Kategorie: Segeln

Segel-Prüfung beim Ruder-Club Rastatt



Segel-Prüfung beim Ruder-Club Rastatt

Viel Wind und strahlende Gesichter


Rastatt

– Am Wochenende konnten rund 30 Segelschüler bei der praktischen Prüfung für den „Amtlichen Sportbootführerschein Binnen“ beim Ruder-Club Rastatt ihr Können unter Beweis stellen. Neben den Prüflingen des RCR waren auch Kursteilnehmer der Segel- und Yachtschule Südwest aus Rastatt sowie der Segelschule Kraft Ettlingen und von der Segelkammerdschaft Leopoldshafen an den Goldkanal gekommen.

Die Monate des Lernens und vieler Anstrengungen fanden für alle Segelschülerinnen und -schüler einen erfolgreichen Abschluss. Von den Prüfern des DSV Prüfungsausschusses Stuttgart, wurde den Schüler ein besonderes Lob ausgesprochen, weil die Windverhältnisse mit starken Böen viel Geschick erforderten. Das Lob galt auch der RCR-Segellehrerin Uschi Bodemer, die die Prüflinge über das Frühjahr optimal auf die Prüfung vorbereitet hat.

Bereits im Winter hatten die RCR-Segelschüler die ebenfalls zur Ausbildung gehörenden Theorie- und Motorbootprüfungen erfolgreich absolviert. Die Erleichterung nach dem letzten Prüfungsteil zeigte sich am Ende des Tages in den strahlenden Gesichtern aller Teilnehmer.

Die neuen Segelkurse des Ruder-Clubs Rastatt beginnen mit einem Informationsabend Ende September. Segelinteressierte können aber bereits am 13. Juli ab 14.00 Uhr unter Anleitung das Schulungsboot beim RCR testen. Auch bei schlechtem Wetter findet an diesem Tag ein Treffen zur Terminvereinbarung statt.

Anlegen am Steg ist eines der Manöver, die bei der Segelprüfung bewertet werden.

Die glücklichen RCR-Segelschüler nach bestandener Prüfung (Es sind leider nicht alle auf dem Foto, da einige aus Zeitgründen nicht bis zum Foto-Termin bleiben konnten.)

Platz 2 für Rastatter Segler




Platz 2 für Rastatter Segler

RCR-Team bei der Nachtregatta „RUND UM“ am Bodensee erfolgreich




Vergangenes Wochenende herrschte Hochbetrieb auf dem Bodensee. Zu Europas einziger Nachtregatta, der „RUND UM“, gingen 309 Boote mit ihren Teams aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, Lichtenstein und Ungarn an den Start. In der Summe waren über 1500 Aktive auf dem Wasser, mit dabei einige ambitionierte Amateur-Segler des Ruder-Clubs Rastatt (RCR).



Den Rastatter Seglern Tobias Höltzel, Friedhelm Kunst und Gunnar Roters, die bereits im letzten Jahr in ähnlicher Zusammensetzung mit Skipper Hannes Höltzel und seinem Boot „Nike Nova“ den dritten Platz in der Klassenwertung dieser Regatta erzielt haben, gelang es, die Vorjahres- Leistung noch zu steigern. Am Ende erreichte das „Nike Nova“- Team dieses Mal den sehr beachtlichen zweiten Platz.



Die „Nike Nova“ ist eine 10,50m-Kielyacht älteren Baujahrs. Für die Regatta hatte das Boot eigens neue Segel bekommen. „Diese Anschaffung dürfte zum Erfolg ebenso beigetragen haben wie eine gute Taktik während der Wettfahrt“, stellte Hannes Höltzel mit Freude fest. „Es war kein leichtes Rennen, bei dem es schon auf hohe Konzentration und die richtige Entscheidung zum richtigen Zeitpunkt ankam“, ergänzte Tobias Höltzel, der auch beruflich als Berater mit schwierigen Entscheidungsprozessen täglich zu tun hat.



Das traumhafte Sommerwetter vom Wochenende machte es allen Seglern nicht leicht, die richtige Taktik für diese Langstrecken-Regatta zu finden. Die relativ hohen Temperaturen erzeugten eine schwierige Windsituation am Start und besonders auf den letzten See-Meilen bis zum Ziel. D


er rund 100 Kilometer lange Kurs führt während der Nacht von Lindau über Romanshorn und Konstanz nach Überlingen und von dort aus zurück nach Lindau.



Den Gesamtsieg der „64. RUND UM“ sicherte sich Stefan Stäheli vom Segel-Sport-Club Romanshorn mit dem Katamaran „Sonnenkönig“. Der Schweitzer gewann die Regatta bereits zum dritten Mal. Die schnellen Katamarane segeln wiederum in einer eigenen Klasse – sie benötigen für die gesamte Route nur rund 5 Stunden und sind damit nicht vergleichbar mit konventionellen Yachten, die bauartbedingt erheblich langsamer sind.



„Ein besonderer Reiz der ´RUND UM´ besteht gerade in dem Zusammenkommen von (Semi-)Profis, Amateuren und Freizeitseglern mit ihren Booten, die sich bei dieser Regatta jeweils in den unterschiedlichen Gruppen vergleichen können“, sagte RCR-Regattawart Gunnar Roters.





Blick von der „Nike Nova“ auf dem Weg nach Romanshorn – auch in der Nacht wird weiter um eine gute Platzierung gesegelt.  Foto: privat

Starker Auftritt des RCR-Opti-Teams



Starker Auftritt in Leopoldshafen





Jüngstensegler des RCR bei der „Schröcker Gold-Opti-Regatta“

Ende Mai ist regelmäßig der Schröcker-Baggersee nahe Karlsruhe ein Treffpunkt der Jüngstensegler aus der Region. Dieses Jahr war der Ruder-Club Rastatt mit einem Team von acht Seglerinnen und Seglern dort als größte Mannschaft vertreten. Bei der von der Segelkameradschaft Leopoldshafen (SKL) für die Jollenklassen „Opti“ und „420er“ organisierte Regatta waren insgesamt 45 Starter angetreten, um Erfahrungen im sportlichen Wettbewerb zu sammeln.




Das RCR-Opti-Team, das vom Segelwart Andreas Deckers vorbereitet und gecoacht wurde, zeigte an zwei Tagen in vier Wettfahrten durchgängig gute Leistungen. Viele Eltern begleiteten die Jungseglerinnen und Jungsegler, die zum Teil erste Regattaerfahrung auf einem fremden Revier machten. Auch der neue Jüngstentrainer Peter Vogt war dabei.






Die Mannschaftsergebnisse können sich sehen lassen: Im Feld der 35-Opti-Segler belegte Felix Vogt als bester RCRler den vierten Platz. Fabian und Marcel Rickers erreichten die Plätze 9 und 16. Auch Maximilian Breschendorf, Sophia Pietsch-Haas, Leonard Zilles, Frederik Puls und Julius Lehmann haben ihre Sache gut gemacht und Erfahrung dazu gewonnen. „Insgesamt war es ein starker Auftritt in Leopoldshafen“, berichtete der Segelwart Andreas Deckers.











Das RCR-Team: Opti-Segler, Eltern und Betreuer.


Foto:privat







Zur Fotogalerie



Neptun taufte Segelyacht



Neptun taufte Segelyacht beim Ruder-Club


Alte Tradition wieder aufgegriffen


Rastatt/Elchesheim-Illingen(wo).

„Schiff ahoi“, hieß es beim Ruder-Club Rastatt (RCR) am Goldkanal. Man hatte nach vielen Jahren wieder einen Brauch aufleben lassen, dass im Beisein von Meeresgott Neptun und Begleiterin eine Bootstaufe stattfindet. In diesem Fall hatte sich der ehemalige RCR-Vorsitzende Ottmar Gießer als Neptun verkleidet und die junge Antonia Kebschull war die Meerjungfrau.

Beim Taufobjekt handelte es sich um ein 8,33 Meter (27 Fuß)langes Kielboot mit 28 Quadratmetern Segelfläche aus der Werft „Scandinavia Yachts“, fünf mögliche Übernachtungsplätze inklusive. Die Segelyacht von Werner und Suzann Bliss wurde auf den Namen „MISE“, in Erinnerung an die Mutter der Eignerin, getauft.

Der Neptun mit Dreizack animierte zur zünftigen Sekttaufe: „Die Tradition will es, dass getauft wird von fraulichem Geblüt mit dem edelsten aller Säfte.“ Eines musste dann Werner Bliss vor den Taufgästen dem Meeresgott versprechen, dass er „eine gute Seemannschaft“ pflegt. Nun kann nach der zünftigen Taufe die „MISE“ getrost auf Jungfernfahrt nach den Niederlanden und zum Ijsselmeer fahren.




Ottmar Gießer als Neptun und Antonia Kebschull als Meerjungfrau waren dabei, als beim Ruder-Club am Goldkanal eine Segeljacht die Sekttaufe auf den Namen „MISE“ erhielt.

Foto:


Wollenschneider

Guter Start für RCR-Seglerinnen



Drei RCR-Seglerinnen zu Beginn der Saison 2014 ganz weit vorn


Erfolge auf nationaler und internationaler Ebene für den RCR



(Rastatt/Elchesheim-Illingen) Ausgesprochen gut in die Saison 2014 gestartet sind drei Seglerinnen vom Ruder-Club Rastatt (RCR). In der Jollen-Klasse „Europe“ haben Elisa Kebschull und Pilar Hernadez Mesa eine Reihe von nationalen und internationalen Regatten zwischen März und Mai erfolgreich absolviert. Dabei konnte Elisa Kebschull bereits genügend Ranglistenpunkte sammeln, dass sie derzeit beste baden-württembergische Seglerin in der deutschen Rangliste ist. Für die anstehenden Europa- und Weltmeisterschaften ist die Qualifikation bereits geschafft.


Pilar Hernadez Mesa, die in jungen Jahren auch erfolgreich für Spanien segelte, erzielt seit 2013 für den RC Rastatt regelmäßig Podiumsplätze. Sie wurde Zweite bei der Internationalen Schneeglöckchen-Regatta 2014 am Goldkanal, Zweite beim Allianz-Cup 2014 in Immenstaad und wieder Zweite bei der „Interligue Europe“ im französischen Plobsheim nahe Straßburg. Dabei hat die eigentliche Regattafolge des Jahres erst begonnen.


Auf internationale Ebene bei dem Weltcup der Katamarane in der Nacra 17-Klasse hat das Team von Charlotte und Thomas Müller den RCR achtbar vertreten. Austragungsort des Wettbewerbs war das französische Hyeres an der Côte d’Azur. Dort trafen sich alle Teams, die auch bei den nächsten olympischen Spielen in Rio mit dabei seien wollen. Australier, Engländer, Amerikaner, Russen und viele andere Nationen waren am Start.  Immerhin hielten die RCR-Segler in einem solchen hochklassigen Feld mit. Schließlich schnitten sie als viertbestes deutsches Team ab.




„Wir sind mit unseren jungen Jollenseglerinnen und -seglern in den Klassen ´Europe´ und ´Laser´ sowie ´29er´ und selbst ´Nacra 17´ im Jahr 2014 hervorragend aufgestellt. Es sind so viele junge Talente beim RCR beheimatet, wie bei kaum einen anderen Verein in Baden-Württemberg“, stellte Regattawart Gunnar Roters fest. Dazu kommen eine Reihe von erfahrenden Seglern, die bereits seit langer Zeit gute Platzierungen in der deutschen Rangliste sichern.

Charlotte und Thomas Müller in Aktion. Elisa Kebschull (rechts) konzentriert beim Segeln. Pilar Hernadez Mesa weit vorn.

Osterregatta Bilder 2014



Bilder Osterregatta 2014


(Fotos: Rainer Wollenschneider)


Die Teilnehmer der Finn-Dinghy-Osterregatta 2014


Die „Sieger“ – Plätze 1-3


Der „Nachwuchs“ während der Wettfahrt: Mit der Segelnummer GER-1711 Carl Niklas Haufe vom StSV.


Vor dem Start – Bernd Unterberg vom SKP (Vordergrund).


Weitere Bilder




Bilder Osterregatta 2014


(Fotos: David Caird)