Autor: Daniel Uhl

49er Junioren Weltmeisterschaft 2022

49er Junioren Weltmeisterschaft 2022

Vom 2. bis zum 7. August fand die Junioren Weltmeisterschaft im 49er, 49erFX und Nacra17 in Gravedona im Norden des Comersee’s statt. Unsere erste Junioren WM im 49er nachdem wir 2021 im 49erFX bei der JWM in Gddnia an den Start gegangen waren. Zur Vorbereitung auf das Event trainierten wir am Olympiastützpunkt in Kiel. Dort hatten wir neben den Trainingseinheiten auf dem Wasser auch optimale Bedingungen um an unserem Boot zu arbeiten, da man durch die ständige Abnutzung immer wieder Teile am Boot austauschen muss. Am 24.7 ging es für uns mit dem Zug von Kiel nach Freiburg um am 26.7 mit dem Auto weiter an den Comersee zu fahren. Die Junioren Weltmeisterschaft war unser Highlight und wichtigster Wettkampf der gesamten Saison. Neben den 68 Booten im 49er gingen im 49erFX (Frauenboot) 52 Boote und im Nacra17 (mixed Katamaran) 20 Boote an den Start. Sowohl die 49er als auch die 49erFX wurden in 2 Gruppen aufgeteilt um nicht zu viele Boote auf einem Kurs segeln zu lassen. Da im Nacra17 nur 20 Boote starteten konnte das gesamte Feld auf einem Kurs segeln. Neben den Favoriten Staiul/Sztorch (amtierende U23 Weltmeister) war mit Teams aus Brasilien, Argentinien, Kanada, USA, Japan, Neuseeland und Australien auch die gesamte Weltspitze am Start. Unsere unmittelbare Wettkampf-Vorbereitung ging vom 28. Juli bis zum 1. August. Während dessen hatten wir sehr abwechslungsreiche Segelbedingungen, was uns viel dabei geholfen hat um den See bestmöglich kennenzulernen. Gut vorbereitet und akklimatisiert konnten das Event also starten.

Der erste Tag lief für uns mit den Platzierungen 20,17,8 bei stabilem Südwind nicht wie erhofft, da wir nur im dritten Rennen des Tages unsere Leistung abrufen konnten. In den ersten beiden Rennen ließen wir uns in stressigen Situationen zu leicht aus der Ruhe bringen um vorne mitsegeln zu können. Nachdem wir am ersten Tag auf Kurs A segelten. Durften wir am zweiten Tag Kurs B kennenlernen. Dort war der Wind etwas drehiger und das System schwierig zu erkennen. Trotz unserer Fehleranalyse des ersten Tages und einem Briefing von unseren Teamkollegen über Kurs B lief der 2. Wettfahrttag schlechter als der erste. Mit den Plätzen 14,24,16 vielen wir in der Gesamtwertung vorerst einige Plätze zurück. In den letzten Qualifying Tag gingen wir mit der Motivation unsere technischen, taktischen und strategischen Fehler, welche wir in den vorigen Tagen gemacht hatten komplett abzuschalten. Dann würde das Ziel in die Goldfleet zu kommen schon erfüllt werden. Und genau so kam es. Top konzentriert auf den Wind und die Gegner ersegelten wir bei etwa 16 Knoten Südwind die Plätze 7. Und 11.

Am 7.8 ging es für uns dann in der Gold Fleet weiter. Nach einem 15. Und einem 16. Platz in den Finalrennen 1. Und 2. ließ unsere Konzentration nach einem vermasselten Start im letzten Rennen des Tages enorm nach und so wurden wir in diesem Rennen leider nur 31. Am letzten Tag segelten wir bei etwa 17 Knoten nachdem wir etwas später als geplant die Rennen starteten. Mit den Platzierungen 16,20 konnten wir am letzten Tag noch zwei Solide Ergebnisse einbringen. Nach 13 Rennen und 5 Tagen Regatta landeten wir im Gesamtranking auf Platz 28. Und in der U20 Wertung auf Platz 3. Ein Ergebnis mit dem man zufrieden sein kann uns aber auch gezeigt hat, dass immernoch einiges an Arbeit zu erledigen ist um in die Spitze der Welt zu kommen. Von den 8 deutschen Teams die an den Start gingen waren Müller/ Fiebig auf Platz 16. bestes deutsches Team gefolgt von uns vor Heindl/Kauffhold. Die U23 Weltmeisterschaft gewann der Favorit aus Polen Mikolaj Staniul vor dem Australier Jack Ferguson.

Vom Urlaub erholt und Top motiviert geht es für uns Mitte September dann in Kiel weiter mit den nächsten Trainings.

Sportliche Grüße
Moritz & Riko

Sommerfest 2022

Sommerfest beim Ruder-Club Rastatt„Pitt“ und „Erste“ erweitern Bootspark

Boulesbahn und Freizeitschaukel eingeweiht

Rastatt/Elchesheim-Illingen(-). Einen eindrucksvollen Beleg für das Zusammenwirken der Motorboot-, Segel- und Ruderabteilung des Ruder-Club Rastatt (RCR), lieferte das veranstaltete Sommerfest. Zwei Bootstaufen, die Einweihung einer Boulesbahn und einer Schaukel sind auch ein Beleg dafür, wie gefächert der RCR am Goldkanal einen Service für seine Mitglieder parat hat.

RCR-Vorsitzender Uli Jung dankte bei der Eröffnung des Sommerevents den vielen Helfern: „Wir sind nicht ein strenger Sportverein, sondern haben auch ein schönes Gelände, um es mit Familie und Freunden verwenden zu können.“ Gartenmöbel, Bänke, eine Boulesbahn und Schaukel tragen dazu bei.

Während der auf den Namen „PITT“ getaufte Aluminium-Nachen ein Spaßboot für die ganze Familie darstellt, ist die moderne Feva-Jolle ein Sportgerät für zwei Kinder oder Jugendliche. Das auf den Namen „Erste“ getaufte Segelboot „Feva“ ist als Klasse international anerkannt und das weltweit meist gesegelte Zweihandboot für Kinder und Jugendliche.

Nach einem eindrucksvollen Gemeinschaftsfoto mit Mitgliedern der drei Abteilungen, sorgte das Trio „La Rosée“ für Stimmung. Die Clubmeisterschaften mit über 30 Startern gemeinsam mit der Segelkameradschaft Pforzheim rundeten das abwechslungsreiche RCR-Programm ab.

Bild: Mit zwei Bootstaufen und der Einweihung von Freizeiteinrichtungen beging der Ruder-Club Rastatt mit seinen drei Abteilungen sein Sommerfest.

Foto: R. Wollenschneider

 

49er Europameisterschaft 2022

49er Europameisterschaft 2022

 

Vom 5. bis zum 10. Juli fand die Europameisterschaft im 49er, 49erFX und Nacra17 in Aarhus (Dänemark) statt. Unsere erste internationale Senioren-Meisterschaft im 49er.

Im Vorhinein hatten wir einige Tage Zeit, uns am Olympiastützpunkt in Kiel entsprechend vorzubereiten. Zwischen den Trainingseinheiten auf dem Wasser sind wir sehr viel am Arbeiten an unserem Boot. Man sagt, man braucht fast die gleiche Zeit, die man auf dem Wasser trainiert auch an Land, um sein Boot zu optimieren, weil ständig wieder Sachen kaputt gehen oder abgenutzt sind, die man reparieren oder austauschen muss.

Unsere Kader-Gruppe war leider stark dezimiert, weil sich während der Kieler Woche, die einige Tage zuvor stattgefunden hat, einige Segler mit Corona infiziert haben.

Am 30.06 ging es dann also für uns nach Aarhus. Den Hafen kannten wir schon, da wir letztes Jahr schon einmal zum SailGP anschauen vor Ort waren. Die Europameisterschaft war mit dem WorldCup auf Palma de Mallorca (April 2022) und dem WorldCup in Almere (Mai 2022) unser bisher größtes Event im 49er. Neben den 90 Booten im 49er gingen im 49erFX (Frauenboot) 70 Boote und im Nacra17 (mixed Katamaran) 30 Boote an den Start. Um nicht zu viele Boote auf einem Kurs zu haben, wurden die 49er auf drei Gruppen mit je 30 Booten aufgeteilt, wobei jede Gruppe einen eigenen Kurs zugeteilt bekam. Da aber mit den Nacras und den 49erFX drei weitere Gruppen entstanden, segelten die 49erFX/Nacras an dem einen Tag am Vormittag und die 49er am Nachmittag. Am nächsten Tag dann genau umgekehrt.

Nach ein paar Tagen Vortraining startete dann am 5.7. die 49er Europameisterschaft.

Der erste Tag lief für uns mit den Platzierungen 17,22,23 bei wechselndem Wind im Bereich von 10-20 Knoten ernüchternd. Uns wurde nochmal sehr klar, dass wir nicht mehr im Junioren Feld, sondern im Senioren Feld segeln. Viele der Teilnehmer gehören zur absoluten Weltspitze und segeln bei SailGP mit oder haben schon bei Olympia teilgenommen. Es wird viel Arbeit werden, bis wir hier vorne mitsegeln können …

Am zweiten Tag hatten wir es bei 14-22 Knoten und erneut ablandigem Wind nicht einfacher. Nach einem 26. Platz im ersten Rennen hatten wir im zweiten Rennen leider einen Frühstart, bei welchem wir zwischenzeitig weit vorne lagen und wirklich mit den Top Leuten mitsegeln konnten. Unglücklicher Weise verletzte sich Moritz (Steuermann) auf dem zweiten Vorwindkurs ein bisschen am Bein, als ich hinten aus dem Boot rausflog. Unsere Fußschlaufe ging bei der darauffolgenden Kenterung auch kaputt. Mit nur einer Fußschlaufe war das darauffolgende Rennen nicht gerade einfacher. Mit dem Blick auf die für uns deutlich wichtigere Junioren-Weltmeisterschaft Anfang August am Comersee setzten wir am dritten Regattatag aus, damit sich die Zerrungen im Bein nicht verschlimmern würden.

Am 8.7 ging es für uns dann in der Bronze Fleet weiter. Nach dem 19. Platz im ersten Rennen hatten wir erneut einen Frühstart im zweiten Rennen des Tages, in welchem wir zwischenzeitig führten. Im dritten Rennen konnten wir unsere erneute Führung an der ersten Luvtonne aufgrund einer Kenterung auf dem folgenden Downwind-Kurs nicht verteidigen und beendeten das Rennen auf Platz 10. Am darauffolgenden Tag fanden wegen zu viel Wind für alle Bootsklassen und Fleets keine Rennen statt. Am letzten Tag ersegelten wir bei 6-15 Knoten einen 8. und einen 21. Platz. Insgesamt sind wir mit unserem Ergebnis nicht zufrieden, auch wenn es für uns die erste Senioren-Europameisterschaft im 49er war. Dafür konnten wir aber wieder extrem viel lernen und für die anstehenden Junioren Weltmeisterschaft mitnehmen. Die Europameisterschaft gewann der bei Olympia 2021 in Tokio 4. Platzierte Diego Botin (Spanien) vor dem amtierenden Weltmeister Bart Lambriex (Niederlande).

Jetzt sind wir für die nächsten zwei Wochen wieder zurück in Kiel zum Training. Am 24.7 machen wir uns dann auf den Weg an den Comersee für die JWM. Wir sind motiviert und zuversichtlich, dass wir bei der Junioren WM deutlich besser abschneiden werden; dort starten „nur“ 49er-Segler, die unter 23 Jahre sind. Wobei wir mit unseren 19 Jahren auch dort zu den Jüngsten der 59 gemeldeten Teams gehören werden.

Sportliche Grüße

Moritz & Riko

 

Text & Fotos: R. Riko Rockenbauch

 

Jahreshauptversammlung 2022

Jahreshauptversammlung beim Ruder-Club Rastatt

„Mit Freunden im Boot“ in die Zukunft

Positive Mitgliederentwicklung zu verzeichnen

Rastatt/Elchesheim-Illingen(rw).

Obwohl keine Wahlen anstanden, konnte der Vorsitzende des Ruder-Clubs Rastatt (RCR), Ulrich Jung, zahlreiche Mitglieder der Segel-, Motorboot- und Ruderabteilung zur Jahreshauptversammlung begrüßen. Beim vierstündigen Verlauf wurde klar, dass man trotz erheblicher Investitionen sehr gut gewirtschaftet hatte.

Dazu konnte Schatzmeister Konrad Roth vermelden: „Alle drei Abteilungen stehen gut da“, und man habe die 600er-Mitglie-dergrenze mit erheblichen Zuwächsen in den letzten Jahren, auch mit Jugendlichen, überschritten. Zum Wohl der RCRler wurde 2021 bei Sportgeräten investiert und das Gesamtvermögen auf beruhigendem Niveau gehalten.

Getreu der Devise des RCR, „Mit Freunden im Boot“, kam auch unter Beachtung der Corona-Auflagen der Sport wenig zu kurz. Segelwart Michael Westholt berichtete vom Helferengagement bei den durchgeführten „Inselregatten“ und der Kooperation mit der ansässigen „Segelkameradschaft Pforzheim“. 45 Mitglieder hätten auch das Angebot von vier zur Verfügung stehenden großen Clubbooten genutzt. Darunter ein enorm sportliches Segelboot vom Typ „Melges 24“. Erwähnt wurden von Westholt auch die notwendige Ufersicherung am Bootskran, die 81 000 Euro verschlang. Eine Erneuerung der Boote-Slipstraße wird folgen. Gab es auch im letzten Jahr keine Ranglistenregatten auf dem Goldkanal, war die diesjährige Osterregatta laut dem Segelwart ein voller Erfolg.

Von einer Gesamtkilometerleistung von 33902 Bootkilometern auf dem Wasser mit 88 Aktiven konnte Ruderwart Matthias Koerwer berichten. Sportlich sei die Ruderabteilung durch die Corona-Zeit gekommen, stets über das Mögliche informiert vom Zweiten Vorsitzenden Ralph Kastner worden. Erfreulich auch nach Koerwer die Bootstaufen der Einer „Suez“ und „Spatz“, sowie dem Traumachter, „Markgräfin Sibylla Augusta“. Gut etabliert habe man sich laut dem Ruderwart im Landesruderverband mit der Durchführung von Lehrgängen. Zahlreiche Rudertouren stehen bevor. Motorbootwart Martin Brunner sprach über die 19 Boote in der Abteilung und zahlreich kommende Sportangebote nach dem Wegfall Corona-Einschränkungen.

Während Schatzmeister Konrad Roth für 2022 Investitionen für die drei Abteilungen des RCR von geplanten 135000 Euro schilderte, öffnete Ulrich Jung Perspektiven einer Strategiegruppe des RCR, unter anderem für die Gebäudesanierung. Dazu gehörten die energetische Sanierung, ein zukünftiges Energiekonzept und andere denkbare Veränderungen bis mindestens 2030. Ergänzend dazu Ulrich Jung: „Wir müssen nicht in zehn, sondern für 50 Jahre denken!“ Nach Unterbreitung des Finanzplans billigten die Anwesenden die Ausarbeitung des Maximalplans der Strategiegruppe für die Zukunft.

Im Rahmen der Jahreshauptversammlung kam es auch zu zahlreichen Ehrungen für langjährige Mitglieder:

25 Jahre: Matthias und Tobias Illy, Annette Niebel-Müller, Georg Schmidt, Daniel Uhl

40 Jahre: Peter und Marianne Birr, Kerstin Bücher, Angelika Dietsche, Patrick Dietsche, Klaus Eisele, Erika Kebschull, Reinhard Pfeuffer, Herbert Rothe, Reiner Wittig

50 Jahre: Rolf Grünbacher, Ralf Herz, Rolf Nagel, Peter und Ingeborg Möller

60 Jahre: Rainer Wollenschneider, Anton Kastner, Peter Lawo

Text und Fotos: Wollenschneider

 

Seminar Astronavigation

Seminar Astronavigation am 5. und 6.5.22

 

Rastatt/Elchesheim-Illingen(rw). So ein Sextant sieht beeindruckend aus – aber irgendwie auch geheimnisvoll. Genauso geheimnisvoll wie die Astronavigation selbst.

Wie konnte es den alten Seefahrern und Entdeckern damals gelingen, ohne unsere heutigen elektronischen Hilfsmittel ihre Position zu bestimmen und wie haben sie sich beholfen, als die Positionsbestimmung noch nicht möglich war? Immerhin haben Sie es heil zurück nach Hause geschafft, wenn nicht gerade das Schiff verloren ging oder sie in einem Konflikt mit Ureinwohnern auch einmal den Kürzeren zogen.

Einen Einblick in die Methode der Astronavigation hat uns an zwei spannenden Abenden Roland Decker gewährt. Auch wenn die zur Verfügung stehende Zeit für das Thema knapp war, so war es ihm doch ein Anliegen, nicht den einfachsten Weg der Anwendung zu vermitteln, sondern den Teilnehmern die dahinerliegenden Mechanismen verständlich zu machen. Getreu dem Motto: Wer es einmal verstanden hat, der vergisst es nicht mehr. Dabei halfen uns die anschaulichen Modelle von Erde und Firmament, die Roland Decker mitgebracht hat.

Vielen Dank an Roland Decker für diese zwei beeindruckenden Abende und an Klaus Busse für die Organisation!

Text & Fotos: Lafrenz P.

 

Internationale Osterregatta auf dem Goldkanal

Internationale Osterregatta auf dem Goldkanal

Elisa Kebschull und Jürgen Eiermann hatten die Bugspitze vorn

Segler des Ruder-Club Rastatt dominierten

Rastatt/Elchesheim-Illingen(rw).

Das Wassersportrevier Goldkanal zeigte sich bei fast 60 Startern in den Einhandbootsklassen der „Finn Dinghy“ und „Europe“ in fünf Läufen und dem Kampf um Ranglistenpunkte von seiner besten Seite. Dabei waren bei teilweise von weither angereister Konkurrenz Jürgen Eiermann von der Segelabteilung des Ruder-Club Rastatt (RCR) bei den „Finns“ und Elisa Kebschull (RCR) der Sieg in fünf ausgetragenen Läufen nicht zu nehmen.

Erwähnenswert und eine Werbung für den Segelsport die Altersstruktur der Starter. So starteten die 13-Jährigen Maja Morscheid (Memmingen) und Friederike Hirsch (Schlingen) bei den „Europe“ und der 85-Jährige (!) und Olympiateilnehmer Walter Mai bei den „Finns“. Jedenfalls die fünf Läufe an zwei Tagen und Rahmenbedingungen hatten Wettfahrtleiter Jürgen Gerbig und 15 Helfer, unterstützt durch die DLRG, voll im Griff.

Dabei herrschten auf dem Wasserrevier Goldkanal wahrlich sportliche Bedingungen. Windstärken von drei bis sechs Beaufort waren angesagt. Das führte bei Böen zu mancher Kenterung, die meist ohne fremde Hilfe behoben werden konnten.

Bei den „Finn Dinghy“ gewann der Ranglistensegler des RCR Jürgen Eiermann alle Läufe vor Rainer Haacks (Segler Verband Nordrhein-Westfalen). Daniel Uhl vom RCR belegte einen achtbaren fünften Platz im Feld der 28 Starter.

Mehrere RCR-Segler*innen aber auch der befreundeten „Segelkameradschaft Pforzheim“ (SKP) am Goldkanal lieferten sich spannende Bord-an-Bord-Kämpfe bei den fast 30 an den Start gegangenen „Europe“. Souverän gewann hier RCR-Seglerin Elisa Kebschull alle Läufe. Hinter Anica Rimmele vom Yacht-Club Immenstadt musste sich RCR-Seglerin Pilar Hernandez Mesa vom RCR nur mit drei Punkten Abstand geschlagen geben. Christian und Paul Diebold vom RCR wurden Fünfter bzw. Siebter.

Bei der Siegerehrung freute sich Segelwart Michael Westholt, dass endlich wieder eine Regatta stattfinden konnte und dieses unter idealen Bedingungen.

Alle Ergebnisse hier!

Das nächste Regatta-Ereignis beim RCR auf dem Goldkanal ist am 2./3. Juli der „Korsarpreis“ auf dem Goldkanal.

Text & Fotos: Wollenschneider

 

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