Kategorie: Jugend

Logbuch: Riko Rockenbauch


Logbuch Riko Rockenbauch zu den großen Regatten in Kiel 2019

• YES – Young Europeans Sailing 8. – 10.6.2019

• Kieler Woche 22. – 30.6.2019


YES – Young Europeans Sailing 8. – 10.6.2019

Im Juni 2019 fanden zwei sehr wichtige 29er-Regatten in Kiel statt, an denen wir (GER 2875: Riko Rockenbauch, RC Rastatt / Moritz Dorau, SV Schluchsee) teilgenommen haben. Für die YES sind wir bereits einen Tag vorher mit dem Zug angereist und haben uns und unser Material am Abend so auf die Young Europeans vorbereitet, dass am ersten Wettkampftag den 8. Juni alles glatt laufen würde. Angesagt für den ersten Regattatag waren laut Wetterbericht 25-34 Knoten.


Auf Anweisung der Wettfahrtleitung mussten fast alle Bootsklassen aufs Wasser. Doch nach einer Wettfahrt war bereits Schluss. Die Wettfahrtleitung schickte die Segler wegen zu viel Wind in den Hafen. Nach Rennen 1 lagen wir also auf Platz 20 – bei den Verhältnissen eine akzeptable Platzierung.


Am zweiten Wettfahrttag hatten wir Sonnenschein und 7-10 Knoten. Somit konnten alle Bootsklassen wie geplant schon um 10:00 Uhr starten und absolvierten ihre geplanten Wettfahrten. Für uns hieß das 4 Wettfahrten. Für fast alle anderen Bootsklassen fanden 3 Wettfahrten statt. Mit den Platzierungen konnten wir ebenfalls zufrieden sein, nachdem wir unsere Startschwierigkeiten in den Tag mit einem 30. Platz durch gute Ergebnisse in den folgenden Läufen kompensieren konnten (5, 12, 5).


Am Finaltag ersegelten wir bei Ostwind und Welle die Plätze 19, 8, 5 mit welchen wir insgesamt auf Platz 4 kamen. Damit konnten wir mehrere sehr starke dänische Teams hinter uns lassen und waren mit nur 1 Punkt Abstand als 3. deutsches Team hinter unseren Teamkollegen Steuerer/Fiebig bei insgesamt 64 gestarteten Teams. Dies war aus unserer Sicht ein toller Erfolg auf dem wir für die nächsten Regatten aufbauen konnten.


https://manage2sail.com/ch/event/yes19#!/results?classId=29er


Kieler Woche 22. – 30.6.2019

Nach der YES-Regatta hatten wir 11 Tage Training in Kiel um uns auf die Kieler Woche vorzubereiten. Auf das lange Training folgte nun die Kieler Woche vom 22. – 30.6.2019. Bei den 29er war die Kieler Woche mit rund 120 Teilnehmern einer der größeren Eurocups und mit sehr starken internationalen Teilnehmern besetzt. Die 29er segelten während dem ersten Teil der Kieler Woche parallel zu folgenden Bootsklassen: 505er, Contender, Europe, Flying Dutchman, Foiling (Open), Laser 4.7, Laser Rad. (Open), 2.4mR, Musto Skiff, OK-Jolle EM. Insgesamt also ein sehr großes Sportevent. Das Rahmenprogramm an Land mit vielen Essensständen aber auch Ständen mit Segelartikeln und Unterhaltungsprogramm war aufregend doch nichts Neues / Überraschendes für uns, da wir im vorherigen Jahr bereits an der Kieler Woche teilgenommen hatten. Reparatur-Service für Segel: North Sails, Live TV-Übertragung, Highlights und Replays, SAP Sailing Analytics all dies gehörte zur Kieler Woche dazu und macht dieses Sportevent so besonders.


Nach dem ersten Segeltag der Qualifikationsrennen mit Leichtwind und mäßiger Welle etwas außerhalb der Kieler Förde standen bei uns folgende Ergebnisse auf der Liste: 15, 8, 19, 12. Mit diesem mittelguten Ergebnis starteten wir in Tag 2, welcher auf der Medienbahn innerhalb der Förde bei einem Wind von ca. 20 Knoten absolviert wurde. Dort ersegelten wir am letzten Tag der Qualifikationsläufe folgende Plätze: 23,10,19,15, 31. Somit hatten wir uns für die Goldfleet an den beiden Finaltage qualifiziert.


Der dritte Segeltag und Beginn der Finalläufe startete mit viel Wind und sehr viel Welle, wobei beides im Laufe des Tages stark abnahm. In der Goldfleet konnten wir mit einem 14. Platz einen Top Platz landen; die restlichen Platzierungen des Tages waren 36, 50, 48 mit welchen wir nicht ganz zufrieden waren und uns vornahmen am letzten Tag noch einmal Gas zu geben.


Am letzten Wettfahrttag starteten wir bei ca. 15 Knoten und schönen Bedingungen mit einem 24. Platz; darauf folgten ein 33. Und ein 38. Platz. Wir schlossen damit also bereits unsere 2. Kieler Woche im 29er mit einem 34. Platz in der Gesamtwertung und einem 3. Platz in der U17 Wertung mehr oder weniger erfolgreich ab.


https://manage2sail.com/de-DE/event/kiwo19#!/results?classId=29er

Zusammengefasst war es erneut ein Mega-Event bei dem wir viele wichtige Erfahrung sammeln konnten – auch für die nächsten anstehenden Regatten. Wir freuen uns auf alle Fälle auch wieder auf die Kieler Woche 2020.


In den nächsten Wochen und Monaten werden wir uns weiterhin optimal auf die kommenden Welt- , Europa- und Deutschen Meisterschaften vorbreitet (WM: Gdynia, 29.7. – 3.8.2019

https://www.29erworlds.org/

; EM: Gardasee, 19. – 24.8.2019, IDJM: Ammersee, 3. – 6.10.2019).


Wir bedanken uns bei allen Unterstützern – insbesondere dem RC Rastatt für den zur Verfügung gestellten 29er mit dem wir sehr viel Freude und hoffentlich noch viele Erfolge erleben werden.

Aktuelle Bilder und Berichte posten wir auch immer wieder bei:


https://www.instagram.com/dr.sailing/


Wir freuen uns über Follower und wünschen allen weiterhin viel Spaß beim Segeln.

Herzliche Grüße

Riko Rockenbauch (GER 2875)

Text und Bild: Rockenbach

Ruderclub mit deutschem Meister im Segeln


Riko Rockenbauch im 29er-Boot vorn



Auch Felix Vogt wurde Landesmeister im 4,7

Rastatt/Berlin(-). Nachdem die Segelabteilung des Ruder-Club Rastatt (RCR) erfolgreich Ranglistenregatten auf dem Goldkanal veranstaltet hat, kann nun Segelwart Andreas Deckers mit eigenen Erfolgsmeldungen aufwarten. Einmal wurde Riko Rockenbauch mit seinem Steuermann Moritz Dorau vom Segelverein Schluchsee bei der Internationalen Deutschen JugendMeisterschaft in Berlin im Regattaboot 29er Deutscher Meister. Außerdem wurde das RCR-Mitglied Felix Vogt in der Einhandklasse Laser 4,7 Landesjugendmeister. Und dieses mit derselben Jolle, mit der sein Clubkamerad Felix Deckers bei drei deutschen Jugendmeisterschaften Erfahrungen gesammelt hatte.

Der 29er ist ein tituliertes Skiff-Segelboot, das von der Crew äußerste Aufmerksamkeit beim Regattieren erfordert und der kleine Bruder der olympischen Bootsklasse 49er. Riko Rockenbauch und sein Teamkollege hatten nach 16 Wettfahrten 14 Punkte Vorsprung von den Zweitplatzierten Schupp/Hagenmeyer vom Ammersee. Riko ist seit vier Jahren im RCR und hat zuerst die Einsteigerklasse Optimist gesegelt. Er ist 2017 in den 29er umgestiegen, seit 2017 im Landeskader von Baden-Württemberg. Im Frühjahr 2018 förderte der RCR das erfolgreiche Nachwuchsteam mit neuem Material. So wurden Rockenbauch/Dorau bei der Landesjugendmeisterschaft vierter und nun Deutsche Meister. Was den Landesmeister im Laser 4,7 Felix Vogt betrifft, so ist er inzwischen auch im Landeskader. Vorgesehen ist, dass der RCR im Rahmen der Talentförderung für die Saison 2019 ein neues Boot beschaffen wird.

29er Deutsche Meister 2018


Laser 4.7 Landesmeister 2018

Text: Wollenschneider

Logbuch 29er-EM Helsinki


Riko Rockenbauchs Logbuch – 29er-EM Helsinki 04.-12.8.2018

Riko Rockenbauch kommt aus Mainz und segelt seit 2017 zusammen mit Moritz Dorau aus Freiburg im 29er. Im August 2018 waren beide als Teilnehmer bei der 29er-EM in Helsinki (GER 965). Riko schildert in seinem Logbuch die Erlebnisse und Erfolge dieses Events.


Mit professioneller Einstellung angemessene Erfolge erzielt

Nachdem wir seit einem Jahr gemeinsam 29er segeln und im Landeskader bei Marc Schulz trainiert sowie an mehreren Regatten teilgenommen haben, konnten wir gut vorbereitet zur EM nach Helsinki fahren.

Die Anreise war mit mehreren großen Trailern sehr beeindruckend (bis zu 4 Boote auf einem Trailer). Die gesamte Fahrtstrecke war 1.800 km, wobei wir den größten Teil zum Glück mit der Fähre Travemünde – Helsinki gefahren sind. Die Überfahrt hat 30 Stunden gedauert und ist gut verlaufen. Unsere Unterkunft war in einem Vorort von Helsinki auf der Halbinsel Lauttasaari in unmittelbarer Nähe des Segelclubs. Jedes Team war in einem eigenen Appartement untergebracht und hat sich entsprechend selbst versorgt. Dieses Jahr war in Helsinki ein Jahrhundertsommer, mit sehr viel Sonne sowie hohen Luft- und Wassertemperaturen.


Die erste Woche hatten wir intensives Training im Regattagebiet um uns auf die Revierbesonderheiten einstellen zu können. Insgesamt ein sehr schönes und anspruchsvolles Revier auf Grund von Strömung, Abdeckungen durch Inseln, variierenden Wellenmustern, unterschiedlichen Windrichtungen und wechselnden Windstärken. Wir hatten 3 Tage Starkwind, 2 Tage Schwachwind und 1 freien Tag, an dem wir uns Helsinki angeschaut haben. Jeden Tag stand zusätzlich eine Laufeinheit auf dem Programm, bei der wir die schöne Natur und nähere Gegend gesehen haben. Vor jeder Wassereinheit haben wir selbstverständlich ein intensives Wetterbriefing gemacht um uns auf die variablen Bedingungen einstellen zu können. Insgesamt war es also eine sehr professionelle Vorbereitung.


Die 29er-EM hat am 4.+5.8. mit der Vermessung der Boote begonnen wobei wir die Tage auch noch für Trainingswettfahrten genutzt haben. Am 6.8. war dann ein „practice race“ und bei der Eröffnungsfeier am Abend sind die 137 Teams mit Nationalflaggen einmarschiert. An jedem Wettfahrttag wurden wir von Sicherungsbooten durch die Fahrrinne der großen Kreuzfahrtschiffe ins Regattagebiet begleitet. An den ersten 3 Wettfahrttage wurden die Qualifikationsläufe in 3 Startgruppen mit je 45 Teams durchgeführt. Bei uns lief es sehr gut mit den Platzierungen: 16., 17., (33.), 5., 21., 5., 24. Somit lagen wir nach den Qualifikationsläufen auf dem 42. Platz und hatten uns für die Goldflotte qualifiziert. Diese Wertung wurde als erste Wertung in die Finalläufe mit aufgenommen und konnte auch nicht gestrichen werden. Die letzten 3 Tage waren dann die Finalläufe. Wir konnten uns trotz der starken Konkurrenz sogar noch um einen Platz auf den 41. Platz in der Goldflotte verbessern, weil wir folgende Platzierungen ersegelt haben: 42.0 (Wertung aus der Quali), 38., (41.), 30., 36., 33., 38., 28. Mit den Ergebnissen konnten wir sehr zufrieden sein, da wir 8. in der Junioren-Wertung (U-17) und 2. in der U-16-Wertung wurden.

https://www.29ereuropeans.org/event/results/

Die Organisation der Regatta war sehr professionell und hat das Maximum an Wettfahrten herausgeholt (14). In der Regel sind immer 2 Gruppen vormittags Wettfahrten gefahren und die 3. Gruppe kam dann nachmittags auf das Wasser (ca. ab 14 Uhr). Wie bereits beim Training hatten wir auch bei der Regatta mehrere Starkwind- aber auch Leichtwind-Tage, so dass alle Fähigkeiten und ständige hohe Konzentration geforderten wurden. Am Ende jedes Segeltages gab es für die Segler noch eine gute Verpflegung, so dass wir gut gestärkt aber erschöpft waren. Am letzten Tag bei der Siegerehrung wurden dann sehr tolle Preise an die Gewinner-Teams übergeben, die danach natürlich im Wasser gelandet sind. Nachdem die Boote dann alle wieder auf ihren Hängern verstaut waren konnten wir den Abend entspannt ausklingen lassen. Am nächsten Morgen haben wir dann die Heimreise angetreten die ebenso glatt verlaufen ist wie die Anreise.

Abschließend möchte ich mich noch bei allen bedanken, die uns beim Segeln mit dem 29er unterstützen – insbesondere Trainer, Eltern, Vereine, Verbände etc. Für den Herbst stehen noch 2 weitere Saisonhöhepunkte sowie einige Trainings und Regatten auf dem Programm.

Ich freue mich auf ein Wiedersehen mit allen meinen Freunden und wünsche allen noch viele schöne Erlebnisse – auf dem Wasser und an Land.



Bild: Riko Rockenbauch (Vorschoter) / Moritz Dorau (Steuermann) (GER 965)


Viele Grüße und immer eine Hand breit Wasser unter dem Schwert


Riko Rockenbauch (29er: GER 965)

Bild und Text: © Rockenbauch

RCR-Opti-Kids


Optiliga Baden-Württemberg


Die Segeljugend des Landes-Seglerverbandes hat die Optiliga Baden-Württemberg ins Leben gerufen.

Für die Opti Anfänger gibt sie die Möglichkeit in das Segeln unter Wettfahrtbedingungen reinzuschnuppern.

Startberechtigt sind Anfänger, die noch nicht an B-Regatten teilgenommen haben.


In Baden-Württemberg gibt es vier Regionen, in denen Wettfahrten mit Begleitung durch Vereinstrainer für

den Nachwuchs ausgerichtet werden. Die Region Oberhein, Untersee, Obersee und Überlinger See veranstalten

Regatten und auch Trainings, um den Nachwuchs den Spaß am Segeln unter Wettfahrtbedingungen nahe zu bringen.


Ausschreibungen und Infos gibt es beim

Landes-Seglerverband.





„Flotte Lotte“ im Alohra Bad



Segelnachwuchstraining beim RCR mal anders



Mit der „Flotten Lotte“ durch das ALHORA


Peter Vogt trainiert die „Opti-Kids“


Rastatt(wo).

Da staunten die im Rastatter Familienbad ALHORA nach den offiziellen Öffnungszeiten trainierenden Schwimmer und Taucher nicht schlecht, als sie ungewöhnliche Gesellschaft bekamen. Ein Boot der Nachwuchs-Segelbootklasse „Optimist“ mit dem Namen „Flotte Lotte“ wurde zu Wasser gebracht. Der Jüngsten-Trainer des Ruder-Club Rastatt (RCR), Peter Vogt, und Segelwart Andreas Deckers fanden bei Olaf Kaspryk von den Stadtwerken ein offenes Ohr, als Überbrückung von Saison zu Saison, Nachwuchsarbeit und Training im ALOHRA durchzuführen.

Im Bereich der Opti B-Segler erfreute sich der RCR im vergangenen Jahr eines großen Zuspruchs. Gut 20 Opti-Kids, unterstützt auch von ihren Eltern, wollten im Segelsport am Goldkanal unterwiesen werden. Ein Teil davon rein als Freude am Freizeitsport, aber ein großer Teil, um später auf Regatten zu gehen. Damit die Zeit bis April nicht zu lang wird, begann Peter Vogt mit dem Basisprojekt. Zunächst wurden die jungen Segler in der Theorie instruiert und mancher Knoten geknüpft. Aktuell dabei, Max (6 Jahre) und Victor (11 Jahre).

Der Trainings-Opti „Flotte Lotte“ wurde zuvor unter der Anleitung von Michael Rastätter vom ALHORA fachgerecht gereinigt, damit das Wasser im Becken nicht verschmutzt würde. Beim Training mit Schwimmweste zur Sicherheit wurden vor allem Kenterübungen durchgeführt. Dabei brachten die jungen Optisegler die „Flotte Lotte“ in Schräglage und eine Kenterung, wie sie sich später auf dem Wasserrevier ereignen könnte, mehrfach simuliert.

Trainer Peter Vogt gab dann die entsprechenden Tipps, wie der Opti schnell wieder aufgerichtet werden kann. Ein Vorteil noch im Hallenbecken, dass auf die Neopren- bzw. weitere Schutzkleidung noch verzichtet werden kann. Dazu der Nebeneffekt des Manövers, dass die jungen Segler den „Pütz“ kennenlernten, den Wasserschöpfer, um das eingedrungene wieder Wasser nach außen zu befördern. Trotzdem meinte Victor stellvertretend für die anderen: „Das macht richtig Spaß!“

Trainer Peter Vogt zeigte sich sehr zufrieden mit dem Interesse seiner Kursteilnehmer und sagte: „Gut vorbereitet können die Opti-Kids des RCR in die kommende Saison starten und bei einer etwaigen Kenterung auf dem Revier, die Eltern am Ufer entspannt bleiben.“ Bei der Segelabteilung des RCR sind noch weitere Opti-Kids willkommen, die später wie Felix Vogt von der Fördergruppe Oberrhein, dann zu den „Optimisten A“ aufsteigen können. Weitere Informationen unter www.ruder-club-rastatt.de.

Bild.

Unter der Anleitung von Trainer Peter Vogt vom RCR lernen junge Segler im Familienbad ALHORA, wie man ein Optimist-Segelboot nach der Kenterung wieder aufrichten kann.

Foto:


Wollenschneider

Grundkurs Segeln – Kinder und Jugendliche auf Besuch am Goldkanal



Grundkurs Segeln




K



ind

er und Jugendliche auf Besuch am Goldkanal





Rastatt/Elchesheim-Illingen(-).



Nicht nur etwas Seemanns-Latein gehörte für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zum Programm des zweitägigen Grundkurses im Jollensegeln, der vom Ruder-Club Rastatt (RCR) gemeinsam der Jugendförderung der Stadt veranstaltet wurde.

In der Hauptsache ging es bei diesem Kurs ums „Selbermachen“.




Wenden, Halsen, An- und Ablege-Manöver wollen geübt sein. Auch das Kentern und anschließende Wiederaufrichten der Boote muss ausprobiert werden. Was hier spielerisch geübt wird, ist für die Sicherheit und Möglichkeiten zur Selbsthilfe beim Segeln später entscheidend.



Tobias Höltzel, der diese Veranstaltung für den RCR geplant hat, und eine ganze Reihe weiterer Betreuer und Trainer freuten sich über gute Beteiligung und das Interesse der Jungseglerinnen und Jungsegler. Das RCR-Team begleitete die Ausfahrten der Neulinge auf den See und half bei den ersten Manövern.



Geschicklichkeit und Konzentration erforderte die Optimisten-Jolle, die von den Mädchen und Jungen völlig allein gesegelt werden durfte. Aber auch die größeren Boote mit einer Zweier- oder Dreier-Crew hatten ihren Reiz. Einzig der Wind war manchmal etwas zu schwach.



Einige Kursteilnehmer wollen nach diesem Einstieg gern zu den regelmäßigen Trainings-Terminen des Vereins wiederkommen und noch intensiver Segeln lernen.



„Die Kinder- und Jugendtrainings haben für den Verein eine große Bedeutung und sind eine Art Zukunftssicherung“, sagte der Leiter der Segelabteilung Andreas Deckers. Segeln ließe sich aber auch noch im Erwachsenen-Alter erlernen, so Deckers weiter, auch hierzu mache der Verein entsprechende Angebote.


Fotos:pr



Letzte Vorbereitungen, Tipps und Hilfen von den RCR-Betreuern vor der ersten „Alleinausfahrt“ auf den See.



Erste Ausfahrten auf größeren Jollen mit Trainern zur Gewöhnung ans Segeln.



In der Hafenausfahrt des RCR drei Jungsegler in Optimisten-Jollen.