Blog

Jubiläumsparty auf der MS Karlsruhe zum 125-Jährigen

Stimmungsvolle Feierperspektiven für RCR-Wassersportler

Nach dem gelungenen Lampionfest zum 125-Jährigen des Ruder-Clubs Rastatt, hatte das Festkomitee mit Angelika, Julia, Corina sowie Matthias ein weiteres Highlight parat und organisiert. Am Samstag, dem 22.07.2023, erwartete die 175 Gäste auf dem Fahrgastschiff „MS Karlsruhe“   eine Party, die den Seglern, Motorbootlern und Ruderern neue Perspektiven liefern sollte.
Mit der vom Dreamteam "Organisation" eigens für unseren Club getexteten neuen Hymne „RCR-Together“ konnte die Devise „Mit Freunden im Boot“ gemeinsam gesungenen und untermauert werden. (RCR-Hymne 2023)

Nach diesem schwungvollen Warm-up an der Anlegestelle im Hafenbecken II des Karlsruher Hafens hieß es: „Ahoi! Leinen los!“. Gemütlich ging es in der warmen Abendsonne Rhein-aufwärts. Kurz vor Lauterburg blieb der von manchen so erwartete Blick in den Goldkanal leider aus. Nach der Wende wurde der Rückwärtsgang in Richtung Rheinhafen Karlsruhe eingelegt.
Was bei der RCR-Party noch folgen sollte, waren abteilungsübergreifende Gespräche, das lukullische Verwöhnen durch den engagierten Caterer und die stilvolle musikalische Begleitung durch die „Combo Cayon“. Diese holte nach den leiblichen Genüssen so manchen Wasserportler auf die Tanzfläche. Für viele ging die gelungene Geburtstagsfeier auch deshalb erst nach Mitternacht zu Ende. Auf manchen wartete ja am Sonntag die Vereinsmeisterschaft im Segeln auf dem Goldkanal.
Text: Rainer Wollenschneider

Clubmeister 2023 stehen fest

Ein spannender Wettkampf mit viel Wind

Am vergangenen Sonntag zeigte sich der Goldkanal von einer etwas untypischen Seite für den Juli. Eine Front sorgte für kräftigen Wind aus Südwesten: Durchgängig vier Beaufort mit zum Teil starken Böen. Insgesamt rund 40 Seglerinnen und Segler vom RCR (Ruder-Club Rastatt) und SPK (Segelkameradschaft Pforzheim) stellten sich der Herausforderung. Insgesamt 25 Boote traten zur gemeinsame Clubmeisterschaft an.
Klar im Vorteil waren die „erfahrenden Regatta-Segler“. Manchmal machte das Material allerdings einen Strich durch die Rechnung; so konnte der langjährige Vereinsmeister David Caird wg. eines Schadens in der zweiten Wettfahrt nicht an den Erfolg der letzten Jahre anknüpfen. In der Gruppe der Jollen lieferten sich Finn-, Europe und Laser-Seglerinnen und Segler einen spannenden Wettkampf in dem geringe Zeitdifferenzen letztlich den Ausschlag gaben.

Der Nachwuchs der Vereine war auch in der Klasse der Optimisten an der Regatta beteiligt. Drei sehr junge Seglerinnen ließen sich durch das raue Wetter nicht einschüchtern und absolvierten eine Wettfahrt auf einen eigenen Kurs.

Die Jollen und Kielboote segelten einen Kurs, der jeweils aus einem Dreieck und einer Schleife bestand. Nach zwei Wettfahren standen die Sieger fest:
Clubmeister 2023 wurde in der Klasse Jollen Felix Vogt vom RCR. Den zweiten Platz sichert sich Daniel Uhl (RCR) und dritten Platz belegt Martin Deutscher (RCR).
Meister in der Klasse Kielboote wurde erstmal Tobias Rasch vom SKP. Platz 2 erzielt Ralf Schönberger vom RCR.  Die Besatzung des Clubboots „Wish“ (Stefan Möcklin, Peter Gerald und Andreas Deckers) belegt den 3. Platz. In der Gruppe der Optimisten hatte Grace Sefert „die Nase vorn“.


Die glücklichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Clubregatta 2023

Ergebnisliste (alle Platzierungen)
Ergebnisse Clubregatta 2023a

Europe Class World Championships 2023

Europe Class World Championships 2023

Ein Erfahrungsbericht von Elisa Kebschull

Die Weltmeisterschaft der Europe Klasse fand dieses Jahr vom 08.07. bis zum 14.07. in Vallensbaek Havn in Dänemark statt. Der Weg dorthin begann jedoch viel früher mit der Qualifikation. Um an der Weltmeisterschaft teilnehmen zu dürfen, musste man an der Internationalen Deutschen Meisterschaft 2022 am Bodensee und der YES 2023 in Kiel teilgenommen haben. Zusätzlich wurde die aktuelle Rangliste für den Zeitraum vom 17.05.2022 bis 15.05.2023 herangezogen. Insgesamt hatten sich 9 Damen und 9 Herren qualifiziert.

Durch meine solide Leistung bei der Deutschen Meisterschaft, bei der ich den 9. Platz belegte, und meiner guten Position in der Deutschen Rangliste (aktuell Platz 6), schaffte ich es, mich als 6. unter den Damen für die WM zu qualifizieren.

Das Event startete am 04.07.2023 mit der Open Week, bei der weitere Segler die Möglichkeit erhielten, sich für die WM zu qualifizieren. Am 08.07. begannen dann die Vermessung der Boote und der Nationscup. Beim Nationscup handelt es sich um ein Teamrace, bei dem jede Nation ein Team von 4 Seglern melden kann. Häufig werden die besten Segler ausgewählt. Dieses Jahr durfte ich Teil der Mannschaft für das Teamrace sein. Es war eine ganz neue Erfahrung, da es im Vergleich zu herkömmlichen Regatten ein viel aggressiveres Segeln erfordert. Zwei Teams segeln dabei gleichzeitig einen vorgegebenen Kurs ab. Dabei ist es entscheidend, mit welchen Positionen man als Team durch Ziel fährt. Teamrace segeln erfordert viel Kommunikation zwischen den Seglern und ist äußerst anspruchsvoll. Die Bedingungen in Vallensbaek waren perfekt für das Teamrace. Bei 2-3 Bft kämpften wir gegen die stärksten Nationen und konnten uns bis ins kleine Finale gegen Schweden behaupten. Dort lieferten wir uns ein Kopf-an-Kopf-Rennen, bei dem wir uns knapp geschlagen geben mussten. Am Ende erreichten wir den 4. Platz im Nationscup, was für mich eine Top-Leistung war und meine Erwartungen bei weitem übertroffen hat.

Am nächsten Tag ging es für mich weiter mit der Vermessung und der offiziellen Eröffnungsfeier. Glücklicherweise war mein Material größtenteils auf dem neuesten Stand. Nach anfänglichen Schwierigkeiten mit der Vermessung meines Masts konnte ich alle Probleme bewältigen und kam einwandfrei durch die Vermessung.

In den folgenden fünf aufregenden Tagen warteten unterschiedlichste Bedingungen auf uns. Am ersten Tag kam es aufgrund von drehendem Wind und Gewittern zu keiner Wettfahrt, daher blieb es bis zum zweiten Tag ungewiss, wo man sich im Internationalen Feld einordnet. Die Tage zwei und drei waren ebenfalls von wechselnden Windverhältnissen geprägt, sowohl mit Regen als auch mit strahlendem Sonnenschein. An jedem dieser Tage wurden drei anstrengende Wettfahrten gesegelt. Dabei landete ich jeweils im ersten Lauf im hinteren Mittelfeld und konnte mich im Laufe des Tages kontinuierlich verbessern. Für mich waren es sehr schwierige Bedingungen mit Wellen, viel Wind und Wolkenkanten, da ich nur selten am Meer segelte. Der vierte Tag war mein erfolgreichster Tag. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich bereits viel dazugelernt und ersegelte mir einen 24. und einen 18. Platz. Am letzten Tag gestaltete es sich wieder etwas komplizierter, da wir nur sehr wenig Wind hatten. Schlussendlich erreichte ich den 32. Platz in der Gesamtwertung.

Es war eine sehr schöne Veranstaltung, bei der ich viel Erfahrung sammeln konnte. Auch wenn ich es noch nicht ganz an die Weltspitze geschafft habe, bin ich dennoch sehr stolz auf meine Platzierung und meine seglerische Leistung.

Elisa Kebschull
GER 1653

RCR Wanderfahrt Ingelheim – Köln

Von Rastatt nach Köln!

In diesem Jahr fand der zweite Teil der ambitionierten Wanderfahrt dieses Mal ab Ingelheim nach Köln durchs UNESCO Welterbe „Oberes Mittelrheintal“ statt! Der erste Teil von Rastatt nach Ingelheim wurde bereits in 2022 erfolgreich errudert.

Die insgesamt 186 Fahrtenkilometer ab Ingelheim bis zum Zielort des RTHC Bayer Leverkusen in Köln begannen rechtzeitig zum heißesten Wochenende des Jahres 2023 am Freitag, 07. Juli in Ingelheim.

Voller Vorfreude und jungfräulicher Ruderkraft wurden die Boote in Ingelheim am Morgen zu Wasser gelassen. Jeder kennt aufgrund der hervorragenden Vorbereitung des Fahrtenleiters seinen Platz und fröhlich, mit der Aussicht auf die ersten 53 Rheinkilometer kann es losgehen.

Nach einer Mittagspause in Bacharach, vorbei an Rüdesheim und Bingen, die vielen Burgen und Sehenswürdigkeiten des oberen Mittelrheintales immer im Blick, den Anweisungen der Ob- und Steuerleute brav folgend, das Highlight der Tour: Die Loreley, eine für die Schifffahrt knifflige Engstelle des Rheins, in Erzählungen, Dichtungen und Liedern beschrieben und besungen…..
Natürlich singt die Wanderrudermannschaft geübt und eingesungen zu Füßen der gegossenen Schönheit gemeinsam das Loreley-Lied.

Abends vollständige Ankunft in Boppard. Nach wohlverdientem Speis und Trank („das bisschen Essen lässt sich auch trinken“) fallen alle ins nahe Bett, den Rhein im Blick, den nächtlichen Wellenbewegungen noch folgend.

Nach dem Ablegen am Samstag und in Aussicht auf 76 Rheinkilometer bei sonnigen 37 Grad Celsius auf stete Kühlung bedacht, mit kurzer Pause an der Lahnmündung und vorbei an Koblenz, Anlegen in Neuwied. Der Landdienst, unsere Begleitbusse im Wechsel gefahren, versorgt uns mit einem köstlichen Picknick in der kühlen Halle des Gymnasial-Turn-Rudervereins Neuwied.

Nach der geschafften Tagesetappe glücklich erschöpftes Ankommen in Bad Honnef beim Wassersportverein Bad Honnef. Transfer zur Jugendherberge, wo sich bereits ein munteres Völkchen junger Menschen in guter Stimmung bei Grill und Gesang trifft. Unsere Gruppe zieht allerdings in ein wunderbares italienisches Restaurant vor Ort weiter. Pasta, Wein und Bier belohnen den herrlichen Tag.

Der Sonntag beginnt pünktlich um 07.00 Uhr mit einem munteren Frühstück und der Aussicht auf die letzten ca. 53 Rheinkilometer, mit der Vorbeifahrt in Köln, Blick auf den Dom und die Parade des gleichzeitig stattfindenden Christopher Street Day inklusive. Ein angekündigtes Gewitter mahnt zur Eile. Eine der Schönheiten der Tour, das Anlegen im Monheimer Sporthafen bei km 659,8 im alten schwimmenden Bootshaus des RG Niederkassel 1978 e.V. in der Hafenstraße.

Pünktlich und rechtzeitig vor dem Gewitter, die Ankunftszeit in Köln. Nach dem Verladen der Boote gemeinsame Heimfahrt, die für alle mit dem Abladen, Aufriggern und Einlagern der Boote gegen 22:00 Uhr ein fröhliches Ende mit einem bzw. mehreren Abschlussgetränken findet.

Alle sind sich einig, trotz herausfordernder Temperaturen und straffem Zeitplan ein einmaliges Erlebnis, perfekt organisiert und choreografiert von unserem Fahrtenleiter Ralph Kastner. Wir freuen uns auf das nächste Mal!

Text: Sonja Haase; Fotos: Gruppe

Lampionparade beim RCR auf dem Goldkanal

125 Jahre Ruder-Club Rastatt (RCR)

Vorstandschaft in der „Spaßgaleere“

Lampionfest als Premiere auf dem Goldkanal

Im Rahmen der Feierlichkeiten „125 Jahre Ruder-Club Rastatt“ (RCR) ließ sich der Festausschuss der Motor-, Ruder- und Segelabteilung etwas Besonderes einfallen. Als Premiere wurde unter der Federführung vom Vorsitzenden Matthias Koerwer, Corina Klug-Kastner, Angelika Harsch und Julia Geyer-Edelhoff eine Lampionparade organisiert.

An der Aktion beteiligten sich auch Boote der befreundeten Segelkameradschaft Pforzheim (SKP. Schließlich waren es über 30 Wassergefährte, die ohne die Tierwelt zu nächtlicher Stunde zu stören, an dem Lampionfest mitmachten. Star bei der Parade ein Kirchboot, das beim Ruderverein Wiking/Karlsruhe ausgeliehen worden war.

In der „Spaß-Galeere“ hatten unter der Devise „Alle in einem Boot!“ mit Steuermann Peter Hacker, Mitglieder des Vorstands Platz genommen. Noch bei Tageslicht hatte man sich auf den 14 Ruderplätzen, (Ruder-, Segel- und Motorboot-Abteilungsleiter waren dabei), auf die stimmungsvolle nächtliche Illuminationsfahrt vorbereitet.

Das nächste festliche Ereignis im Rahmen von „125 Jahre RCR“ findet am 22. Juli statt, wenn sich Rastatter Wassersportler auf dem Fahrgastschiff „Karlsruhe“ auf dem Rhein eine andere Perspektive erfahren wollen.

Text & Foto: R.Wollenschneider

Zwei baugleiche „Achter“ auf dem Goldkanal!

Undine Saarbrücken zu Gast am RCR.

Am Samstag (17.06.2023) besuchte uns in unserem herrlichen Revier ein lustiges Breitensport „Achterteam“ aus der Undine Saarbrücken.

Was hatten wir zusammen mit unseren „Schellenbacher-Achtern“ einen Spaß auf dem Wasser! Unsere Gäste hatten sich aber nicht nur im Ruderboot wohl gefühlt, sondern sich schnell in unsere Sonnenterasse und in unsere Schattenplätzchen verliebt. Auch der Sprung in den Goldkanal durfte zur Erfrischung nicht fehlen!

Wir freuen uns schon auf einen Gegenbesuch!

Text/Fotos: Corina Klug-Kastner