Kategorie: Rudern

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Obleute-Kurs der Ruderabteilung am 17. und 18. Februar 2017

Am Freitag, den 17.02.17 und Samstag, den 18.02.17 veranstaltete unsere Wanderruderwartin Isolde Orschulko einen Obleute-Lehrgang für insgesamt elf Mitglieder unserer Ruderabteilung. Bereits im Juni 2016 hatte ein Steuermannskurs mit zwei theoretischen und einem praktischen Teil stattgefunden. Auf dieses Basiswissen wurde nun aufgebaut. Zentrales Thema ist die Sicherheit auf dem Wasser, damit Schäden für Mannschaft und Boot weiterhin vermieden werden.

Freitagabends um 18 Uhr ging es mit dem Thema generelle Verantwortung der Ob- und Steuerleute los, insbesondere mit einer Einführung in die Sicherheitsrichtlinie des DRV. Neben den theoretischen Erläuterungen von Isolde gab es von Peter Möller, unserem erfahrenen Ruderkamerad und Fahrtenleiter, immer wieder interessante Beispiele aus seiner langjährigen Ruderpraxis zu diesem Thema, so dass die vorgetragenen Punkte auch gut haften blieben.

Nach einer kulinarisch hochwertigen Vesperpause mit Käse, Brot und Wein wurde im zweiten Teil des Abends über die Verantwortung des Obmanns (= Schiffsführer) und die Ruderordnung gesprochen. Als wichtige Grundlage wurde die Broschüre „Sicher rudern“ des DRV verwendet.

Am Samstag begann der Tag mit einem Vortrag „Sicherheit auf dem Wasser“, welcher von Herrn Bauer von der Wasserschutzpolizei Karlsruhe gehalten wurde. An der großen Teilnehmerzahl – es waren neben den Kursteilnehmern noch viele weitere Clubmitglieder anwesend – konnte man erkennen, wie wichtig dieses Thema für uns Ruderer ist. Herr Bauer hat in seinem Vortrag neben den obligatorischen gesetzlichen Vorgaben und Bestimmungen, wie zum Beispiel der Rheinschiffahrts-Polizeiverordnung, auch viele weitere interessante und wichtige Punkte zur Sicherheit aus Sicht der Wasserschutzpolizei aufgezeigt. Dazu gehört unter anderem die Empfehlung an die Ruderer auf den Positionen in Bug und Heck des Bootes, Oberteile in Warnfarben zu tragen, damit Boot und Besatzung für andere Verkehrsteilnehmer auf dem Wasser besser sichtbar sind.

Nach der Mittagspause – Isolde hatte Weißwurst und Wienerle für uns organisiert – wurde in der Bootshalle das Thema Bootskunde und Bootstransport besprochen, denn die Ausrüstung der Ruderboote muss auch zur Sicherheit beitragen. Anschließend haben wir die wichtigsten Steuerregeln wiederholt. Nach einer kleinen Kaffeepause wurde dann das erlernte Wissen in einem Test mit 68!!! Fragen abgeprüft. Alle elf Teilnehmer des Kurses haben bestanden und erhielten von Isolde eine Teilnahmebescheinigung mit dem Hinweis zur Steuerberechtigung auf bestimmten Gewässern.

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Wanderfahrt in Holland

RCR-Wanderfahrt auf Hollands Flüssen und Grachten mit Peter Möller

Der seit Jahren wandererfahrene Organisator Peter Möller konnte wieder eine Rudertour im Sommer auf Gewässern rund um Amsterdam anbieten. Seinem Ruf folgten Kameraden von Ruder-Club Rastatt, aus Berlin und eine wertvolle Verstärkung von der Rhenania Germersheim. Dabei auch deren Vorsitzender Roland Trauth, der gerade bei der Logistik für echte Highlights sorgte.

Standquartier in der Woche mit prächtigem Ruderwetter war das Motel „Jachthaven Borger“ in Vinkeveen. Hier erfuhr man einen tollen Gastservice. Die schließlich knapp 180 Wochenkilometer wurden zwei Vierern und Zweiern mit Steuermann errudert. Dabei war der Start am „Krummen Rhein“, ein Auenfluss, der mit einem querliegenden Baum als Barriere aufwartete. Nach dessen Überwinden, stärkte man sich in einem typischen holländischen Gartencafé und der Weg nach Utrecht war frei.

Die Durchfahrung der Stadt war nicht nur wegen der zwei passierten Gefängnisse etwas Besonders. Auf der Hauptgracht war so viel Betrieb, dass die Steuerleute die Meisterprüfung ablegen konnten. Nach der herzlichen Aufnahme beim Utrechter Ruderclub Orca sollte am kommenden Tag das Abenteuer durch Utrecht weitergehen. Doch nach der glücklichen Passage mit manchem Stopp und dem Passieren der Stadtschleuse lockte der Fluss Vecht. Hier wurden viele Hausboote jeder Qualität passiert, Herrensitze, Schlösser und Windmühlen als klassisches Fotomotiv.

Die Windmühlenromantik ging nach der Station Weesp weiter. Aber auch die Brücken wurden niedriger. Gleich bei der ersten macht Ruderkamerad Hans mit der Unterseite der beweglichen Brücke Bekanntschaft und verletzte sich.  Schließlich kamen die vier Rastatter Boote beim Amsterdamer Ruderverein Willem III an, wieder herzlich aufgenommen. Weiter ging es auf der schier nicht endende Amstel entlang nach Uithoorn, wo der angesteuerte Ruderclub zum Ausgangspunkt für Sternfahrten in den nächsten Tagen werden soll. Ausgiebig wurden die Grachten erkundet und erfahren. Auch die Steuerleute waren gefordert, sich im Wassernetz zurecht zu finden.

Jedenfalls genossen die Bootsbesatzungen die Partnerschaft auf dem Wasser mit anderen, herzlich grüßenden Partnern in den unterschiedlichen Wassergefährten. Zudem gehörten zum Programm von Peter Möller zwei touristische Ausflugstage. Dabei war man begeistert von der Atmosphäre in Den Haag und Delft. Außerdem boten Amsterdam bzw. Zandvoort manchen erlebenswerten Moment.

Hinterher waren die Teilnehmer an der RCR-Hollandfahrt beeindruckt vom Gebotenen und der Germersheimer Roland Trauth so, dass er versprach, die Tour unter seiner Leitung bald zu wiederholen.

 

Text/Bild. Rainer Wollenschneider

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Achterevent und Bootstaufe am Goldkanal

Rastatt(wo). Zwischen den drei Wassergefährten liegen über 60 Jahre. Einmal der 1956 in Rastatt getaufte, 18 Meter lange, Ruderachter „Jupiter“. Dann der in vielen Stunden restaurierte Renn-Gig-Achter „Germersheim“ aus dem Jahr 1953 und schließlich der eben getaufte Kunststoffeiner mit dem Namen „Murgflitzer“. Alle waren für die Sportler des Ruder-Club Rastatt am Goldkanal eine besondere Feier wert.

Ruderwart Uli Jung will mit seinem Sportrat den Aufwärtstrend, was Mitglieder betrifft, fördern und schaffte einen schmucken Einer an, in den 4000 Euro investiert wurden. Außerdem bekam das Trainingsmotorboot einen neuen Antrieb. Dazu gab es eine Regatta mit den Ruderdreiern „Flotter Dreier“ und „Seeteufel“ und verschiedenen Mannschaften. Siegreich nach Zwischenläufen war schließlich die Mannschaft mit Jette Meer, Ralf Kastner und Tim Wagner.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung am Goldkanal sollte neben der Geburtstagsfeier des „Jupiters“ (Jung:„Der hat in Sperrholz 60 Jahre durchgehalten.“) der nostalgische Achter „Germersheim“ stehen. So wie Autofans sich über einen Scheunenfund freuen, so klingt auch die Geschichte des schlanken Lulatschs. Er kam 1980 aus Germersheim, wo man ihn vor einem Sonnenwendfeuer rettete.

Das riesige Gefährt wurde nach einer ersten Restaurierung 1984 auf den Namen „Germersheim“ getauft. Beim Anrudern 1991 auf der Murg zwischen Anker- und Schließbrücke war zu wenig Wasser in der Murg und  der erste Achtzylinder (als Gag in Anlehnung an die Produktion im neuen Mercedes-Benz-Montagewerk) lief er auf einen „Murgwacker“ (Stein) auf und ging unter. Nach der Bootsreparatur wanderte das handwerkliche Meisterstück ins Abseits und wurde in luftiger Höhe gelagert. Wünsche nach dem Zersägen und Abfeuern überlebte der Achter, wie ein Wunder.

Der neue Steinmauerner Ruderwart Uli Jung erkannte den „Schatz“, den man da in der Halle hatte. In zahlreichen Arbeitseinsätzen wurde der Achter restauriert und kann zudem mit einer Besonderheit aufwarten. Er wurde 1953 beim Ludwigshafener Ruderverein von 1878 auf den Namen des Vereinsgründers „Konsul Andersen“ getauft. Nach Recherchen war er das erste Achtergefährt, das die aktuelle Bootsschmiede für Olympia- und Weltmeister-ruderboote,  Empacher in Eberbach am Neckar, 1953 ausgeliefert hat.

Stilecht, wie bei der Titanic-Einlage 1991 in der Murg, waren nun die Ruderer mit Zylinder und Fliege bei der erneuten Jungfernfahrt auf dem Goldkanal ausstaffiert. Wie damals hatte der erprobte Steuermann Peter Hacker seine Aufgabe übernommen und gemeistert. Schöne Bilder gab es dann für die Zuschauer am Ufer, als der neue Renneiner „Murgflitzer“, der Damenachter „Jupiter“ und die „Germersheim“ gemeinsam vorbeizogen.

Fotos: Wollenschneider

 

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Rudern im Schatten der Zeppeline

Dreitägige Erlebnisrudertour auf dem Bodensee

Der Bodensee, auch das Schwäbisches Meer genannt, ist ein Wassersportrevier par excellence. Natürlich dürfen da die Ruderer zwischen den unzähligen Segelyachten, Motorbooten und sonstigen Gefährten nicht fehlen. Fahrtenleiterin Isolde Orschulko vom Rastatter Ruder-Club wollte auch einmal nach vielen Jahren auf anderen Gewässern das Revier zwischen Schwarzwald und Alpen kennenlernen.

Sie nahm mit dem Überlinger Ruderclub Bodan Kontakt auf, erhielt einen auf längere Zeit anvisierten  Termin und scharte weitere neun Rastatter Ruderer um sich. So wie im Vorfeld die Überlinger sehr kontaktfreudig waren, sollte sich auch der Aufenthalt entwickeln. Man erhielt Fahrtenvorschläge, die dann mit Begleitern des ÜRC Bodan auch realisiert wurden. Dabei sollten die Ruderinnen und Ruderer mit ihrem Revier an einem Nebenarm des Rheins feststellen, dass Bodenseerudern etwas Gewöhnungsbedürftiges ist und seine eigenen Regeln hat. Doch die landschaftlichen Schönheiten wogen vieles wieder auf.

Als eine kluge Entscheidung bei früher Anfahrt erwies sich eine Stadtführung durch das pulsierende aber auch nostalgische Überlingen mit so manchem sehenswerten Punkt. Hier hatte man auch zum ersten Mal optischen Kontakt mit den über dem Bodensee verkehrenden Zeppelinen. Das sollte auch die ganzen drei Tage so sein. Dabei der Höhepunkt, als ein Vierer bei strahlendem Sonnenschein, sich plötzlich sekundenlang im Schlagschatten der „Riesenzigarre“ befand.

Wanderruderwart Rolf Hospach hatte für seine Rastatter Gäste selbst private Termine zurückgestellt. Er war dabei, als bei stürmischer See eine Oberseerundfahrt angegangen wurde. Von den Steuerleuten wurde alles abgefordert, da vom ÜRC aus der See zu überqueren war, um in den Windschatten des Bodanrückens zu kommen. Eine Rastatter Ruderin hatte dabei Anzeichen von Seekrankheit. Doch dann verlief alles ruhiger: Man überquerte bei Marke 22 den Teufelstisch, erlebte im Bereich der Marienschlucht überraschende Hochrhein-ähnliche Bewaldung am Ufer und kam über Bodan in Sipplingen an. Nach der Abfahrt von dort, erlebten die Rastatter den Bodensee zu abendlicher Stunde von seiner besten Seite mit Wolkenmalereien am Himmel.

Zusammen mit Ruderkameraden aus Friedrichshafen und Überlingen unter der Regie von Ruderwartin Ulrike Gut machten sich die Rastatter dann auf eine 31-Kilometertour. Dieses führte vorbei an Postkartenmotiven: dem Kloster Birnau, den Pfahlbauten von Unteruhldingen und dem beeindruckenden Prospekt von Meersburg. Nach der Pause in Immenstadt hatte Renate Schlag eine besondere Variante parat. Sie steuerte den Achter durch die legendäre Dornier-Mole. Die beiden Vierer folgten. Die Premiere für auch viele Einheimische war durch den hohen Wasserstand des Bodensees begünstigt,

Nachdem es mit dem Linienbus wieder zurück nach Überlingen ging, sollte sich der Bodensee am letzten Tag bei der Rückfahrt von einer ganz anderen Seite zeigen. Es wurde schnell klar, warum die Überlingen sehr früh aufs Wasser gehen, denn ab zirka 11 Uhr wird der Spaßfaktor beim Rudern, gerade an Wochenenden, enorm getrübt. Linien-, Ausflugsschiffe, Fähren, rasende Motorboote und kreuzende Segelyachten zwingen zum öfteren Anhalten. Die Unruhe im Wasser fordert dann beim Ab- und Aufdrehen volle Konzentration.

Jedenfalls nach der Ankunft waren schnell die Einschränkungen auf dem Wasser durch die final gezeigte Gastfreundschaft der Überlinger vergessen. Die herrliche Kulisse beiderseits des Bodensees mit dem alles überragenden Säntis ist einfach beeindruckend. Übrigens ein weiter Faktor, der zur Zufriedenheit der Rastatter um Isolde Orschulko beitrug, war auch das Übernachten in der Martin-Buber-Jugendherberge, die sich von ihrer besten Seite zeigte.

Bild 1: Malerische Eindrücke, wie die Vorbeifahrt an Meersburg, gehörten zur Ruderfahrt der Rastatter Ruderer auf dem Bodensee.

Bild 2: Herrliche Abendstimmungen vor Sonnenuntergang hatte der Bodensee zu bieten.

Fotos: Wollenschneider

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Wanderrudern auf der Mosel vom 26. – 29.5.2016

Die Boote liegen schon wieder auf dem Lager im Bootshaus und die von Peter Möller so wunderbar ausgearbeitete Mosel – Ruderwanderfahrt  „ist schon Geschichte“ 😉

Für 18 Ruderinnen und Ruderer vom Ruderclub Rastatt (davon 5 „Frischlinge“ – diese sind noch nicht auf der Mosel gerudert) und 2 altbekannte Ruderer von der Sportvereinigung Dresdenia Berlin ging es am 25.5.16 gegen 14 Uhr an die Mosel nach Graach bei Bernkastel-Kues.

Mit Clubbus und 4 Booten auf dem Anhänger, einem gemieteten Bus und einem PKW fuhren wir zu Konny und Karin in das Hotel „Zur Traube“, erfahrenen Moselwanderruderern ein Begriff. Es war unser Heimatquartier, von dem wir zu den täglichen Ruderetappen starteten.

Gerudert werden sollte Mosel abwärts von Longuich-Kirsch nach Ellenz-Poltersdorf – 4 Tage, 4 Etappen, 114 Km, 5 Schleusen, einem der schönsten Abschnitte der Mosel. Es ist die Mittel- und ein Teil der Unter- oder auch Terrassenmosel. Anders als am Rhein beginnt die Kilometrierung der Mosel an der Mündung, läuft somit flussaufwärts. Unser Start war bei km 176.

Nach einem gemütlichen Abendessen begann die Tour am nächsten Tag.

Beim gemeinsamen Frühstück erfuhren wir Wichtiges zur Tagesstrecke, Strömung, Mittagspause und Anlegen (immer gegen die Strömung, da die Mosel eine leichte Unterströmung hat) und zum Tagesendziel. Diese interessanten Informationen zu den einzelnen Abschnitten bekamen wir fortan jeden Morgen. Andere wichtige Informationen verriet der „Wahrsager“, den die Obleute den Steuerfrauen und –männern aushändigten.

Die 1.Ruderetappe führte von Longuich-Kirsch nach Minheim – 32,5 km.

Wetter: Morgendlicher Hochnebel weicht der Sonne, angenehm warm.

Landschaft: Das hier noch relativ breite Tal zeigte die Mosel ruhig fließend in der sich die Landschaft des Ufers spiegelt, so als ob sie mitzieht. Im weiteren Verlauf verengt sich das Tal und man kann die unglaublichen Steillagen der Weinberge sehen. Auf der linken Uferseite, in Höhe Piesport, erhob sich ein hoch aufragendes Felsmassiv, auf dem „Loreley“ zu lesen war.

Die erste Pause auf dem Wasser führte zu einer Begegnung mit einem zutraulichen Schwan, der fordernd bettelte und unverschämt schnappte, wenn er nichts bekam, und nicht weichen wollte als er etwas bekam.

Erwähnenswertes auf der Strecke: Trittenheim, Geburtsort des Humanisten Abt Trittemius, die „Stella Noviomagi“, ein nachgebautes römisches Weinschiff, die Moselloreley.

Abends genossen wir den „Tag der offenen Weinkeller“  in Graach und lustiges Kegeln auf einer Scherenbahn (bei der die Kugellauffläche gekehlt ist).

Am 2.Tag legten wir bei Sonnenschein die Strecke von Minheim nach Zeltingen Rudergesellschaft  zurück, vorbei an der Lieser Wallfahrtskirche, durch das schöne alte Städtchen Bernkastel-Kues mit reger Personenschifffahrt, Fachwerkbauten, weiter vorbei an der Burg Landshut, den Graacher Schanzen und der Wehlener Sonnenuhr.

In Zeltingen wurden wir herzlich von Vertretern der Rudergesellschaft empfangen und mit „Regattawein“  gestärkt. Für die  „Frischlinge“  war sehr schnell die kameradschaftliche Verbundenheit zwischen den beiden Rudervereinen erkennbar. Auch ein Ruderboot aus Trier mit 3 Frauen auf Wanderruderfahrt machte hier Halt.

Abends hatten wir eine informative köstliche Weinprobe bei Speckkartoffelsalat, Kassler, Würstchen … und Gewitter mit kirschgroßen Hagelkörnern. Furchterregend !

Die Strecke von Zeltingen nach Zell-Kaimt am 3.Tag war mit 33,7 km die längste. Neben dem typisch stark gewundenen Verlauf der Mosel wird das Moseltal hier durch Weinbergterassen, Steillagen mit Einschienenbahnen zur Bewirtschaftung geprägt, sowie durch Fähren, die überwiegend auf Zuruf ohne festen Fahrplan fahren.

Sehenswürdigkeiten auf diesem Moselabschnitt: Klosterhofgut Machern, die im Bau befindliche Hochmoselautobahnbrücke bei Rachtig, die Weinorte Ürzig, Erden, die Ruine Wolfer Kloster, das Cröver Reich mit dem „Kröver Nacktarsch“, Traben-Trarbach mit dem größten Buddha-Museum Europas und Gebäuden im Jugendstil, das 1000jährige Weindorf Reil, die 12 km lange Moselschleife bei Pünderich genannt  „Zeller Hamm“, die Marienburg.

Petrus hatte uns bisher vom Regen verschont, ließ es dann aber auf dem letzten Kilometer doch leicht regnen.

Am letzten Abend genossen wir noch einmal und gerne den „Tag der offenen Weinkeller“ in Graach, sowie mit allen Ruderern den Absacker bei Konny.

Die letzte Ruderetappe führte von Zell-Kaimt, Heimat der bekannten „Zeller schwarzen Katz“, nach Ellenz-Poltersdorf. Die anfängliche Bewölkung weicht der Sonne. Das Besondere an der letzten Schleuse bei St.Aldegund war, dass alle 4 Boote gleichzeitig geschleust wurden, zusammen mit dem Schiff eines sehr rücksichtsvollen Skippers. Und nach der berühmten engen  Bremmer-Schleife war es zum Endziel nur noch eine „Frühstücksrunde“;)

Wir rudern durch eine Landschaft  mit: Bullayer Straßen- und Eisenbahnbrücke, Klosterruine Stubben, Eisenbahnbrücke Trier – Koblenz, Straßenbrücke Senheim, die Orte Mesenich, Briedern und dann Poltersdorf – Endziel.

Auf der Heimfahrt begann, nach Verlassen des Moseltales, der Regen. In der Ruderclubgaststätte gab es nach dem Versorgen der Boote noch einen kleinen Absacker.

Fazit: Eine Wanderfahrt die, Dank der netten Mitruderinnen und Mitruderer und der klug durchdachten Organisation von Peter Möller und seiner Ingeborg, problemlos war und unglaublichen Spaß gemacht hat ….. Herzlichen Dank dafür !

Rastatt, den 03.06.2016                                                                                  Harald Menning

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Ruderkurse

Informationen

Sie sind sicher hier auf dieser Seite „gestrandet“, weil Sie sich für das Rudern interessieren. Vielleicht haben Sie hier am Goldkanal bei einem Spaziergang oder an einem anderen Gewässer ein Ruderboot seine Bahnen ziehen sehen, oder im Fernsehen bei einer großen internationalen Regatta zugesehen – vielleicht haben Sie aber auch Freunde oder Bekannte begeistert vom Rudern reden hören…

Was es auch war – in jedem Fall sind Sie hier richtig!
Der beste Weg unsere tolle Sportart kennen zu lernen ist ein Ruderkurs – dabei haben Sie die Möglichkeit die ersten Eindrücke zu gewinnen.

Ruderkurse 2021:


01./02.05.2021 (leider bereits ausgebucht)

15./16.05.2021 (leider bereits ausgebucht)

29./30.05.2021 (leider bereits ausgebucht)

12./13.06.2021 (leider bereits ausgebucht)

26./27.06.2021 (leider bereits ausgebucht)


vorbehaltlich den aktuellen Corona-Regeln!

Sollen Sie Fragen haben, die auf dieser Seite nicht beantwortet wurden, oder sich für einen Ruderkurs anmelden oder vormerken lassen wollen, so nehmen sie mit uns Kontakt auf. Entweder per eMail: rudern@ruder-club-rastatt.de senden oder telefonisch: 0175 2030069.

Bis bald am Bootshaus – wir freuen uns auf Sie!

 


Typische Fragen:

Ich habe als Kind oder Jugendlicher schon mal gerudert, wie kann ich wieder einsteigen?
Kommen Sie einfach vorbei – Rudern ist wie Radfahren, das verlernt man nicht! Am besten, Sie setzen sich vorher mit einem der Betreuer unserer Rudertermine oder unserem Ruderwart in Verbindung.

Kann ich auch nur mal eine Stunde „Schnuppern“ um zu sehen, ob das etwas für mich ist?
Rudern ist – auch wenn es „von außen“ nicht so aussieht – ein sehr komplexer Bewegungsablauf. Es hat sich gezeigt, dass der Funke nicht in der ersten Stunde überspringt und Einsteiger erst nach 2-3 Stunden merken, welch wunderbare Entdeckung sie mit dem Rudersport gemacht haben. Wir bieten Ihnen also an, lieber einen tiefen Atemzug zu nehmen als nur zu „Schnuppern“ – Investieren Sie ein Wochenende! Es lohnt sich!

Aber natürlich können Sie auch einfach nur mal „Schnuppern“ – schreiben Sie eine kurze Mail an rudern@ruder-club-rastatt.de.

Wieviel kostet der Ruderkurs?
Für den Ruderkurs berechnen wir eine Kursgebühr von 100€ – Sollten Sie sich danach entscheiden, Mitglied zu werden, so wird Ihnen der Betrag zurückerstattet.

Wie läuft der Ruderkurs ab?
Der Kurs besteht aus 8 Unterrichtseinheiten (UE), wovon die ersten 4 an einem Wochenden in einem Kompaktkurs stattfinden. Dieser wird von einem erfahrenen Übungsleiter/Trainer durchgeführt. Danach sind Sie schon in der Lage – unter Anleitung – die erste Runde aud dem Goldkanal zu drehen. Die folgenden 4 Termine werden von einem erfahrenen Vereinsmitglied begleitet und betreut, bis Sie die sogenannte Mannschaftsreife erlangt haben. Nach diesen 8 UE müssen Sie sich entscheiden, ob Sie Vereinsmitglied werden wollen. Die Satzung, sowie den Aufnahmeantrag finden sie hier.

Falls Sie sich nicht dazu entschließen können, dann hoffen wir, dass Ihnen die Zeit am Goldkanal trotzdem ganz viel Spaß gemacht hat – und vielleicht sehen wir uns ja später nochmal hier am RCR, und sei es „nur“ zu einem netten Gespräch auf unserer Restaurantterrasse. Sie sind jederzeit herzlich willkommen!

Wie lange dauern die Ruderstunden?
Das ist sehr unterschiedlich und hängt im Wesentlichen von Ihnen ab. Die Erfahrung zeigt, dass nach 1-1,5 Stunden auf dem Wasser die Konzentration stark nachlässt. Dazu kommt nochmal etwa dieselbe Zeit, bis die Boote aus der Bootshalle geholt und auf dem Wasser sind und nach der Ruderstunde wieder versorgt sind, Bei den Wochenendkursen wechseln wir praktische und theoretische Einheiten ab, damit Zeit zur Erholung ist und neu Gelerntes verarbeitet werden kann.

Muss ich Vereinsmitglied werden? / Entstehen daraus Verpflichtungen für mich?
Nein, natürlich nicht – die Teilnahme ist völlig unverbindlich.

Bin ich zu alt / zu jung, um Rudern zu lernen?
Man liest oft, Rudern sei ein Sport für Menschen zwischen 8 und 80 – das ist natürlich Marketing. Tatsächlich kann man auch schon viel früher im Boot sitzen und in unserem Verein sind auch Mitglieder auf dem Wasser, die weit über 80 Jahre alt sind!

Welche Voraussetzungen muss ich erfüllen?
Einzige Voraussetzung ist, dass Sie sicher schwimmen können!

In welchen Booten wird gerudert?
Die Ruderkurse werde in sogenannten „Gigs“ begonnen, das sind breite und stabile Mannschaftsboote, in denen man in Ruhe den Bewegungsablauf lernen und üben kann – im laufe des Kurses besteht die Möglichkeit – je nach Lernfortschritt – in schmalere und sportlicherer Boote umzusteigen.

Wie geht es danach weiter?
Nach dem Ruderkurs haben Sie die Fähigkeit (Mannschaftsreife) und Gelegenheit, bei den allgemeinen Ruderterminen mitzurudern oder sich zu individuellen Terminen mit anderen zu verabreden. Nachdem Sie weitere Erfahrungen gesammelt haben und die sogenannte Seereife erlangt haben können Sie rudern wann immer Sie das möchten!

Ist eine besondere Ausrüstung notwendig?
Nein, normale, der Witterung angemessene Sportkleidung – möglicht anliegend – ist ausreichend.

Können wir uns auch als ganze Gruppe anmelden?
Selbstverständlich! – Sprechen Sie uns an: rudern@ruder-club-rastatt.de.