmen. Die Konkurrenz schien schon eingespielt, während ich noch den richtigen Rhythmus suchte. Doch bereits im zweiten Rennen fand ich mich im Mittelfeld wieder – ein wichtiger Schritt, um in den nächsten Tagen anzugreifen.
Auch am zweiten Tag konnte ich meinen Platz im Mittelfeld behaupten. Konstanz war das Ziel – und es fühlte sich gut an, nicht den Anschluss zu verlieren. Doch am dritten Renntag kam dann der erste große Lichtblick: Ein perfekter Start, sauberes Bootshandling und eine gute Taktik brachten mir in einem Lauf den 12. Platz ein. Dieser Moment gab mir einen richtigen Schub – endlich konnte ich zeigen, dass noch mehr in mir steckt.
Tag vier brachte erneut solide Mittelfeldplatzierungen – nicht spektakulär, aber konstant. Am fünften Tag jedoch spürte ich deutlich, wie die Anstrengung der vorangegangenen Tage ihren Tribut forderte. Die Hitze, die langen Stunden auf dem Wasser und die kurzen Pausen zwischen den Rennen hatten an meinen Kräften gezehrt. Schon im ersten Lauf fehlte mir die letzte Konsequenz in den Manövern, und so musste ich mich mit einem 45. Platz zufriedengeben – ein Ergebnis, das weniger über mein seglerisches Können, als vielmehr über meinen körperlichen Zustand aussagte.
Viel Zeit zum Durchatmen blieb nicht, und die nächste Wettfahrt stand schneller bevor, als mir lieb war. Trotzdem wollte ich die Weltmeisterschaft nicht mit einem enttäuschenden Gefühl beenden. Ich mobilisierte meine letzten Reserven, konzentrierte mich auf einen sauberen Start und hielt mich konsequent an die bewährte Gardasee-Taktik: raus zur Felswand, um dort den Typischen Dreher abzugreifen. Diese Strategie zahlte sich aus: Im letzten Rennen segelte ich mich noch einmal weit nach vorne und sicherte mir einen 11. Platz – ein versöhnlicher Abschluss nach einer intensiven, kräftezehrenden Woche.
Am Ende bedeutete das für mich Rang 28 in der Gesamtwertung. Damit habe ich mein Ziel, in der ersten Hälfte des Feldes zu landen, knapp erreicht – und bin sehr zufrieden damit.
Die WM war für mich eine wertvolle Erfahrung – spannend, lehrreich und herausfordernd. Ich weiß jetzt genau, woran ich arbeiten muss, damit solche Lichtblicke nicht nur einzelne Momente bleiben, sondern zu einem festen Bestandteil meiner Leistung werden.

 

Text & Fotos: E. Kebschull

 

Erfolgreiche SKP/RCR Clubregatta bei herausfordernden Bedingungen

Bei der SKP/RCR Clubregatta am 20. Juli haben Gunnar Roters und Jörg Barrakling trotz schwierige Windbedingungen es geschafft, drei Wettfahrten durchzuführen. In der Optimisten Kinderjolle hat Salomon vor Casper und Grace gewonnen. In der Jollen (15 Teilnehmern) hat Daniel Uhl in sein Finn vor Philipp Deckers (Laser) und Pilar Hernandez (Europe) gewonnen. Bei den Kielbooten (7 Teilnehmern) hat Alexander Glose vor David Caird und Tobias Rasch den (hesslichen) Pokal gewonnen. Vielen Dank an die Regattaleitung, der DLRG, alle Helfer und die Teilnehmern.

Text & Fotos: David Caird

RCR-DLRG-Übung

14.06.2025

Gemeinsame Übung mit der DLRG am RCR – Lernen, Helfen, Zusammenarbeiten

Am vergangenen Samstag fand am RCR eine besondere Kooperationsübung zwischen unserer Segelabteilung und der DLRG Gaggenau statt. Ziel dieser praxisnahen Veranstaltung war es, den Kameradinnen und Kameraden der DLRG grundlegende Kenntnisse im Umgang mit Segelbooten zu vermitteln. Insbesondere standen dabei das Verständnis für die Funktionsweise von Jollen, der richtige Umgang mit ihnen in Notsituationen sowie das Aufrichten gekenterter Boote im Fokus.

Da derartige Situationen für die DLRG im Regeldienst nur selten vorkommen, war es uns ein großes Anliegen, hier gemeinsam wertvolle Erfahrungen auszutauschen. Unter der Federführung von Martin Kirchner haben sich mehrere Mitglieder unserer Segelabteilung zusammengefunden, um mit insgesamt vier Schlauchbooten – jeweils mit zwei bis drei DLRG-Mitgliedern und zwei Personen vom RCR besetzt – den Nachmittag aktiv auf dem Wasser zu verbringen.

Besonders gefreut hat uns die Unterstützung des befreundeten Segelclubs SKP, der uns mit einem zusätzlichen Motorboot sowie einem Katamaran zur Seite stand. Ein herzlicher Dank geht an Tobias Lauerbach, der diese wertvolle Hilfe organisiert und begleitet hat – sie hat wesentlich zum Erfolg der Übung beigetragen.

Die Übung war praxisorientiert: Es wurde gekentert, aufgerichtet, geborgen und erklärt – und das hautnah. Die DLRG-Teams konnten direkt am Geschehen lernen, wo empfindliche Stellen an einem Boot liegen, wie man ein Segel richtig birgt und wie man gekenterte Segler sicher zurück in den Hafen begleitet. Dabei wurden viele Fragen gestellt, die wir gerne beantwortet haben, und es wurde intensiv trainiert.

Die sommerlichen Temperaturen von 32 Grad machten den Sprung ins Wasser nicht nur notwendig, sondern auch sehr angenehm. Das gemeinsame Erlebnis wurde am Ende durch eine kurze Abschlussbesprechung abgerundet, bei der sich beide Seiten herzlich bedankten: Die DLRG für die praktischen Einblicke ins Seglerleben – und wir beim RCR für das Engagement und Interesse der DLRG an einer sicheren Zusammenarbeit auf dem Wasser.

Diese Übung war ein voller Erfolg und ein wichtiger Baustein für eine noch engere Kooperation in der Zukunft – besonders mit Blick auf die anstehende Korsar-Regatta im Sommer, bei der wir erneut auf die Unterstützung und das Wissen der DLRG setzen möchten.

Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit und danken allen Beteiligten – insbesondere auch dem SKP und Tobias Lauerbach – für ihren engagierten Einsatz!

Fotos: S. Möcklin

 

Internationale Osterregatta wird vom Winde verweht

Wettfahrten müssen am Sonntag abgebrochen werden / Regattawochende für Ruder-Club Rastatt immer eine Herausforderung

Leinenlos! Der Ruderclub Rastatt (RCR) hatte am Wochenende zu seiner traditionellenInternationalen Osterregatta für Seglerauf den Goldkanal eingeladen. Nachdem am Samstag wegen Windflaute keine Rennen gefahren werden konnten, startete der Sonntag vielversprechend. Wegen zu starkem, unberechenbarem Wind musste die Regatta allerdings nach nur zwei Wettfahrten abgebrochen werden. Schade für dieSportlerinnen und Sportler wie auch für dasTeam des RCR, für das ein Regattawochenende immer eine Herausforderungist. Eine Segelregatta bietet dem Zuschauer ein faszinierendes Bild.
Bestenfalls scheint die Sonne über dem Segelrevier, genügend Wind bläht die Segel und die Boote gleiten elegant über das Wasser. Bis es so weit ist, haben die Organisatoren vom RCR viel Arbeit. „Rund ein halbes Jahr bereiten wir alles vor“, sagt der Regattawart des Vereins, Stefan Möcklin.
„Es ist ein personeller Kraftakt“, ergänzt Ralf Rößler, Abteilungsleiter Segeln beim RCR. Rund 27 Vereinsmitglieder sorgen ande n beiden Regattatagen dafür, dass alles rund läuft. Am Samstagvormittag herrscht im Clubbüro reges Treiben. Meldungen werden durchgesehen und noch angenommen, Fragen der Teilnehmer beantwortet. Regatta-Routine für die erfahreneRCR-Mannschaft. Dazu gehört auch das Vorbereiten eines Grillabends oder, am Ostersonntagmorgen, das Überreichen süßer Geschenke an die Segler in ihren Booten.
Acht Vereinsmitglieder sind während der Rennen in Funktionsbooten auf dem Goldkanal im Einsatz. Es gibt ein Startschiff mit dem Regattaleiter an Bord, ein Bojenleger-, ein Juryund ein Begleitboot. Außerdem ist die DLRG mit einem Rettungsboot auf demWasser, das noch zum Einsatz kommen wird. In den Booten sind immer erfahrene Personen, die fast immer Anfänger mitnehmen. „Die müssen ja lernen, wie das funktioniert, und werden dadurch auch motiviert“, sagt Stefan Möcklin, der am Sonntag das Begleitboot mit dem Pressemenschen an Bord steuert.
Am Samstag also keine Regatta. Die Gäste aus ganz Deutschland, Norwegen, Frankreich, Liechtenstein und der Schweiz genießen ihren Besuch in Rastatt dennoch. Julia Sauer, Seglerin aus Bayern und seit 15 Jahren Teilnehmerinan der Regatta des RCR, frühstückt am Samstag mit weiteren Teilnehmern vor einem Wohnmobil und sagt: „Es ist hier der Saisonbeginn. Man trifft coole Leute und unterhält sich. Es macht Spaß hier.“
Am Ostersonntag ist es dann doch so weit. Um kurz nach 10 Uhr beginnt mit eintägiger Verspätung die 1978 erstmals ausgetragene Internationale Osterregatta. Strahlender Sonnenschein. Ein leichter, „3er“ genannter Wind streicht über das drei Kilometer lange und einen Kilometer breite Regattarevier. Zunächst starten 33 Finn-Dinghys, jeweils 4,50 Meter lang und mit zehn Quadratmeter Segelfläche, wenige Minuten später 26 Europe-Boote mit einer Länge von 3,35 Metern sowie sieben Quatratmeter großen Segeln.
Während der Wettfahrten gleicht es manchmal einem Wunder, dass es nicht kracht. Die Sportlerinnen und Sportler auf dem Goldkanal verstehen ihr Geschäft. „Enge Rennsituationen sind normal“, sagt Stefan Möcklin. Kurze Zeit später bewahrheitet sich das – mehr als erwartet. Nach etwa einer Stunde angenehmen Segelns frischt der Wind auf und wird böig. Ralf Rößler spricht von „selektiven Bedingungen“. Es beginnt sozusagen eine „Kenterorgie“. Vor allem für die kleineren Europe-Boote ist der mittlerweile auf Stärke fünf angewachsene Wind, der zudem aus Westen bläst, einfach zu stark. Die Havarierten kennen sich aus, richten ihre Segelboote meist selbst wiederauf und klettern zurück an Bord. Es gelingt nicht allen; die DLRG und das RCR-Begleitboot helfen, ziehen Segleraus dem Wasser und schleppen auch Boote ab. Abbruch der Osterregatta. Und großes Lob für die RCR-Crew. Trotz des Abbruchs der Osterregatta gibt es natürlich auch Ergebnisse, auch wenn diese nicht wie vorgesehen in die Ranglistenwertungen einfließen. Dazu sind mindestens drei Wettfahrten nötig. Die FinnDinghy-Wertung sicherte sich Peter Ganzert vom Yachtclub Immenstaad (YCI).  RCR-Segler Andreas Franke wurde Zweiter vor Claus Wimmer vom Segelclub Laacher See Mayen. Die Gastgeber stellen in der Europe-Klasse mit Pilar Hernandez Mesa die Siegerin. Anica Haufe (YCI) kam auf Platz zwei vor der Rastatter Sportlerin des Jahres, Elisa Kebschull.

Text: Frank Vetter (BNN-lizensiert)
Foto: RCR