Kategorie: Rudern

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2-Tagestour auf dem Rhein und seinen Nebenarmen

RCR – Germersheim – RG Speyer / Reffenthal, 07. und 08. Juli 2018

Mit 17 Bootsplätzen ist Start beim RC Rastatt und es geht rheinabwärts mal links und mal rechts abbiegen in die Altrheinarme, an denen wir sonst meist vorbeirudern.
Erstes Ziel ist der Segelclub Wörth im Wörther Hafen, wo eine kurze Pause eingelegt wird. Hier war früher auch mal ein Ruderverein.

Zweiter Abstecher ist die Insel Rott – Naturschönheit, wo Picknickpause ist.

3. Altrheinarm: Große Minthe kurz vor Germersheim – Herrliche Auen, die auch von nörgelnden Anglern bevorzugt werden.

In Germersheim ist Etappenziel, wo bei Pluppigem Weizen im „Fröhlichen Hecht“ alles Zander und Co isst….
Übernachtung im Bootshaus Germersheim – Stockbetten im 1. Stock … relaxed …
Man höre und staune – nur leichtes Schnarchen, ab und an ein Klettverschluss,
bewacht von Hallenschläfern/innen, draußen gesichert von Caming- und Mobilen –
Ruck zuck war die Nacht vorbei.

Sonntag früh – Eileen schleicht sich im Morgengrauen zur Frühstücksvorbereitung – allen Damen ein ganz liebes Dankeschön für das tolle Buffet.
Geduscht… geputzt… aufgeräumt… ausgebootet… geht es weiter am 2. Tag –
Alle strahlen … alle rudern … vom Winde umweht… von den Wellen verschaukelt … bis zum Lingenfelder Altrhein…

Lingenfelder Altrhein – Augenweide Auenwald … reine Natur und es „schwant“ üppig!

…und weiter geht es zum Oberhauser Altrhein – Insel Korsika … Napoleon hat hier
angeblich übernachtet…

Oberhauser Altrhein – Insel Korsika … wir kamen … staunten … tranken … und aßen… Bei freundlicher Bedienung im Motoryachtclub Oberhausen fanden wir ein
schattiges Plätzchen und dazu ein kühles Getränk.

Der Blick auf den Speyerer Dom – immer wieder schön, da muss man kurz anhalten.

Ankunft im Angelhofer Altrhein beim neuen Bootshaus der RG Speyer.
„Schön war’s…
sagte Corina und sprach für alle… auf dem Weg zum „angeschwemmten“ Sonnendach beim RCR…
Gerne wieder…sagen sicherlich alle Crew-Mitglieder…
Simone, Peter, Norbert, Ingeborg, Peter, Corina, Ralph, Ute, Rainer, Maria, Eileen, Thomas, Rita, Sibylle, Thomas, Susanne, Harald.
An Isolde nochmals Danke für die tolle Organisation.

Urheber von Text und Fotos ist Thomas Bartsch.

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120 Jahre Ruder-Club Rastatt

Ein „Silberreiher“ erweitert Bootspark

Peter Hacker gab historischen Rückblick
Rastatt(wo). Er ist zehn Meter lang, wiegt 68 Kilogramm, dank Kohlefaser mit Epoxy, ist Diamantweiß und kostete über 10 000 Euro plus Zubehör. Das ist der Kurzsteckbrief des C-Ruderboot-Vierers, der anlässlich des 120-Jährigen des Ruder-Club Rastatt (RCR) zünftig getauft wurde. Organisiert wurde die Tauffeier mit großem Publikumszuspruch von Corina Klug-Kastner und Sabine Klomen. Neben dem Vorsitzenden Georg Schmidt waren auch Mitglieder der Segel- und Motorbootabteilung dabei.

Nach der Begrüßung durch Ruderwart Uli Jung lieferte das langjährige Mitglied Peter Hacker einen aufschlussreichen historischen Rückblick. Er erinnerte an die Vereinsgründung am 3. Juli 1898, die Wurzeln beim Karlsruher Ruderclub „Germania“ und das erste Ruderboot zu einem Preis von 100 Mark. Früh ruderte man auch im Elsass und Vereinsgründer Anton Walter führte den RCR zu erster Blüte. Bei Regatten wurde mancher Sieg herausgefahren und das Bootshaus des RCR befand sich bis zum Wechsel in den sechziger Jahren an den Goldkanal, in der Rastatter Augusta-straße. Äußerst schlechte Wasserstände der Murg hatten dazu geführt. Peter Hacker erinnerte auch an das Jahr 1920, als drei Rudersportler des RCR im Rhein ertranken und das Jahr 1970 als Bundespräsident Gustav W. Heinemann auf dem Goldkanal ruderte. Seit den 60er-Jahren hat der Ruder-Club Rastatt auch Motorbootfahrer und Segler in seinen Reihen und inzwischen 530 Mitglieder.

Anlässlich des 120-Jährigen des RCR wurde auch ein mit Hochwasser-Treibholz-Elementen erstellter Unterstand eingeweiht. Das von Wanderruderwartin Isolde Orschulko getaufte Ruderboot erhielt den Namen „Silberreiher“, auch in Anlehnung an seine weiße Epoxy-Außenhaut. Voll des Lobes waren hinterher die vier Ruderinnen, welche die Jungfernfahrt unternehmen durften. Der C-Vierer stammt übrigens aus Österreich (Linz) und trägt dem Mitgliederzuwachs in der Ruderabteilung Rechnung.


Bild: Anlässlich des 120-Jährigen des Ruder-Club Rastatt wurde ein C-Vierer auf den Namen „Silberreiher“ getauft. Vier Ruderinnen unternahmen die Jungfernfahrt.
Text und Foto: Wollenschneider

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Ruder-Abenteuer am „Amazonas“

Tagesfahrt am 17.06.2018 von Stattmatten in den Goldkanal

Eine abenteuerliche Herausforderung und zugleich ein unvergessliches Erlebnis für 23 Ruderinnen und Ruderer!

Die „Moder“ schlängelt sich ab Stattmatten normalerweise gemütlich zwischen großen Bäumen, vorbei an hübschen Wiesen und Feldern durch das Elsass, bis sie bei Iffezheim in den Rhein mündet.

Eigentlich ein leichtes Ruderrevier, wenn uns heute nicht einige Hindernisse im Weg gestanden wären! Aufgrund des hohen Wasserstandes war die Strömung stärker als sonst. Schwierige Passagen, wie querliegende Bäume und viele herabhängende Äste mussten gemeistert werden.

Die Mündung in den Rhein und das Rudern nach Hause in den Goldkanal war letztendlich dann eher gemütlich.

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Mehr Bilder gibt es hier…

Bild und Text: Corina Klug-Kastner

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Nach Berlin sind die Rastatter gezogen – Einwöchige Kultur-Rudertour mit Peter Möller

Einwöchige Kultur-Rudertour mit Peter Möller

Er hat sie nochmals realisiert, eine Berlinfahrt, die keine Wünsche offen gelassen hat. Der erfahrene Fahrtenleiter Peter Möller(„Ich bin im Herzen ein gebliebener Berliner.“), der seine Wurzeln beim verschwundenen Ruderclub Sparta am Tegeler See sieht, begeisterte mit seinem einwöchigen Programm seine Rastatter RCR-Truppe. Darunter Alt-Gediente und erfreulicherweise auch einige Greenhörner. Am Ende der Aufenthaltswoche mit 115 Streckenkilometern und dem gut gewählten Hotel Havel-Lodge in Tegelort, waren sich alle einig: Die Mischung zwischen Kultur und Sport war voll aufgegangen. Man hatte bei optimalen Wetterbedingungen zu schätzen gelernt, welches unendliche Wassersportrevier Berlin zu bieten hat, aber auch, was Menschen aus der ganzen Welt an Sehenswürdigkeiten der deutschen Hauptstadt anzieht.

Angereist waren die 17 Teilnehmer in zwei Bussen und Susi mit ihrem Hotel-Fiat-Ducato-Mobil. Peter-„Fahrtenleiter“ war mit Ingeborg schon vor Ort. Dabei konnte man in der Ruderwoche die Busse stehen lassen, denn das Berliner Verkehrsnetz ist so ausgebaut, dass U-, S-Bahn, aber auch Fähren und Busse alles bieten. Eine Wochenkarte sorgte für ein sorgenfreies Erlebnis. Peter Möllers Programm konnte dank des optimalen Wetters, wie minutiös geplant, erfüllt werden. Weniger schön motivierend der Samstag, als beim Ruder-Warm-up mit den vier vom Ruderclub Tegelort ausgeliehenen Booten beim Anlegen mit einem empfindlichen Sperrholzboot ein kleines Malheur passierte.

Der Pfingstsonntag enthielt zwar wenige Ruderkilometer, aber dafür ein absolutes Highlight: das Pfingstkonzert. Es ist für die Rastatter schon Tradition, daran teilzunehmen, was früher beim Ruderclub Brandenburgia begonnen hatte. Da war beim Märkischen Ruderverein wieder der Bär los und auch Fahrtenleiter Peter Möller mit Gattin Ingeborg waren auf der Rasentanzfläche vor dem malerischen Bootshaus tanzend zu finden. Toll, was die Hartes und die Crew für die Rastatter und die vielen Berliner Kameraden auf die Beine gestellt hatten. Und das bei einer mitziehenden Live-Band, mit Oldies-Total.

Was das zweifelhafte Wasser-Vergnügen für Ruderer auf Berliner Gewässern ausmachen kann, das erlebte man am Pfingstmontag. Da war die „Autobahn“ von Motorbooten und Segeljachten auf dem Weg zur Insel Imchen angesagt. Glücklich, mit mancher Tasse Wasser im Boot, landete die Rastatter Truppe, verstärkt durch den Wahl-Berliner Hans Regenbrecht, beim Ruderclub Welle Poseidon. Die Gastfreundschaft hier war optimal und man fühlte sich beim Service des Willkommens der Ruderkameraden wie zu Hause. Ein Ruhetag wurde dann optimal ausgenutzt.

Rudernd wurde dann der Große und Kleine Wannsee „erarbeitet“, wobei man aus dem Staunen über die Wassergrundstücke, die vorbeiflogen, nicht herauskam. Da waren das flankierende Babelsberg und Potsdam die absoluten Highlights, Glienecker Brücke und Pfaueninsel inklusive! Und war die Rastatter Ruderertruppe nicht auf dem Wasser, so genoss sie abends die Berliner Kulturszene. So besuchten die Rastatter kurz vor dem endgültigen Abriss des Gebäudes am Kuhdamm, die „Komödie“. Beim Schwank „Raub der Sabinerinnen“ konnte sich Legende Katharina Thalbach nochmals voll in Szene setzen. Etwas Besonderes auch der über Kai Witacker organisierte Besuch im Bundestag.

Der Rest der Berliner Rudertour des Peter Möller war entspannend. Man erkundete das Umfeld des Rudervereins Tegelort, tatkräftig unterstützt durch Heinz und Sabine Cordes vom Ruderclub Tegelort . Jedenfalls eines steht fest: Berlin ist immer eine Reise wert und gerade, wenn man es auch vom Wasser aus erleben darf. Ist es auch von Super-Wanderfahrts-Organisator Möller seine letzte Wochenfahrt, es gibt aversierte Nachfolger, die profitierend von seinem Erfahrungsschatz, weiter die Tradition fortsetzen wollen.

Danke, Peter Möller, das war wieder ein Ruder-Wanderfahrt-Volltreffer!!!

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Mehr Bilder hier || Bilder: Rainer Wollenschneider

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Faschingsbootstaufe beim Ruder-Club Rastatt

Mit dem Spaßvogel über den Goldkanal – Rudern als Ganzjahressportart

Rastatt/Elchesheim-Illingen(wo). Das war ein toller Farbtupfer zum Faschingstreiben in der Region: Beim Ruder-Club Rastatt (RCR) am Goldkanal wurde am Sonntag eine leichter Einer auf den Namen „Spaßvogel“ getauft. Das Besondere daran, dass der Sportrat der Ruderabteilung unter der Leitung von Uli Jung mit der Investition von zirka 4000 Euro auch die „ganz Harten“ unterstützen wollte, die keine Winterpause kennen.
Der Einer aus Frankreich, ein „Liteboat“, wiegt nur 25 Kilogramm und ist für welliges Wasser geeignet, so dass man auch in den Wintermonaten rudern kann, allerdings mit Schwimmweste. Oliver Urschel vom Sportrat nahm die Weintaufe vor und Reinhard Pfeuffer unternahm bei rauem Wasser die Jungfernfahrt. Trotz hoher Wellen fiel das Prädikat für das unsinkbare Boot ausgezeichnet aus. Der Spaß bei zukünftigen Ausfahrt wird den gewählten Bootsnamen noch untermauern können.

Mehr Bilder…

Bild: Beim Ruder-Club Rastatt wurde ein leichter Einer am Faschingssonntag auf den Namen „Spaßvogel“ von Oliver Urschel getauft.

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Indoor-Rudern beim Ruderclub Blau-Weiß 1883 e.V.

Eine kleine Truppe von 8 Ruderinnen und Ruderern machte sich am Samstag, den 27.01.2018 auf nach Worms. Dort hatten sie im befreundeten Ruderclub Blau-Weiß 1883 e.V. für 2 Stunden die Möglichkeit, im Indoor– Ruderbecken unter Leitung von Sabine Teigland zu trainieren. Die Ruderbeckenanlage hat den großen Vorteil, dass die Körperhaltung und Sportausübung nicht nur durch den Trainer, sondern auch durch große Spiegel für die Ruderer viel besser kontrolliert und verbessert werden kann als auf dem offenen Wasser. Die Exkursion war für alle Teilnehmer eine tolle Erfahrung und Bereicherung, ein herzliches Dankeschön an Sabine Teigland!

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Text/Foto: Corina Klug-Kastner