Kategorie: Rudern

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Neuer Ruderkurs für Anfänger

Neuer Ruderkurs für Anfänger auf dem Goldkanal

Der Ruder-Club Rastatt 1898 e. V. (RCR) bietet am Wochenende vom 20. bis 22. Mai 2016 einen Ruderkurs für Anfänger aller Altersgruppen an. Der Kurs beginnt am Freitagabend im Bootshaus des RCR (Am Goldkanal 3, 76477 Elchesheim-Illingen). Nach einer Einführung in den Bewegungsablauf an Land mit dem Ergometer geht es bald mit stabilen Booten und unterstützt von erfahrenen Ruderern hinaus aufs Wasser.

Weitere Informationen gibt es per Telefon unter 07245 / 909 28 28 oder per E-Mail unter rudern@urschel.eu. Auch Wiedereinsteiger sind jederzeit willkommen. (Weitere Informationen)

Ruderer in Aktion auf dem Goldkanal. Foto: privat

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Römerschiff

Rastatter Ruderer auf der „Lusoria Rhenana“

Römerschiff in Schwung gebracht

Auch eine „Nachtfahrt“ gehörte zum Programm

Rastatt/Neupotz(wo). Trotz der brütenden Hitze versetzten sich 28 Mitglieder des Ruder-Clubs Rastatt (RCR) in die Zeit der Römer vor über 1500 Jahren. Sie ruderten zwei Stunden lang auf einem See bei pfälzischen Neupotz zwischen Germersheim und Wörth auf einem rekonstruierten römischen Patrouillenboot.

Mit 18 Metern ist das Schiff bei 24 Ruderplätzen so lang wie der vorhandene Achter des RCR, aber erheblich schwerer. Fünf Tonnen wiegt das Schiff aus pfälzischem Eichenholz und hat einen Tiefgang von 40 Zentimetern. 4000 handgeschmiedete, lange Eisennägel halten die Konstruktion zusammen. Schwerstarbeit auf Dauer, die Ruder zum Vortrieb (gerade für die weiblichen RCR-Mitglieder) zu bewegen.

Einige der Teilnehmer an der römischen Rudertour waren schon „eingefahren“, denn sie hatten zwei Tage zuvor an einer von Norbert Kraus organisierten Ruderfahrt auf dem Rhein nach Germersheim und den Altwässern teilgenommen. Jedenfalls die Betreuung durch den Schiffsführer vom Verein „Lusoria Rhenana“ und seiner Mitarbeiterin war optimal. Dabei lautet der Bootsname frei übersetzt: spielerisch, kurzweilig auf dem Rhein.

Zwar waren die RCRler knapp drei Kilometer vom Rhein auf dem Neupotzer See entfernt, aber man konnte nachfühlen, wie die Ruderlegionäre ihren Profijob an der Grenze zu den germanischen Barbaren empfunden haben mussten. Dazu wurde auch der RCR-Ruderwart Uli Jung stilecht mit Helm, Schild und Schwert in ein historisches Outfit gekleidet.

Der Schiffsführer der „Lusoria Rhenana“ gab einen interessanten Einblick in das Alltagsleben der römischen Soldaten und die Kultur bis 500 nach Christus. Doch die Ruderinnen und Ruderer wollten zeigen, zu was sie in der Lage sind, als es galt, ein so historisches Schiff zu bewegen. Da wurde voll in die Riemen gefasst, als es darum ging, den Geschwindigkeitsrekord anzugreifen.

Dieser wird von zwölf Sportstudenten gehalten, die das Römerboot zwischenzeitlich auf zwölf Stundenkilometer beschleunigen konnten. Die Crew vom RCR musste der Hitze und mitfahrenden Nichtruderern ihren Tribut zollen. Trotz aller Anstrengungen wurden nur zwischen fünf und sechs km/h erreicht.

Dafür sah es bei einem anderen Einsatz während der zwei Stunden im Flusskriegsschiff besonders gut aus, was die Harmonie der Mannschaft betrifft. Mit verbundenen Augen kam es quasi zur Nachtfahrt, die vom Vortrieb her, prächtig gelang. Eine besondere Herausforderung war auch das Anlegemanöver, das Dank der Kommandos des Schiffsführers vorbildlich gelang. Die Rastatter „Ruderprofis“ genossen die Fahrt in der „Lusoria Rhenana“ und sind damit unter einer von zirka 250 Gruppen jährlich. Wer auch einmal in die „Spielgaleere“ einsteigen will, der kann sich unter Südpfalztourismus Landkreis Germersheim unter der Rufnummer 07274/53-300 kundig machen.

Bild: Mit Ruderwart Uli Jung an der Spitze ließ sich eine Mannschaft des Ruder-Clubs Rastatt nicht nehmen, auf den Spuren der Römer in einem historischen Patrouillenboot beim pfälzischen Neupotz zu rudern.

Foto: Wollenschneider

 

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Meike Dütsch für WM in Bulgarien qualifiziert

Meike Dütsch für WM in Bulgarien qualifiziert
Zwei deutsche Meistertitel errudert
Hitzetrainingslager in Ratzeburg

Rastatt(wo). Die Sportlerin des Jahres 2014 der Stadt Rastatt, Meike Dütsch, ist weiterhin auf der Siegerstraße. Nach vorausgegangenen Regattaerfolgen heimste das Mitglied des Ruder-Clubs Rastatt (RCR), das beim Ulmer RC Donau trainiert, zwei deutsche Meistertitel ein und qualifizierte sich im Ruderachter für die U23-Weltmeisterschaften. Diese finden vom 22. bis 26. Juli in Plodiv/Bulgarien statt.

Ein Ausrufezeichen für den Ruderverband war für die RCR-Sportlerin schon der viel beachtete Sieg im Zweier mit Svenja Leemhuis aus Stuttgart in Hamburg gewesen. Dann folgte der Start im Vierer und Achter bei den deutschen U-23-Meister-schaften beim Kölner Regattaverband. Schon bei den Bahnverteilungsrennen hatten Meike Dütsch und ihre Mitstreiterinnen aus verschiedenen deutschen Vereinen die Nase vorn.

Die Ruderin schildert das Finalrennen im Vierer gegen fünf weitere Spitzenmannschaften, dass man zwar vom Start an führte, aber seitliche Wellen Probleme bereiteten. Mit fast zweieinhalb Sekunden Vorsprung konnte dann doch der nicht unbedingt erwartete Sieg nach 2000 Metern herausgefahren werden.

Nach Meike Dütsch habe ihre Renngemeinschaft den Start im Achter etwas verschlafen. Aber man fand blendend zusammen und schob sich Schlag um Schlag an den führenden Achter heran. 500 Meter vor dem Ziel zog die Dütsch-Crew dann vorbei. Ein Nebeneffekt zudem, im Finale war der Siegerachter nur 13 Sekunden von der Weltbestzeit (5:54 min) entfernt. Das eröffnet tolle Perspektiven für die Weltmeisterschaft in Bulgarien.

Derzeit befindet sich Meike Dütsch in der Ruderakademie am Ratzeburger See, wo die Vorbereitungen für die WM stattfinden. Sie berichtet: „Neben dem harten Training mit drei Einheiten pro Tag macht uns auch die Hitze zu schaffen.“ Jedenfalls der internationalen Konkurrenz wird es schwer fallen, den deutschen U 23-Achter in dieser Form zu schlagen.

Bild: Meike Dütsch vom Ruder-Club Rastatt (vordere Dreierreihe rechts) hat nach zwei deutschen U 23-Meistertiteln erneut die Nominierung für den Achter bei den Weltmeisterschaften in Plovdiv/Bulgarien geschafft.

Foto: DRV-privat

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Der Lac d‘ Annecy als interessantes Ausnahme-Ruderrevier

RUDERVERGNÜGEN UNTERHALB DER GLEITSCHIRMFLIEGER
Exkursionen vor einer Traumkulisse auf dem saubersten See Europas
Der Lac d‘ Annecy als interessantes Ausnahme-Ruderrevier

Er wird als der sauberste See Europas bezeichnet und ist südlich von schweizerischen Genf in Frankreich, ein Trinkwasserreservoir erster Güte. Mit knapp 15 Kilometern in der Länge ist der Lac d’ Annecy überschaubar, bietet aber eine geradezu atemlose Kulisse mit rasch von der Wasserfläche aus aufragenden Gebirgs- bzw. Felsformationen. Drei Ruderclubs finden sich an dem Gewässer, die ausnahmslos rennsportorientiert sind.

Die Idee, eine Ruderwoche an diesem Ausnahmerevier zu verbringen, hatte das Mitglied des Rastatter Ruder-Clubs 1898 e.  (RCR), Peter Schwab, der bereits 2012 einen Aufenthalt organisierte. Mit einem gesammelten Erfahrungsschatz ging er erneut das Projekt mit sieben Teilnehmern und einem Zweier, sowie einem Vierer mit Steuermann, an. Als Ausgangsort diente Talloires mit einem der vielen Campingplätze am See. Man übernachtete in der Vorsaison zu noch günstigen Preisen im Juni auf dem „Camping La Chapelle Saint Claude“ in geräumigen „Mobil Chalets“. Eine Rampe war zum Zu-Wasser-Bringen der Boote vorhanden. Für das optimale leibliche Wohl der Teilnehmer sorgte der Fahrtenleiter in Eigenregie.

Innerhalb der Ruderwoche der RCRler gab es variantenreiche Ausfahrten, die von dem reglementierten Gesamtbestand an Motorbooten profitierten. Immer wieder waren die faszinierenden Farben des sauberen Wassers und die vorhandene Naturkulisse ein Erlebnis. Akkurat gepflegte Grundstücke, Felswände und das Geschehen in der Luft ließen die Ausfahrten mit dem Ruderboot zu einem Erlebnis am laufenden Band werden. Der Col de la Forclas (1150m) bietet für Gleitschirmflieger ein Eldorado in Europa. Begünstigt durch die optimal vorhandene Thermik bei niederen Windgeschwindigkeiten konnten die RCR-Ruderer bis zu 50 Paraglider gleichzeitig über ihnen zählen.

Historische Gebäude, wie der Tour Beauvivier, die Abtei St. Germain in Talloires, das „Neuschwansteinschloss“ bei Menthon St- Bernhard oder das Bilderbuch-Chateau Ruphy bei Duingt, lieferten bei den Touren ein Postkartenmotiv nach dem anderen. Ganz besonders auch die nur vom Wasser aus erreichbaren grauen Felsformationen des Naturreservats „Roch du Cheve“.

Zwei Tagesfahrten führten zum „Club Nautique Annecy“, wo man eine herzliche Aufnahme fand, aber auch eine der wenigen sicheren Anlegemög-lichkeiten am gesamten See. Das Anlanden an den Ufern mit den fast flächendeckenden Grundstücken ist sehr schwierig. Selbst das Anlegemanöver beim Ruderclub von Talloires erwies sich als Überraschung. Wie aus dem Nichts tauchte dort plötzlich eine Welle beim Anlanden auf und schlug den Rudervierer voll. Auch der Wind (wie geschehen) frischt am Lac d Annecy schlagartig auf und die Wellen fordern den Steuerleuten manches Manöver beim Kreuzen ab. Die Windrichtung kann sich dabei blitzschnell ändern. Allerdings unter der Woche, nicht am Wochenende, was den „Verkehr“, ist der sechstgrößte französische See in den Alpen ein wahrer Genuss. Allein einzelne Wake-Boarder sorgen hinter den wiederum in Sektoren verbannten Motorbooten für Ruderboot unfreundliche Wellen.

Abgesehen von den Ruderfahrten am Lac d‘ Annecy bis 25 Tageskilometern ist auch ein tolles Landerlebnis geboten, was das Erleben auf dem Wasser noch exponieren kann. Lohnend ist ein Besuch auf dem erwähnten Gleitschirm-Revier „Col de la Forclas“. Hier geben sich beim Startplatz nach einem anstrengenden Fußmarsch für die Besucher, Paraglider aus der ganzen Welt die Ehre. Allein der Blick auf das Ruderrevier in der Abendsonne bietet Momente, die man so schnell nicht vergessen kann. Auch ein Besuch der Stadt Annecy mit ihren malerischen Winkeln, pulsierendem Leben und der markanten Burg, kann beeindrucken.

Der „Lac d‘ Annecy“ präsentiert sich als Ausnahmerevier für Ruderer, die ´mal Rudern in Frankreich der gepflegten Art mit glänzenden Perspektiven erleben wollen.

 

Bild 1: Eine malerische Kulisse bot der Lac d’ Annecy für Wassersportler des Ruder-Club  Rastatt.


Bild 2: Für einen romantischen Hintergrund sorgte bei mehreren Vorbeifahrten das Chateau Ruphy bei Duingt.

Bild 3: Herzliche Aufnahme fanden die Rastatter beim Club Nautique Annecy


Bild 4: Über den Ruderern schwebten immer wieder viele Dutzend Paraglider.

Bild 5: Ein Traum von oben, der Blick auf den Lac de Annecy in der Abendsonne von oben.

Fotos: Rainer Wollenschneider

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Rudern auf dem Main mit Peter Hacker 2015

Rudern auf dem Main mit Peter Hacker 2015

Unverhofftes Wiedersehen mit „LIEBERTEE“

Rastatter Ruderer genossen „grünen Rahmen

Es ist schon viele Jahre her, dass Rastatter Ruderer im Rahmen einer Vereinswanderfahrt den Main befuhren. Fahrtenleiter Peter Hacker entschied, dass es dafür ´mal wieder Zeit ist und lieferte zwei Viererbesatzungen nach einer Vorerkundung mit dem PKW ein viertägiges Rudererlebnis nach Maß. Start war in Wertheim und das Ziel lag in Hanau. Dabei sollte es in Aschaffenburg zu einer ganz besonderen Nostalgiebegegnung kommen.

Mit einem PKW, dem RCR-Clubbus und mit zwei Gig-Vierern auf dem Anhänger startete die Main-Exkursion mit zwölf Teilnehmern in Richtung Wertheim. Beim dortigen Ruderclub wurde eingesetzt. Allerdings ging der Arbeit auf dem Wasser ein zünftiges Picknick open air voraus. Zuerst Fahrtenleiter Peter Hacker, dann die entsprechenden Landdienste in den nächsten drei Tagen, kauften für das mehrfache „Vesper-Ritual“ ein. Dabei entpuppte sich der Fleischsalat als Renner.

Das Wasserrevier, auf dem bis zum Finale in Hanau über 100 Kilometer in erträglichen Etappen zurückgelegt wurde, zeigte sich von seiner besten Seite. Sehr viel Grün rahmt den Main ein, bewaldete Hänge auf der einen Seite und fruchtbare Äcker mit einigen Weinbergen auf der anderen Seite. Durch den bestausgebauten Main-Radwanderweg mit benutzerfreundlicher Infrastruktur (Rastplätze, Biergärten usw.) sollten sich die vorher vom Fahrtenleiter erkundeten Teil- und Etappenziele perfekt gestalten. Allerdings, wer am Main zwischendurch anlanden will, das ist durch Steine im Wasser häufig schwierig und ohne Wasserschuhe ein Risiko. Selbst dort, wo durch eine gelbe Welle ein Rastplatz markiert wird, ist es oft für Ruderboote beschwerlich.

Bei permanent schwacher Strömung und durchschnittlich zehn Kilometer Abstand fuhr man die Mainschleusen an. Nach telefonischer Voranmeldung wurde während der ganzen Tour in der Großschifffahrtskammer geschleust, im Extremfall bei zirka 300 Metern Länge und einem Maximalhub von sieben Metern die Ruderboote allein. Ein ganz besonderes Lob geht an die spotbootfreundlichen Schleusenwärter am Main!

Auf dem Wasser hatten es die Steuerleute ab und zu mit der Berufsschifffahrt zu tun, die absolut berechenbar blieb. Was die Motorboote betrifft, wie am Rhein: Rücksichtsvolle und Rücksichtslose. Dazu konnte man immer wieder dem Publikum auf den zahlreichen Kreuzfahrtschiffen eine Freude bereiten, das oft applaudierte und manches Bild auf den Speicherchip bannte.

Nicht nur die begeisterten Wanderfahrtneulinge des RCR, Kerstin und Thomas, genossen das Panorama am Ufer, an dem immer wieder mal eine Burg bzw. eine malerische Stadtsilhouette, z.B. Miltenberg, Seligenstadt oder Schloss Aschaffenburg, auftauchte.

Begleitet wurden die beiden gelben Rastatter Vierer „Goldkanal“ und „Herbert Weisenburger“ durch weitere Ruderer. So von einer freundlichen Crew von der Hanauer Rudergesellschaft in einem Sechser mit Steuermann. Dazu vier Vierer vom Ruderclub Biggesee. In Aschaffenburg staunten die Rastatter nicht schlecht, als sie unter den vier Booten einen orangenen Ur-Empacher-Vierer ausmachten. Nach dem zweiten Hinsehen kam der Knüller: Beim Kunststoffbomber handelte es sich um das ehemalige Boot „Goldkanal“ vom RCR.

Anlässlich des Wanderrudertreffens des Deutschen Ruderverbands am Goldkanal 1998 hatte Wolfgang Pott aus Uelzen das Boot erworben. Bis heute (man staune!) ist noch immer die Nummer 28 vom Bootspark des Rastatter Ruderertreffens an der Bordwand erhalten. Kurios noch immer der Nachfolgenamen mit „Liebertee“, ein „Vergaglichung“ des englischen „Liberty“. Ob das Boot noch weitere Jahre in Biggesee zu finden sein wird, das ist fraglich. Aber immerhin hat der ausgemusterte „Goldkanal“ noch 17 Jahre überdauert.

Was die Rastatter Main-Rudergruppe 2015 betrifft, so hatte Fahrtenleiter Peter Hacker ein glückliches Händchen, auch was das Standquartier für drei Tage betraf. Die Gasthof-Pension „Zum Schwanen“ in Kleinostheim war von der Lage und dem Service ideal.

Die Mainwanderruderfahrt des RCR 2015 war nicht nur wegen des Himmelfahrtswetters ein Volltreffer mit Harmonie unter den Teilnehmern, nicht zuletzt durch die souveräne Leitung von Peter Hacker.

(Text: Rainer Wollenschneider)

 

Zahlreiche Kreuzfahrer, so wie hier in Miltenberg, sind auf dem Main anzutreffen. (Foto: Rainer Wollenschneider)

 


Zünftige Vesper gehörten öfters zu den Pausen der Rastatter. (Foto: Rainer Wollenschneider)

 

Ein Wiedersehen gab es mit dem ehemaligen Kunststoffvierer „Goldkanal“, heute: LIEBERTEE; der 1998 verkauft worden war. (Foto: Rainer Wollenschneider)

Interessant war auch das Landprogramm, so wie hier der Klostergarten von Seligenstadt. (Foto: Rainer Wollenschneider)

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Sportlerehrung/ Neue Kurse für Einsteiger in den Rudersport

Auszeichnungen für Sportler

(Rastatt) Zu Beginn der neuen Saison hat die Stadt Rastatt hat gemeinsam mit dem Stadtausschuss für Sportvereine ihre erfolgreichen Sportlerinnen und Sportler geehrt. Die Auszeichnung als „Sportlerin des Jahres 2014“ erhielt Meike Dütsch vom Ruder-Club Rastatt 1898 e.V. (RCR). Im vergangenen Jahr konnte sich Gerald Roos von den Seglern des RCR über diese Auszeichnung freuen. Meike Dütsch zeigte 2014 außergewöhnlich gute Leistungen: Sie hat mit dem deutschen Frauenachter bei der U23-Weltmeisterschaft im norditalienischen Varese im Juli die Bronzemedaille errungen. Ebenfalls geehrt wurde die Ruderfrau Marianne Birr vom RCR, die mit einer Ruderleistung von mehr als 40.077 Kilometern den Äquatorpreis des Deutschen Ruderverbands erhalten hat. Von den Segelabteilung des Ruder-Clubs Rastatt wurden weitere fünf Sportler ausgezeichnet, so zieht der Verein eine überaus positive Jahresbilanz.

Neue Kurse für Einsteiger in den Rudersport

Ab April bietet der RCR wieder allen Interessierten die Möglichkeit, in Anfängerkursen das Rudern für sich zu entdecken und den Goldkanal vom Boot aus zu erleben. Der erste Kurs findet am Wochenende vom 17. bis 19. April statt, ein zweiter Termin ist für den 8. bis 10. Mai geplant. Der Beginn ist jeweils am Freitagabend. Nähere Informationen gibt es unter „www.ruder-club-rastatt.de“ oder der Telefonnummer 07245 9092828.

Foto: privat

Informationen zur Anmeldung