Kategorie: Segeln

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Herbstwindregatta Opti BW



29. SEPTEMBER 2015



Herbstwindpokal in Rastatt

Bei guten Windverhältnissen fand  am Wochenende die Internationale Herbstwind-Regatta in Rastatt (Goldkanal) statt.

Die 26 Opti-A und 31 Opti-B Segler kamen aus Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Hessen, dem Saarland und aus Frankreich. Der Startlinie befand sich  zuschauerfreundlich zwischen dem Ufer und einer kleinen Insel, so dass Trainer, Betreuer und Eltern aus nächster Nähe ohne Fernglas die Startmanöver im Blick hatten. Der Kurs wurde so gelegt, dass die Kinder um diese Insel segeln mussten. Dabei mussten sie insbesondere auf die Windböen und die Windabdeckung achten.

Die von der Wettfahrtleitung für Samstag vorgesehenen drei Wettfahrten konnten bei 3 Beaufort Wind wie geplant beendet werden. Am Sonntag war der Wind mit 4 Beaufort, in Böen mitunter 5 Beaufort, noch etwas stärker. Insbesondere kleinere Segler hatten mit diesen Bedingungen in den beiden am Sonntag gesegelten Wettfahrten Schwierigkeiten.

Sieger in Opti A wurde Lisa Renkes (SC Graben-Neudorf) vor Bendix Mayer (Konstanzer Yachtclub) und Hannes Ill (YC Ludwigshafen Bodensee). In Opti B gewann Jesper Fleischer (SC Rheingau) gefolgt von Sebastian Höke (SV Schluchsee) und Frieda Gabath (SC Nordsaar).

Den Fairness-Preis erhielt Julia Oberschmidt (SC Graben-Neudorf), die in der letzten Wettfahrt einem gekenterten jüngeren Segler half und die eigene Wettfahrt nicht beendete.

Danke an den RCR für die gute Organisation der Regatta und die Bewirtung.

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Herbstwindregatta – Segelreporter







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Europe: „Herbstwind“-Regatta – segeln in der vermeintlichen Provinz

Braucht man mee(h)r?



Daniel Uhl hat der Klasse nicht nur im RCR zu einem mords Aufschwung verholfen © miku


Die Größe des Reviers ist eigentlich zu vernachlässigen. Ein bisschen Wasser, etwas mehr Wind als sonst und ein paar enthusiastische Europe-Segler… schon hat man selbst in der Provinz das Glück gefunden.

Doch, doch, man darf das Treffen der Europes zur “Herbstwindregatta” des RCR am badischen „Goldkanal“ mittlerweile als traditionell bezeichnen. Und wie ernst junge und gar nicht mal so alte Europe-Segler solche Termine nehmen, zeigte sich am vergangenen Wochenende.

Nur vier Tage vor Beginn der Deutschen Meisterschaft am Bodensee (Reichenau) kamen sage und schreibe 36 der kleinen Flitzer aus allen Richtungen Deutschlands und aus Frankreich, das ja bekanntlich gerade mal auf der anderen Seite des Rheins liegt, ins „Ried“.

Für so manchen lag der Stopp am Altrhein auf dem Weg – andere kamen sogar fürs „Warmmachen“ zur DM vom Bodensee herauf gefahren. Vielleicht ja nach dem Motto: Vor der DM auf dem Schwäbischen Meer noch mal richtig schön segeln!

Zum Dank gab es Kaiserwetter: Blauer Himmel, 4-5 Beaufort. Was wiederum breites Grinsen bei allen Beteiligten auslöste und eine der entspanntesten Regatten zu Folge hatte, die selbst erfahrene Goldkanal-Recken je erlebt haben. Nichts Spektakuläres, keine Rekorde, kein Bruch, keine Aufreger. Segeln und segeln lassen – auch der Glitsch in der Provinz kann toll sein. Man braucht wirklich nicht mee(h)r.


Ergebnisse


Übrigens: bei der Herbstwindregatta segeln auch Optimisten mit. Aber das ist eine ganz andere (Foto)-Geschichte.

Grundkurs Segeln – Kinder und Jugendliche auf Besuch am Goldkanal



Grundkurs Segeln




K



ind

er und Jugendliche auf Besuch am Goldkanal





Rastatt/Elchesheim-Illingen(-).



Nicht nur etwas Seemanns-Latein gehörte für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zum Programm des zweitägigen Grundkurses im Jollensegeln, der vom Ruder-Club Rastatt (RCR) gemeinsam der Jugendförderung der Stadt veranstaltet wurde.

In der Hauptsache ging es bei diesem Kurs ums „Selbermachen“.




Wenden, Halsen, An- und Ablege-Manöver wollen geübt sein. Auch das Kentern und anschließende Wiederaufrichten der Boote muss ausprobiert werden. Was hier spielerisch geübt wird, ist für die Sicherheit und Möglichkeiten zur Selbsthilfe beim Segeln später entscheidend.



Tobias Höltzel, der diese Veranstaltung für den RCR geplant hat, und eine ganze Reihe weiterer Betreuer und Trainer freuten sich über gute Beteiligung und das Interesse der Jungseglerinnen und Jungsegler. Das RCR-Team begleitete die Ausfahrten der Neulinge auf den See und half bei den ersten Manövern.



Geschicklichkeit und Konzentration erforderte die Optimisten-Jolle, die von den Mädchen und Jungen völlig allein gesegelt werden durfte. Aber auch die größeren Boote mit einer Zweier- oder Dreier-Crew hatten ihren Reiz. Einzig der Wind war manchmal etwas zu schwach.



Einige Kursteilnehmer wollen nach diesem Einstieg gern zu den regelmäßigen Trainings-Terminen des Vereins wiederkommen und noch intensiver Segeln lernen.



„Die Kinder- und Jugendtrainings haben für den Verein eine große Bedeutung und sind eine Art Zukunftssicherung“, sagte der Leiter der Segelabteilung Andreas Deckers. Segeln ließe sich aber auch noch im Erwachsenen-Alter erlernen, so Deckers weiter, auch hierzu mache der Verein entsprechende Angebote.


Fotos:pr



Letzte Vorbereitungen, Tipps und Hilfen von den RCR-Betreuern vor der ersten „Alleinausfahrt“ auf den See.



Erste Ausfahrten auf größeren Jollen mit Trainern zur Gewöhnung ans Segeln.



In der Hafenausfahrt des RCR drei Jungsegler in Optimisten-Jollen.

Segel-Prüfung beim RCR ein voller Erfolg



Segel-Prüfung beim Ruder-Club Rastatt



ein voller Erfolg


Rastatt/Elchesheim-Illingen

– Rund 20 Segelschüler vom Ruder-Club Rastatt und die Kursteilnehmer der Segel- und Yachtschule Südwest konnten bei der praktischen Prüfung für den Sportbootführerschein Binnen gelungene Manöver zeigen. Die Prüfungskommission Stuttgart des Deutschen Seglerverbands (DSV) machte Station am Goldkanal und lobte das hohe Niveau der hier praktizierten Ausbildung.

Dank des intensiven und versierten Theorie- und Praxis-Trainings, das von Uschi Bodemer koordiniert und geleitet wird, erreicht der RCR seit Jahren Abschlussquoten von nahezu 100 Prozent.

Für die RCR-Schüler fanden mit der Praxisprüfung im Segeln die Monate des Lernens einen erfolgreichen Abschluss. Bereits im Winter hatten die RCR-Segelschüler die ebenfalls zur Ausbildung gehörenden Theorie- und Motorbootprüfungen absolviert. Die Erleichterung nach dem letzten Prüfungsteil zeigte sich am Ende des Tages in den strahlenden Gesichtern aller Teilnehmer.

Neue Segelkurse des Ruder-Clubs Rastatt beginnen mit einem Informationsabend im Herbst. Interessenten können sich über das Schulungsanbot auf der Internetseite des Vereins (

www.ruder-club-rastatt.de

) informieren.



ZUR AUSBILDUNGS-SEITE

(Termine und Kontakt)


Fotos: Werner Bliss


Ein Schüler-Team bei der Praxisprüfung am Goldkanal. Der Prüfer kontrolliert vom Steg aus die genaue Durchführung der Manöver.




Die RCR-Segelschüler nach bestandener Prüfung zusammen mit der RCR-Segellehrerin (Bildmitte).

Regattawochenende beim RCR


Regattawochenende beim RCR



Viel Sonne und Wind begeisterten Segel-Teams am Goldkanal

(Rastatt/Elchesheim-Illingen) Vergangenes Wochenende kamen 13 Segel-Teams aus der Region „Südwest“ am Goldkanal zusammen.  Der Gastgeber-Verein „Ruder-Club Rastatt“ freute sich mit den Teilnehmern über die optimalen Bedingungen für alle fünf Wettfahrten der Regatta. Immerhin ging es für die Segler zwei Tage lang um wichtige Punkte für die deutsche Rangliste.

Gesegelt wurde in der sehr sportlichen Zweierjolle „Korsar“. Diese Boote haben eine Länge von 5 Metern und sind rund 100 Kilo schwer. „Bei den guten Windverhältnissen mit bis zu 5 Beaufort Grundwind und angenehmen Temperaturen, kamen alle Teams bei uns sportlich voll auf ihre Kosten“, stellte RCR-Wettfahrtleiter Gunnar Roters fest.

In dem Feld der Korsar-Segler starteten drei RCR-Teams, die sich angemessen platzieren konnten. Hans-Joachim Wolf und Vorschoter Herbert Weber erreichten als bestes Vereinsteam den dritten Platz in der Gesamtwertung. Patrick Dietsche und Kerstin Kornelsen vom RCR belegten schließlich den fünften Platz und die beiden Regatta-Neulinge Ralph und Christine Helbig sammelten wichtige Wettkampf-Erfahrung.

Den Gesamtsieg des „Korsar-Preises 2015“ sicherten sich souverän mit fünf Siegen in fünf Läufe Tim und Lisa Debatin von Segelclub Graben-Neudorf. Dieses Team war auch bereits 2014 beim Korsar-Preis ähnlich erfolgreich.

Gleiches gilt auch für die Zweitplazierten Dietmar Schütz von der Segelkameradschaft Pforzheim und Peter Lenk.

Im Anschluss an die Regatta erklärte Tim Debatin als Obmann der Korsar-Klasse im Südwesten, dass man den Goldkanal wegen seiner hervorragenden Segelbedingungen sehr schätze und den See fest als Revier für künftige Trainingsangebote eingeplant hätte.


Fotos: Walter Neff


Start der Wettfahrt für die Korsar-Jollen am Goldkanal. Die Positionskämpfe beginnen.


Korsar-Jollen auf dem Dreieckskurs am Goldkanal. Die farbenfrohen Segel (Spinnaker) bringen die Boote mit genügend Wind ins Gleiten.