Kategorie: Segeln

Segeln

Deutsch-französischer Jugendaustausch 2013



37. Deutsch-französischer Jugendaustausch mit

RCR-Beteiligung

Ein Abenteuer und voller Erfolg

Unterstützt vom deutsch-französischen Jugendwerk (DFJW) schickte der Deutsche Seglerverband (DSV) in diesem Jahr zehn Optisegler vom 29.06 bis zum 13.07 auf die bretonische Halbinsel Quiberon, ins Centre Nationale de la Voile, ein Segelstützpunkt mit fast unbegrenzten Möglichkeiten.

Fünf Mädchen und fünf Jungen aus ganz Deutschland, die sich auf eine eigentlich merkwürdige Weise für dieses Abenteuer qualifizierten… indem sie sich nicht qualifizierten! Denn unter den besten Optiseglern Deutschlands kommen traditionell all diejenigen in den Genuss einer Frankreich-Fahrt, die sich nicht für die EM oder WM qualifizieren konnten.



Was heißt nochmal “Raum” auf Französisch? © Meyer

Fünf Boote auf den Hänger und den Bus, fünf Youngster auf die Sitzbänke verteilt, reichlich Hörspiele an Bord und dann in zwei Etappen 1900 km von München und von Hamburg gefahren – Mitja Meyer (24, NRV, zuständig fürs Seglerische und fürs Grobe) und Charlotte Metzger (21, RCR, zuständig für die Kommunikation und stärkende Kleinigkeiten) brachten „ihre“ Schützlinge in endlos erscheinenden Autofahrten sicher an die Französische Atlantikküste. Und auch später wieder zurück.

Lesen Sie den gesamten Bericht von Charlotte Metzger auf



Segeln

Korsar-Preis 2013



Sonnenschein, Wind und Segelspaß pur



Gelungenes Regattawochenende beim RCR

Rastatt(-). Unter besten Bedingungen fand am vergangenen Wochenende auf dem Goldkanal bei Rastatt der „Korsarpreis 2013“ statt. Insgesamt 12 Zweier-Teams waren aus Baden-Württemberg angereist, um wertvolle Punkte für die deutsche Rangliste zu sammeln. Wettfahrtleiter und der Leiter der Segelabteilung beim Ruder-Club Rastatt, Andreas Deckers, stellte dazu fest, „die Korsar-Regatta zwar klein aber fein.“ Der Regattawart des Vereins, Gunnar Roters, ergänzte, „besseres Segelwetter gibt’s einfach nicht, ich habe das Wochenende nur strahlenden Gesichter gesehen“.

Bei Windstärken von drei bis vier Beaufort aus nördlicher Richtung am Samstag und ähnlichen guten Windverhältnissen am Sonntag wurden fünf Wettfahrten gesegelt. Nachdem das Vorjahressieger-Team aus Stuttgart nicht startete, ging diesmal der Wanderpokal für das schnellste Boot an Thomas Pauer und Natascha Sehnke vom Segelclub Graben-Neudorf. Sie dominierten die gesamte Regatta deutlich und lagen bereits am ersten Tag fast uneinholbar vorn.

Den zweiten Plätz belegten Dietmar Schütz und Peter Lenk vom Nachbarsegelverein am Goldkanal (SKP), die ihren Heimvorteil und genaue Revierkenntnis für sich nutzten. Dritte wurden Rainer Pohl und Michael Jaschke vom Segelverein Schluchsee.

Bester Starter für den RCR war Hans-Joachim Wolf mit seinem Vorschoter Victor Geissler. In der Endwertung erzielten sie einen achtbaren fünften Platz. Die RCRler Patrick Dietsche – der zugleich das Rastatter Stadtfest mit frischen Brötchen versorgen mußte und so unter doppelter Belastung stand – ersegelte gemeinsam mit Vorschoterin Kerstin Ertel den achten Platz. Aus der Landeshauptstadt Stuttgart gingen drei Teams an den Start, die schließlich die Plätze sieben, elf und zwölf erzielten.

Die positive Resonanz aller Aktiven sei eine schöne Bestätigung für gute ehrenamtliche Arbeit, so kommentierte der erste Vorsitzende des RCR, Georg Schmidt, das gelungene Regatta-Wochenende.

Beim Regattastart geht es manchmal um Zentimeter. (Foto: privat)




Zur Bildergalerie





Zur Ergebnisliste


Segeln

Segelprüfung beim RCR



Segelprüfung beim Ruder-Club Rastatt

Etwas Nord-Wind und lauter glückliche Gesichter




Rastatt

– Am vergangenen Samstag (13.7.) konnten die 14 Teilnehmer des RCR-Segelkurses ihre praktische Prüfung für den Sportbootführerschein Binnen ablegen. Zugleich hatten auch fast ebenso viele Kursteilnehmer der Segel- und Yachtschule Südwest aus Rastatt beim RCR Prüfungstag. Die Monate des Lernens und vieler Anstrengungen fanden für alle Segelschülerinnen und Schüler einen erfolgreichen Abschluss. Das Wort „bestanden“ aus dem Mund des Vorsitzenden der Prüfungskommission Oberrhein, Peter Allers, war die Erlösung von allerlei Prüfungsstress.

Bereits im Frühjahr haben die Segelschüler die ebenfalls zur Ausbildung gehörende Theorie- und Motorbootprüfung absolviert. Der vorausgehende Theorie-Unterricht fand  während der Wintermonate statt, wenn der Segelbetrieb auf dem Goldkanal ruht. Die Segelpraxis begann im April und war in dieser Saison durch das Juni-Hochwasser und besonders wechselhaftes Wetter erschwert. Der Weg zum amtlichen Sportbootführerschein war dadurch nicht gerade einfach. Die RCR-Segellehrerin Uschi Bodemer machte aber vielfach das Unmögliche möglich und lotste ihre Schüler sicher durch die Prüfung. Gleichzeitig hat das Anfang des Jahres angeschaffte Schulungsboot des Vereins seine „Bewährungsprobe“ bestanden.

Die neuen Segelkurse des Ruder-Clubs Rastatt beginnen mit einem Informationsabend Anfang Oktober. Interessenten finden weitere Informationen zur Vereinssegelausbildung im Internet. (

Ausbildung

sseite)

Prüfer und Prüflinge am Steg. (Foto:pr)

Segeln

Segeln steht auf dem Stundenplan



Segeln steht auf dem Stundenplan


Schüler der Albert-Schweitzer-Schule beim RCR


Rastatt/Waldbronn(-).

Drei Wochen vor den Sommerferien sind Schüler der Klassen drei und vier zu Gast auf dem Gelände des Ruder-Clubs Rastatt (RCR). Dieses Segel-Schul-Projekt ist eine Kooperation des RCR mit der Albert-Schweizer-Schule Waldbronn, das von dem Lehrer Bernhard Löhlein betreut und mit engagierten Helfern durchgeführt wird. Seitens des Ruder-Clubs koordiniert der Segelwart Andreas Deckers das Projekt.

Für die Schülerinnen und Schüler steht praktisches Segeln täglich auf dem Stundenplan. Der baden-württembergische Landesjugendmeister Felix Deckers und die RCR-Regattasegler Janina Franck, Marc Oberheim und Christian Diebold zeigen jedem in aller Ruhe wie es geht. Gleichzeitig kommt auch soziales Lernen beim Zelten und den gemeinsamen Mahlzeiten nicht zu kurz. Kanus und Kandier, auf denen der „Goldkanal“ näher erkundet werden kann, runden das Wassersportangebot des Unterrichtsplans ab. Je nach Temperatur ist natürlich auch Schwimmen erlaubt.

Pro Woche werden jeweils zwei Klassen im Wechsel in das Segel-Projekt einbezogen. Die Schule hat hierfür eigens sechs Boote vom Typ „Optimist“ gekauft, die mit Geldern der Schule und von Sponsoren finanziert wurden. Diese Boote werden auch vom RC Rastatt für die Segelausbildung im Kinder- und Jugendbereich genutzt. So profitieren beide Seiten – Verein und Schule – von diesem Projekt.

Die Förderung des Ruder- und Segelsports in Kooperation mit weiteren Schulen und dem Jugendamt der Stadt Rastatt hat im RCR bereits eine lange Tradition. Mitte Juli wird die achte Klasse des Albert-Magnus-Gymnasiums Ettlingen einen Segel- und Rudertag beim RCR verbringen. In den Sommerferien werden Erlebnistage angeboten, die Kindern und Jugendlichen die Gelegenheit bieten, im Segel- und Ruderboot die Faszination des Wassersports kennenzulernen. Einige begeistern dann auch ihre Eltern dafür, mit einem neuen Hobby zu beginnen.






Schule mal anders: Kajaks, Kanadier und Opti-Jollen sind im Einsatz. (Foto:pr)

Segeln

Regatta-Bericht „Seglerzeitung 7/2013“



Die europäische Regatta mit französischem Flair

am Goldkanal bei Rastatt



„Schneeglöckchenregatta“ / „Championnat du Grand Est“


Am Start, Segler aus Frankreich, Schweiz und Luxembourg

(-) Vom 13. bis zum 14. April organisierte der Ruder-Club Rastatt (RCR) und ihr Regattaleiter G. Roters zusammen mit zahlreichen Helfern, auch aus den Nachbarvereinen für  die über 80 Einhand-Jollensegler, am Illinger See nahe Rastatt die diesjährige Regatta auf der die Segler im direkten Leistungsvergleich ihre Leistung überprüfen und Punkte für die Ranglisten sammeln konnten.

Gleichzeitig wurde die erste Etappe der ostfranzösischen Meisterschaft der Laserklassen (CE 1) durchgeführt, die organisisatorisch Martine Antoine (

Segler-Verbandes Lorraine)

betreute, sowie die Süddeutsche Meisterschaft der Europe-Klasse die der anwesende Europ-Obmann Sascha Kröner begleitete.

Bei den am Samstag vorherrschenden Windstärken von 3 bis 5 bft mit einzelnen teils kräftigen Böen kamen nicht nur Leichtwindsegler sondern auch die Taktiker der einzelnen Segelbootsklassen auf ihre Kosten. Dies spiegelte sich auch deutlich in den Ergebnislisten wieder. Besondere Aufmerksamkeit für die gesamte Seefläche wurde bei diesen Witterungsbedingungen auch von der DLRG-Gaggenau gefordert, die ihre gesammelte Regattaerfahrungen und Fähigkeiten demonstrieren konnten, da es durch überraschend auftretende Windböen zu einigen Kenterungen kam.Insgesamt waren fünf Wertungsläufe vorgesehen, aber ein Flautengebiet am Sonntag ließ dann leider nur drei zu.

Wie schon zu der ersten Veranstaltung im letzten Jahr kamen in den Laser-Klassen zahlreiche Teilnehmer aus dem nahen Frankreich und lieferten sich mit den Seglern der Schweiz, Luxembourg und Deutschland einen fairen und abwechslungsreichen Wettkampf, bei dem die Schiedsrichter Claus Schökel (Segelfreunde-Liedolsheim) und Jörg Barrakling (SKP), die jederzeit ein waches Auge auf alle Aktionen der Teilnehmer hatten zu keinem Zeitpunkt von ihren Regelwerken Gebrauch machen mussten. „Es freut uns besonders, dass der RCR als einziger deutsche Verein Gastgeber für eine Etappe der ostfranzösischen Meisterschaft ist“, erklärte der Leiter der Segelabteilung Andreas Deckers. Die Ergebnisse der Laserklassen zählen damit sowohl in Frankreich als auch in Deutschland.



(Foto: W. Neff)

Der französische Segelverband ermöglicht den Seglern aus Deutschland die Teilnahme an der Meisterschaftschaftserie über die weiteren 6 Etappen in Frankreich. Dies ist auch ein Zeichen gelebter deutsch/ französischer Zusammenarbeit im Segelsport, für den sich der Präsident des Partnervereins ACAL in der Nähe von Straßburg, Jean-Pierre Gros bei allen sich ihm bietenden Möglichkeiten permanent einsetzt. Beide Seiten möchten diese Kooperation für den Segelsport und die Jugend auch in Zukunft fortsetzen.

Der Wettfahrtverlauf wurde zum Teil auch durch genaue Revierkenntnisse beeinflusst, das unterstützte Philipp Deckers (RCR) sicherlich ein wenig,  er wurde bei den „Laser-Radial“ durch einen ersten, vierten und zweiten Laufplatz belohnt. Er überwand damit in der Gruppe der Radial-Segler seine starken Gegner Marc Oberheim (WSC-BL) aus Rheidt und Eva Biro (SCV).

In der Bootsklasse der „Laser Standard“ führte Tim Debatin (SCGN) knapp vor Bertrand Blanchet (AOG Strasburg). Platz 3 und 4 gingen an Harald Obergfell (SCNB71) und Damian Strittmatter (SCE) aus der Schweiz. Auch Nicolas Follioley (CVMULHOUSE) zeigte nachdem er sich die regionalen Besonderheiten ersegelte, eine gute Leistung, konnte aber in der Gesamtplatzierung nur noch den 6. Platz belegen. Insgesamt geben die Platzierungen ein gutes Bild des Leistungsniveaus bei den teilnehmenden europäischen Seglerfreunden wieder.

Bereits zum zweiten Mal wurde am Goldkanal auch der erste Teil der Süddeutschen Meisterschaft in der Europe-Klasse ausgetragen. Diese Klasse ist im RCR gut vertreten und wird aktiv von ihrem Trainer Daniel Uhl (RCR) gefördert. Davon konnten sich am  Landesseglertag BW im März 2013 in Rastatt auf der vom Präsidenten des Landes-Segler-Verbandes BW geleiteten Veranstaltung  Reinhard Heinl die anwesenden Ehrengäste, DSV-Präsident Rolf Bähr sowie Gundolf Fleischer, Präsident des Badischen Sportbunds Freiburg überzeugen.

Die Europe-Segler hatten schon beim Saison-Auftakt in Plobsheim (F/Elsass) trotz niedriger Temperaturen eine überzeugende Frühform gezeigt und im deutsch/französischen Vergleich gute Platzierungen ersegelt. Dies setzte sich nun fort. Knapp geschlagen geben musste sich Niklas Weisenbach (RCR) nur von Birgit Wetzel (Segelgemeinschaft Überlingen). Elisa Kebschull und Daniel Uhl (RCR) belegten im Feld von 29 Boote einen fünften und sechsten Platz.

Die gesamte Veranstaltung  zeigt deutlich, dass der Segelstützpunkt Oberrhein beim RCR in seinem Netzwerk in gemeinsamen Kooperationsprojekten mit den motivierten Partnervereinen in der Region, das Potential hat größere, anspruchsvollere Regatten, mit qualifizierten Schiedsrichtern anzubieten, so wie es von vielen  Segelteilnehmern gewünscht wird. Hier sprechen die Teilnehmerzahlen immer eine deutliche Sprache. Nicht zuletzt steigern solche Regatta-Projekte, die Attraktivität des Segelsportes und auch das Interesse der Öffentlichkeit und zeigen Neueinsteigern die vielfältigen leistungsorientierten sportlichen Herausforderungen auf.




Artikel als PDF


Segeln

RCR-Segler bei Regatten vorn: „Schwarzwald Cup“, „RUND UM 2013“



Schlechtes Wetter – Kein Grund nicht zu Segeln



Rastatter-Segler unterstreichen ihre gute Form








Blick von der „Nike Nova“ am Start der RUND UM 2013.  Foto:pr

Während durch das Hochwasser am Goldkanal bei den Sportabteilungen des Ruder-Club Rastatt die Aktivitäten gestoppt waren, konnten Sportler des RCR auf anderen Revieren Erfreuliches erreichen.  Man zeigte die Rastatter Flagge auf dem Bodensee und Schluchsee bei „Rund um“ am Bodensee und „Schwarzwald Cup“ auf dem Schluchsee. Bei diesen Wettfahrten gingen neun Seglerinnen und Segler des RCR an den Start und erzielten sehr gute Platzierungen.

Philipp Deckers, der vor einem Monat bei der „Schneeglöckchen-Regatta“ auf dem Goldkanal siegte,  unterstrich seine aufsteigende Form und wurde Zweiter in der Segelbootsklasse der „Laser Radial“ auf dem  Schluchsee. Die Nachwuchs-Talente Niklas Weisenbach und Elisa Kebschul erzielten die Plätze vier und sieben bei den „Europe“-Jollen. Beide nutzen die regionalen Regatten zur Vorbereitung auf die im Juli in Brest (Frankreich) stattfindende Jugendeuropameisterschaft, für welche sie sich schon im letzten Monat qualifiziert haben. Auch die RCR-Jungsegler Christian und Paul Diebold sammelten am Schluchsee weitere Regattaerfahrung.

Die traditionell größte Regatta für Segelboote im Süden Deutschlands führt einmal rund um den Bodensee. Auf der diesjährigen 63 sten „RUND UM“, die der Lindauer Segel Club veranstaltet hatte, war der RCR im Team der „Nike Nova“ (einem 10,50 m-Kielboot des Typs Comet 1050) durch Tobias Höltzel und Gunnar Roters vertreten. Am Ende belegte die Yacht einen respektablen dritten Platz in der Klassenwertung und ließ damit zahlreiche Konkurrenten hinter sich.

Dauerregen, Kälte und stark wechselnde Windverhältnisse machten die Bodenseeregatta zu einer großen Herausforderung. „Durchhalten und gut Segeln, wenn es Wind gibt“, so formulierte der „Nike Nova“-Skipper Hannes Höltzel sein Erfolgsrezept. Crewmitglied Stefan Mangold ergänzte, „Es geht bei der „RUND UM“ darum, etwa 100 km Strecke am Stück möglichst schnell zu segeln – egal unter welchen Bedingungen“. Die widrigen Wetter-Bedingungen führten diesmal dazu, dass von ursprünglich 348 gemeldeten Booten nur 102 Schiffe regulär ins Ziel kamen. Die anderen 246 zogen die Meldung zurück oder gaben während der Wettfahrt auf. Schnellstes Boot und Sieger der „RUND UM“ 2013 wurden Ralph Schatz und Veit Hemmeter (Yachtclub Meersburg) mit dem Katamaran „Black Jack“ mit einer Zeit von knapp über fünf Stunden.



Schwarzwald Cup 2013


Klassenwertung „Rund um 2013“



Yardstick IV




Klassen-Gesamtwertung